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Magyars Herkulesaufgabe

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(ots) - US-Vizepräsident JD Vance wird als Wahlhelfer die Niederlage des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán am Sonntag wohl kaum verhindern. Zu groß ist in Umfragen der Vorsprung des Herausforderers Péter Magyar, zu viele wünschen sich einen Machtwechsel, um die wirtschaftliche Talfahrt des Landes zu stoppen. Daran haben weder Orbán mit seinen lange erfolgreichen Verschwörungsmythen noch die Unterstützung des Möchtegern-Diktators Orbán durch die Trump-Regierung und Russlands etwas geändert. Magyar wird für eine erfolgreiche Politik allerdings einige Hürden nehmen müssen. Zunächst dürften Orbán und seine Rechtspopulisten eine Niederlage an den Urnen nicht anerkennen. Zudem reicht Magyar zwar für einen Machtwechsel die einfache Mehrheit. Für einen Systemwechsel benötigen er und seine Partei Tisza allerdings zwei Drittel der Stimmen. Nur dann kann er auch effizient regieren, kann er die Verfassung ändern und damit Orbáns antidemokratisches und antieuropäisches System zurückbauen.

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