Bauchkrämpfe verstehen: Warum Schmerzmittel oft nicht ausreichen
(ots) - Wer Bauchschmerzen hat, greift oft zunächst zu einem Schmerzmittel. Bei krampfartigen Beschwerden liegt die Ursache jedoch häufig nicht im Schmerz selbst, sondern in Verkrampfungen der Muskulatur im Magen-Darm-Trakt. In solchen Fällen kann eine Behandlung sinnvoll sein, die direkt an dieser Muskelspannung ansetzt. Darauf hat der Apotheker Dr. Christian Ude jüngst bei einem Pressegespräch hingewiesen. Im Mittelpunkt standen aktuelle Befragungsdaten zu Bauchbeschwerden sowie der Wirkmechanismus krampflösender Arzneimittel wie Buscopan®.
Vielfältige Auslöser
Bauchschmerzen und -krämpfe treten bei vielen Menschen immer wieder auf und können den Alltag deutlich belasten.[1],*,**"Allen Patientinnen und Patienten ist gemein, dass ein hoher Leidensdruck vorhanden ist", so Dr. Udes Erfahrung. Die Ursachen sind oft vielfältig und lassen sich nicht immer eindeutig zuordnen. In einer aktuellen Umfrage1 nannten 46 % emotionalen Stress als möglichen Auslöser, 41 % Zeitdruck. Auch Ernährungsfaktoren spielen eine Rolle: 39 % führten Beschwerden auf fettige oder ungesunde Ernährung zurück. 26 % nannten Nahrungsmittelunverträglichkeiten, 22 % ballaststoffreiche Mahlzeiten. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Bauchbeschwerden häufig durch ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren entstehen.
Eine wichtige Verbindung zwischen Verdauungssystem und Nervensystem bildet dabei die sogenannte Darm-Hirn-Achse. Stress, emotionale Belastung oder bestimmte Nahrungsreize können die Bewegungen im Verdauungstrakt beeinflussen - und damit zu typischen Bauchkrämpfen führen.
Wenn sich die Darmmuskulatur verkrampft
Viele krampfartige Bauchschmerzen entstehen durch vorübergehende Störungen der Bewegungsabläufe im Verdauungstrakt. Die Muskulatur des Darms zieht sich stärker oder unkoordiniert zusammen. Gleichzeitig kann die Empfindlichkeit des Verdauungssystems erhöht sein. In der Medizin spricht man in solchen Fällen von funktionellen Bauchbeschwerden."Funktionelle Beschwerden haben zwar keine organisch bedingten Ursachen, sind aber deswegen nicht weniger ernst zu nehmen", betont Dr. Ude."Die Ausschlussdiagnose"funktionelle Magen-Darm-Beschwerden"bedeutet für die Patientinnen und Patienten nicht selten massive Einschränkungen im Alltag. Der Wunsch nach schneller und anhaltender Symptomlinderung steht daher für sie an erster Stelle."
Krampflöser statt reine Schmerzbehandlung
Schmerzmittel unterbinden die Weiterleitung von Schmerzsignalen. Krampflösende Arzneimittel verfolgen einen anderen Ansatz. Sie wirken direkt am Ort der Schmerzentstehung - an der verkrampften Muskulatur des Verdauungstraktes."Wenn Patienten verstehen, dass der Schmerz Resultat eines Krampfes ist, können sie ihn gezielter behandeln", so Ude.
Ein häufig eingesetzter Wirkstoff ist Butylscopolamin (z. B. in Buscopan®). Der Wirkstoff geht auf Inhaltsstoffe (Alkaloide) der australischen Duboisia-Pflanze zurück, wurde jedoch pharmakologisch weiterentwickelt. Er blockiert bestimmte Rezeptoren der Darmmuskulatur und kann dadurch übermäßige Kontraktionen reduzieren.
Auch medizinische Experten und Fachgesellschaften empfehlen krampflösende Arzneimittel (Spasmolytika) als wichtige Behandlungsoption bei krampfartigen Beschwerden des Magen-Darm-Trakts.[2],[3] Butylscopolamin*** zählt zudem zu den von der Weltgesundheitsorganisation als unentbehrlich eingestuften Arzneimitteln.
Bei leichten bis mäßig starken krampfartigen Bauchschmerzen und bei Bauchschmerzen beim Reizdarm-syndrom haben sich Buscopan® Dragées mit Butylscopolamin bewährt, die direkt an der Muskulatur des Magen-Darm-Trakts ansetzen. Der Wirkeintritt erfolgt in der Regel innerhalb von 15 Minuten.[4]
Bei stärker ausgeprägten akuten Schmerzen kann Buscopan® PLUS mit der Kombination aus Butylscopolamin und Paracetamol sinnvoll sein, da neben der Krampflösung zusätzlich die Schmerzsignalweiterleitung beeinflusst wird.
MAT-DE-2601041-1.0 - 03/2026
Über Opella.
Opella ist ein international tätiges, zukunftsorientiertes Unternehmen, das den Markt für rezeptfreie Medikamente (OTC-Produkte) neu denkt und mit innovativen Konzepten weiterentwickelt. Unsere Mission: Selfcare so einfach wie möglich zu machen - indem wir Menschen befähigen, Gesundheit in die eigenen Hände zu nehmen. Dieses Ziel verfolgen wir für mehr als 500 Millionen Verbraucher*innen weltweit. Getragen wird diese Mission von 100 etablierten und weltweit geschätzten Marken, unserem globalen Team mit 11.000 engagierten Mitarbeitenden, 13 erstklassigen Produktionsstandorten - einer davon in Köln -und vier spezialisierten Zentren für Forschung und Innovation. Unser Hauptsitz befindet sich in Paris, Frankreich.
In Deutschland ist die A. Nattermann&Cie. GmbH das Unternehmen hinter vielen bekannten und bewährten Opella-Marken, die aus Apotheken nicht wegzudenken sind - darunter Allegra®, Buscopan®, Dulcolax®, Thomapyrin® und Mucosolvan®. Viele dieser Produkte sind Marktführer in ihrem jeweiligen Segment.
Als weltweit B Corp-zertifiziertes Unternehmen setzen wir uns aktiv für eine gesündere Zukunft für Mensch und Umwelt ein. Mehr über unsere Mission, die Gesundheit in die Hände der Menschen selbst zu legen, erfahren Sie unterwww.opella.com.
Buscopan® Dragées. Wirkstoff: Butylscopolaminiumbromid. Anwendungsgebiet: Zur Behandlung von leichten bis mäßig starke Krämpfe des Magen-Darm-Traktes, sowie zur Behandlung krampfartiger Bauchschmerzen beim Reizdarmsyndrom. Enthält Sucrose (Zucker). Buscopan® plus Filmtabletten. Wirkstoffe: Butylscopolaminiumbromid, Paracetamol. Anwendungsgebiet: Bei krampfartigen Schmerzen bei Erkrankungen des Magens und des Darmes, krampfartigen Schmerzen und Funktionsstörungen im Bereich der Gallenwege, der ableitenden Harnwege sowie der weiblichen Geschlechtsorgane (z. B. schmerzhafte Regelblutungen). Warnhinweis: Ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
Apothekenpflichtig. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie IhreÄrztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
A. Nattermann&Cie. GmbH, Brüningstraße 50, 65929 Frankfurt am Main. Stand: Dragees: Juni 2024; plus Filmtabletten: Januar 2026.
[1] Repräsentative Umfrage von Bilendi im Auftrag von Opella, Stichprobe: 1.100 Personen der deutschen Bevölkerung zwischen 16 und 79 Jahren (60 % Frauen/40 % Männer), die unter einer oder mehreren Bauchbeschwerden leiden, Befragungszeitraum 05.01.2026 bis 20.01.2026. Grundlage der Quotenstichprobedieser Befragung sind die aktuellen Bevölkerungsstatistiken (Alter, Geschlecht, Bundesländer) der deutschen Bevölkerung.
[2] Mousavi T et al. Pharmacotherapy for gastric and intestinal cramping pain: current and emerging therapies, Expert Opinion on Pharmacotherapy 2023; 24 (18): 2021-2033.
[3] Deutsche Gesellschaft für Neurogastroenterologie und Motilität e. V. (DGNM), Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). Update S3-Leitlinie Reizdarmsyndrom: Definition, Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie des Reizdarmsyndroms der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) und der Deutschen Gesellschaft für Neurogastroenterologie und Motilität (DGNM). https://www.dgvs.de/wp-content/uploads/2021/07/Leitlinie-RDS_20210629_final.pdf.
[4] Lacy BE et al. On-demand hyoscine butylbromide for the treatment of self-reported functional cramping abdominal pain. Scand J Gastroenterol 2013; 48: 926-935.
* Bauchschmerzen: Auftreten sehr häufig 7 %, eher häufig 22 %, Bauchkrämpfe: Auftreten sehr häufig 5 %, eher häufig 18 %, Regelschmerzen (N=660): Auftreten sehr häufig 12 %, eher häufig 22 %, Reizdarmsyndrom: Auftreten sehr häufig 9 %, eher häufig 17 %
** Beschwerden normalerweise sehr stark 11 %, eher stark 43 %
*** in der intravenösen Form
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Datum: 30.03.2026 - 13:58 Uhr
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