Söders Niederlage

(ots) - Wunden lecken, Enttäuschung verarbeiten, nicht beleidigt sein: Das sind keine Floskeln des abgewählten Münchner SPD-Oberbürgermeisters Dieter Reiter - sondern Ratschläge des zerknirschten Markus Söder an seine CSU. Die Christsozialen haben bei den Stichwahlen in Bayern viele Landratsposten und Oberbürgermeisterrennen verloren. In München unterstützte die CSU Reiter, noch eine indirekte Niederlage. Wen wunderts, könnte man fragen. Für Söder ist quasi ganzjährig politischer Aschermittwoch. Das heißt Pöbelei und Überheblichkeit im Überschwang. Dass die verprellte Konkurrenz um Grüne oder SPD dann bei Stichwahlen das Kreuz nicht beim CSU-Personal macht, erscheint nachvollziehbar. Gut ist dagegen, dass Söder auch klare Kante gegen die AfD fährt. Doch das Fazit darf nicht sein, dass die Konservativen den Radikalen noch mehr abschauen, das stoppt deren Aufschwung nicht. Vielmehr sollte Söder bei ein besseres Miteinander mit den demokratischen Kräften suchen.
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