Warum Migräne bei zu wenig Behandlung chronisch werden kann
(ots) - Viele Menschen greifen bei Kopfschmerzen erst dann zum Medikament, wenn es"wirklich nicht mehr geht". Andere halbieren die Dosis - aus Sorge vor Nebenwirkungen. Was gut gemeint ist, kann jedoch das Gegenteil bewirken: Eine zu späte oder zu niedrig dosierte Behandlung kann das Risiko erhöhen, dass Migräneattacken länger anhalten - oder sich sogar chronifizieren. [1]
Eine aktuelle Umfrage [2] unter Betroffenen zeigt, wie verbreitet dieses Zögern ist: Nur 20 Prozent nehmen ein Schmerzmittel sofort zu Beginn einer Attacke ein. 48 Prozent warten ein bis zwei Stunden ab, 20 Prozent versuchen zunächst zu schlafen. 13 Prozent verzichten grundsätzlich auf Medikamente.*
Das Problem: Migräne ist mehr als ein Schmerz, der mit der Zeit stärker wird. Die Attacke entwickelt sich - und mit ihr verändert sich das Schmerzsystem.
Warum der richtige Zeitpunkt entscheidend ist
Zu Beginn einer Attacke sind die Prozesse im Nervensystem noch besser beeinflussbar. Wird mit der Einnahme eines Medikaments gewartet, kann sich das Schmerzgeschehen zunehmend verselbstständigen und zu einer zentralen Sensibilisierung führen. In diesem Stadium ist das Schmerzsystem gewissermaßen"hochreguliert": Betroffene entwickelten zum Beispiel eine Allodynie - das bedeutet, dass normalerweise nicht schmerzhafte Reize wie leichte Berührungen oder Licht plötzlich Schmerzen auslösen können. Gleichzeitig wirken Medikamente, die zu Beginn gut geholfen hätten, weniger zuverlässig. Mit anderen Worten: Wer früh behandelt, greift ein, solange die Attacke noch kontrollierbar ist. Wer wartet, behandelt unter ungünstigeren Bedingungen.
Nicht nur zu spät - oft auch zu niedrig dosiert
Neben dem Zeitpunkt spielt auch die Dosierung eine Rolle. Viele Betroffene greifen zunächst zu einer geringeren als der empfohlenen Menge - aus Angst vor Nebenwirkungen oder vor einem Medikamentenübergebrauch.Doch auch das kann problematisch sein. Paradoxerweise führt eine Untertherapie häufig zu einem späteren Mehrbedarf an Medikamenten, weil wiederholt unzureichend behandelte Schmerzen neuroplastische Prozesse auslösen und das Gehirn nachhaltig verändern können. Das bedeutet: Unzureichend behandelte Attacken können die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Migräne häufiger auftritt oder schwerer zu kontrollieren ist. [1]
Untergebrauch - ein unterschätztes Risiko
Fachleute sprechen in diesem Zusammenhang von"Untergebrauch"- also einer unzureichenden oder nicht optimal eingesetzten Akuttherapie. Gemeint ist damit nicht nur der Verzicht auf Medikamente insgesamt, sondern auch eine zu späte Einnahme oder eine zu geringe Dosierung.Eine gut angepasste Akuttherapie verfolgt ein klares Ziel: die Attacke möglichst früh und ausreichend zu stoppen - bevor sich die Prozesse im Schmerzsystem weiter verstärken. Deshalb raten auch Krankenkassen und Fachgesellschaften bei Kopfschmerzen und Migräne zur frühzeitigen Einnahme einer ausreichend hohen Schmerzmitteldosis, um die Kopfschmerzen effektiv zu bekämpfen.[3],[4]
Warum Kombinationen sinnvoll sind
Schnelle Wirksamkeit sollte deshalb bei der Wahl eines Kopfschmerz- und besonders bei der eines Migränemittels eine entscheidende Rolle spielen. Studien zeigen, dass Kombinationen aus Schmerzmittel und Coffein schneller und stärker wirken als die einzelnen Wirkstoffe allein [5],[6],[7] - bei vergleichbarer Verträglichkeit.[8] Deshalb können die Einzelwirkstoffe hier geringer dosiert werden. Die Einnahmeempfehlung sollte jedoch befolgt werden, um eine Unterdosierung zu vermeiden.
Coffeinhaltige Analgetika werden in der Kopfschmerztherapie seit rund 80 Jahren eingesetzt und gelten als klinisch bewährt - sowohl hinsichtlich ihrer Wirksamkeit als auch ihrer Sicherheit. [5],[6],[7],[8] Je nach Kopfschmerzart und bevorzugtem Wirkstoff bietet Thomapyrin unterschiedliche Coffein-Kombinationen: Thomapyrin® CLASSIC mit Acetylsalicylsäure (ASS) und Paracetamol eignet sich besonders bei leichten bis mäßig starken Kopfschmerzen, Thomapyrin® INTENSIV mit ASS und erhöhter Paracetamol-Dosis bei intensiveren Kopfschmerzen und Migräne und Thomapyrin® TENSION DUO mit Ibuprofen bei stärkeren Kopfschmerzen, zum Beispiel bei Verspannungen, und für Personen, die gute Erfahrungen mit Ibuprofen gemacht haben. So können Beschwerden nicht nur schnell und gut verträglich gelindert - sondern gleichzeitig einer Chronifizierung vorgebeugt werden.
MAT-DE-2600833-1.0 - 03/2026
Über Opella.
Opella ist ein international tätiges, zukunftsorientiertes Unternehmen, das den Markt für rezeptfreie Medikamente (OTC-Produkte) neu denkt und mit innovativen Konzepten weiterentwickelt. Unsere Mission: Selfcare so einfach wie möglich zu machen - indem wir Menschen befähigen, Gesundheit in die eigenen Hände zu nehmen. Dieses Ziel verfolgen wir für mehr als 500 Millionen Verbraucher*innen weltweit. Getragen wird diese Mission von 100 etablierten und weltweit geschätzten Marken, unserem globalen Team mit 11.000 engagierten Mitarbeitenden, 13 erstklassigen Produktionsstandorten - einer davon in Köln -und vier spezialisierten Zentren für Forschung und Innovation. Unser Hauptsitz befindet sich in Paris, Frankreich.
In Deutschland ist die A. Nattermann&Cie. GmbH das Unternehmen hinter bekannten und bewährten Opella-Marken, die aus Apotheken nicht wegzudenken sind - darunter Allegra®, Buscopan®, Dulcolax®, Thomapyrin® und Mucosolvan®. Viele dieser Produkte sind Marktführer in ihrem jeweiligen Segment.
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie IhreÄrztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. A. Nattermann&Cie. GmbH, Brüningstraße 50, 65929 Frankfurt am Main. Stand: Thomapyrin® INTENSIV: Januar 2025; Thomapyrin® CLASSIC Schmerztabletten: Januar 2025.
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* Abweichung zu 100 % durch Rundungsdifferenzen.
[1] Rattanawong W et al. Medication"underuse"headache. Cephalalgia 2024; 44(4): 1-19.
[2] Repräsentative Umfrage von Bilendi im Auftrag von Opella für Thomapyrin®, Stichprobe: 3.287 Personen der deutschen Bevölkerung zwischen 18 und 79 Jahren, die unter Kopfschmerzen und/oder Migräne leiden, Befragungszeitraum 15.01. bis 03.02.2026. Grundlage der Quotenstichprobe dieser Befragung sind die aktuellen Bevölkerungsstatistiken (Alter, Geschlecht, Bundesländer) der deutschen Bevölkerung. | Unveröffentlichte Daten können abgefragt werden unter mail(at)petersenpartner.de.
[3] Techniker Krankenkasse: Welche Schmerzmittel helfen bei Kopfschmerzen?, abrufbar unter: https://ots.de/g1raEX.
[4] S1-Leitlinie Therapie der Migräneattacke und Prophylaxe der Migräne. AWMF-Registernummer 030-057 (Stand: 08/25).
[5] Diener HC et al. The fixed combination of acetylsalicylic acid, paracetamol and caffeine is more effective than single substances and dual combination for the treatment of headache: a multicentre, randomized, double-blind, single-dose, placebo-controlled parallel group study. Cephalalgia 2005; 25(10): 776-787.
[6] Weiser T et al. Efficacy and safety of a fixed-dose combination of ibuprofen and caffeine in the management of moderate to severe dental pain after third molar extraction. Eur J Pain 2018; 22(1): 28-38.
[7] Derry CJ et al. Caffeine as an analgesic adjuvant for acute pain in adults. Cochrane Database Syst Rev 2014; 12: CD009281.
[8] Gaul C, Weiser T, Diener HC. Analysis of tolerability and safety data derived from head-to-head randomized controlled trials investigating caffeine-containing analgesics with their caffeine-free counterparts. Naunyn Schmiedebergs Arch Pharmacol 2025.
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