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Erfolgreiche Pilotierung der ersten HSM-B: Praxiseinsatz bestätigt Einfachheit, hohe Performance und Stabilität

ID: 2243089

(ots) - Gemeinsame Realisierung des Einsatzes von HSM-B (kartenlose Institutions-Identität) von RHÖN-KLINIKUM AG, DKTIG, D-Trust&RISE liefert wichtige Erkenntnisse für weiteren Rollout

Seit Anfang Dezember 2025 führen RHÖN-KLINIKUM AG, DKTIG, D-Trust und RISE nach erster Zulassung durch die gematik gemeinsam einen Friendly User Test durch, um die Ausstellung sowie die Nutzung der HSM-B im RISE Highspeed-Konnektor bei der RHÖN-KLINIKUM AG zu testen.

Im Mittelpunkt standen dabei insbesondere die Ausstellung undÜbertragung der HSM-B sowie deren Nutzung in komplexen Infrastrukturen im produktiven Umfeld. Ziel war es, die Lösung unter realen Bedingungen zu evaluieren und zentrale Aspekte wie Interoperabilität mit unterschiedlichen Primärsystemen, Einfachheit in der Anwendung, Performance und Stabilität zu bewerten.

Der Friendly User Test der HSM-B Lösung von RISE wurde bei der RHÖN-KLINIKUM AG durchgeführt. Neben dem praktischen Einsatz in der Produktivumgebung wurden auch die vorgelagerten Ausgabeprozesse sowie Sperrprozesse umfassend geprüft.

Während des Projektzeitraums arbeiteten alle Beteiligten intensiv zusammen, um sowohl technische Abläufe als auch organisatorische Prozesse zu validieren. Die Ergebnisse zeigen, dass die HSM-B auch unter realen Einsatzbedingungen zuverlässig funktioniert und sich nahtlos in bestehende Abläufe integrieren lässt. Hierzu wurde durch die RHÖN-KLNIKUM AG die HSM-B in ausgewählten Primärsystemen getestet. Konkret wurde die TI-Anbindung mit einem vKonnektor und HSM-B an die Primärsysteme inkl. der TI-Fachdienste (VSDM, E-Rezept, ePA, eAU und KIM) geprüft.

Die Erkenntnisse aus dem Friendly User Test liefern wichtige Impulse für die nächsten Schritte bei der flächendeckenden Einführung der HSM-B in der TI bei Leistungserbringerinstitutionen und Leistungserbringern. Gleichzeitig bestätigt der Test in der Produktivumgebung, dass die Lösung den Anforderungen moderner, skalierbarer TI-Architekturen gerechtwird und eine stabile Grundlage für den weiteren Ausbau virtueller Institutionsausweise bildet.





„Es freut uns, dass wir beim nächsten großen Schritt in der TI einen wesentlichen Beitrag leisten konnten und als erster Hersteller die gematik zugelassene RISE Highspeed-Konnektor Lösung mit HSM-B im Rahmen eines Friendly User Tests pilotieren konnten. Die HSM-B Lösung wurde im produktiven Umfeld einem ausführlichen Realitätscheck unterzogen – und es hat diesen bestanden.“, sagt Dr. Christian Schanes, Mitglied der Geschäftsführung von RISE.

“Für Krankenhäuser ist die Nutzung des Highspeed-Konnektor bereits ein großer Schritt. Die HSM-B ist ein enormer Meilenstein und bringt große Institutionen noch schneller und stabiler zu digitalen Prozessen der TI. Wir hoffen auch auf eine baldige Beteiligung der KBV, denn die HSM-Bist kein exklusives Krankenhausthema, sondern jede Praxis und jedes MVZ benötigt für einen stabilen TI-Betrieb eine HSM-B.”, schildert Julian Schäfer, Bereichsleiter Medizinische Prozesse 2 (MP2) in der RHÖN-KLINIKUM IT-Service GmbH.

“Mit der Bereitstellung der Institutionsidentität als virtuellem Ausweis, braucht es keine physischen Karten mehr. Damit ist der Einsatz der HSM-B als Zertifikat deutlich einfacher als die bisherige kartenabhängige Identität auf dem Praxis- und Institutionsausweis (SMC-B) – und genauso sicher.“, sagt Janine Weber, Projektleiterin für die HSM-B beim qualifizierten Vertrauensdiensteanbieter D-Trust, einem Unternehmen der Bundesdruckerei-Gruppe.

René Schubert von der DKTIG dazu “Mit der Virtualisierung der Institutionsausweise ergeben sich für Krankenhäuser erhebliche Chancen, die eigene Basisinfrastruktur zur TI-Anbindung zu vereinfachen und gleichzeitig die Nutzung der TI-Anwendungen auf eine leistungsfähige Grundlage zu stellen.”.

Aus Sicht der beteiligten Partner unterstreicht der Test in der Produktivumgebung die Bedeutung der engen Zusammenarbeit: Durch die abgestimmte Kooperation zwischen der RHÖN-KLINIKUM AG, DKTIG, D-Trust und RISE konnten sowohl technische als auch prozessuale Aspekte umfassend geprüft werden. Die gewonnenen Erfahrungen fließen nun in die nächsten Entwicklungsschritte ein und tragen dazu bei, eine praxistaugliche und leistungsfähige Lösung für Gesundheitseinrichtungen bereitzustellen.

Meet the Experts bei DMEA

21.04.2026 14:00 Uhr„Expertengespräch zum HSM-B“ RISE x DKTIG, Halle 1.2 Stand D-109

21.04.2026 15:00 Uhr„Expertengespräch zum HSM-B“ D-Trust x DKTIG, Halle 1.2 Stand C-112

22.04.2026 13:00 Uhr„Expertengespräch zum HSM-B“ RISE x RHÖN-KLINIKUM IT, Halle 1.2 Stand D-109

Über RISE (Research Industrial Systems Engineering):

Als Hersteller und Antreiber digitaler Technologien aus Europa für Europa und die gesamte digitale Welt kann das vor mehr als 20 Jahren aus der TU Wien als F&E-Unternehmen ausgegründete IT-Haus RISE in Branchen wie Gesundheit, Mobilität, Finanzwesen, Retail, Verwaltung, Fertigung, Industrie und IT-Sicherheit jeweils auf führende Referenzen, langjährige Kunden, tragende Technologien, solide Produkte und tiefes Knowhow verweisen. RISE ermöglicht es Partnern solider Innovator und digitaler Transformator zu sein und gleichzeitig gutes altes Verfahrens- und Bestandswissen gewachsener Unternehmen und Institutionen seriös zu integrieren.

Im deutschen Gesundheitswesen hat RISE seit 2006 führend im Aufbau der Telematikinfrastruktur (TI) mitgewirkt und zahlreiche Komponenten und Services zur Zulassung gebracht. So verantwortet RISE derzeit den laufenden Ausbau des RISE (Highspeed)Konnektors und TI-Gateways, den Aufbau von über 22 Millionen hochsicherer Patientenakten (ePA) für mehr als 80 gesetzliche und private Versicherungen, einen Service für die sichere E-Mail-Kommunikation der Ärzte (KIM), den zentralen Identity Provider (IDP) der TI zur Zugriffsregelung auf Fachdienste wie das elektronische Rezept (E-Rezept), mehrere föderierte IDPs, sowie zahlreiche weitere Spezial-Komponenten in der TI. RISE beliefert Arztpraxen, Apotheken und viele Krankenhäuser mit Infrastruktur-Software und sorgt durchgängig für Betrieb, Wartung und Weiterentwicklung. Neben den ePA-Lieferungen an die gesetzlichen Krankenversicherungen stattet RISE eine wachsende Zahl an PKV-Kunden mit der ePA Technologie und einer zukunftssicheren GesundheitsID aus.

Als globales Softwarebauhaus sowie als Systemhersteller und Integrator verfügt RISE über tragende Erfahrungen, Technologien und Komponenten für landes- und europaweite Lösungen in vielen Digitalisierungssektoren wie Gov-Tech, Versicherungs-, Bezahl- und Bankwesen, Logistik, Transport, Mobilität, öffentliche Verwaltung, Industrie-IoT, IT-Sicherheitstechnik, Sicherheit am Mobiltelefon oder digitalen ID.

RISE beliefert Geschäftspartner als Technologiehersteller oder Integrator und überlässt Breiten-kommunikation in der Regel seinen Kunden und Partnern. Detailinformationen zu Sach-, Projekt-, Technologie- und Forschungs-Themen bitte per Mail richten an: presse(at)rise-world.com. Die RISE Gruppe ist in Deutschlandmit 4 Unternehmen im Umfeld der substanziellen Digitalisierung tätig.

Über RHÖN-KLINIKUM

Die RHÖN-KLINIKUM AG ist einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland. Die Kliniken bieten exzellente Medizin mit direkter Anbindung zu Universitäten und Forschungseinrichtungen. An den fünf Standorten - dem RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt, Klinikum Frankfurt (Oder), Universitätsklinikum Gießen und Universitätsklinikum Marburg (UKGM) sowie der Zentralklinik Bad Berka - werden jährlich rund 882.000 Patienten behandelt. Über 18.200 Mitarbeitende sind im Unternehmen beschäftigt. Das innovative RHÖN-Campus-Konzept, dass für eine sektorenübergreifende und zukunftsweisende Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum steht, die konsequente Fortsetzung des schrittweisen digitalen Wandels im Unternehmen sowie die strategische Partnerschaft mit Asklepios sind wichtige Säulen der Unternehmensstrategie. Die RHÖN-KLINIKUM AG ist ein eigenständiges Unternehmen unter dem Dach der Asklepios Kliniken GmbH&Co. KGaA. www.rhoen-klinikum-ag.com

Über DKTIG

Die DKTIG wird gemeinsam getragen von der Deutschen Krankenhausgesellschaft und den 16 Landeskrankenhausgesellschaften. Die DKTIG unterstützt die Krankenhäuser sowie Vorsorge- und Rehakliniken bei der Erfüllung von Sicherheitsanforderungen insbesondere im Zusammenhang mit der Übermittlung von patientenbezogenen Daten und nimmt die Trustcenter-Funktion bei der Datenübermittlung entsprechend § 301 SGB V sowie im Rahmen der Telematikinfrastruktur wahr. Im Kontext des Pilotprojektes ist die DKTIG verantwortlich für die Prüfung von Institutions- und Antragstelleridentitäten sowie die Genehmigung zur Produktion des Zertifikatsmaterials.

Über D-Trust

Die D-Trust GmbH mit Sitz in Berlin ist ein Unternehmen der Bundesdruckerei-Gruppe. Technologisch ausgereifte Lösungen machen es zu einem Vorreiter für sichere digitale Geschäftsprozesse und Identitäten. So stärkt das Unternehmen das Vertrauen in die Digitalisierung. Als unabhängiger und qualifizierter Vertrauensdiensteanbieter ist D-Trust bereitsseit 2016 im Rahmen der eIDAS-Verordnung bei der Bundesnetzagentur gelistet. Das Unternehmenübersetzt Vertrauen in konkrete Produkte: Es stellt rechtssichere und zertifizierte Vertrauensdienste wie digitale Zertifikate und elektronische Signaturen sowie Lösungen zum sicheren Datenmanagement wie Datentreuhänder-Plattformen zur Verfügung. Sie entsprechen den höchsten Sicherheitsstandards moderner Infrastrukturen und ermöglichen sichere digitale Identitäten für Unternehmen, Behörden und im privaten Umfeld. Die D-Trust GmbH beschäftigt derzeit rund 300 Mitarbeitende und hat 2024 einen Umsatz von 45,8 Millionen Euro erzielt. Weitere Infos unter www.d-trust.net

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Datum: 09.04.2026 - 09:01 Uhr
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