Digitale Vernetzung im Straßenverkehr kann Unfälle verhindern

(ots) - Die Erhaltung und der Ausbau der deutschen Straßeninfrastruktur ist eine zentrale Aufgabe der deutschen Bundesregierung, wie das Verkehrsministerium immer wieder betont.
Bis 2029 will die Bundesregierung deshalbüber EUR 160 Milliarden investieren, um das Straßennetz zu erhalten und auszubauen. Ob vermehrte Bautätigkeit im Fahrbahnbereich, autonome Fahrzeuge, oder der Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos - die Anforderungen an die Straßenbehörden wachsen mit der Komplexität des Verkehrs.
Ein wesentlicher Hebel, um den Straßenverkehr effizienter und auch resilienter zu gestalten, sind vernetzte Fahrzeug-Technologien. Diese ermöglichen die direkte Kommunikation zwischen Fahrzeugen sowie zwischen Fahrzeugen und Infrastruktur – etwa mit Lichtsignalanlagen, Verkehrszeichen oder fahrbaren Absperrtafeln. Dadurchkönnen Verkehrsteilnehmer frühzeitig über Gefahren, Baustellen oder Staus informiert werden - direkt auf die Armaturenbretter im Fahrzeug, oder sogar auf Mobiltelefone.
"Diese Technologie ist bereits höchst erfolgreich bei der deutschen Autobahn GmbH des Bundes im Einsatz, wo sie Unfälle in Baustellenbereichen verhindert,"so Christoph Demuth, Verkehrsexperte bei Kapsch TrafficCom."Es gibt aber deutlich mehr Einsatzbereiche, im urbanen und interurbanen Raum, wo damit für mehr Sicherheit und Effizienz gesorgt werden kann."
Ein besonderer Mehrwert im urbanen Raum entsteht durch die intelligente Priorisierung desöffentlichen Verkehrs an Kreuzungen. Öffentliche Verkehrsmittel werden beschleunigt, Intervalle können verkürzt und bestehende Fahrzeugflotten effizienter genutzt werden. Gleichzeitig profitieren alle Verkehrsteilnehmer von einem gleichmäßigeren Verkehrsfluss und höherer Sicherheit – auch in Situationen, in denen klassische Fahrerassistenzsysteme an ihre Grenzen stoßen.
Ein weiterer Use Case, der speziell in eng bebauten Städten von Bedeutung ist, sind Warnungen vor herannahenden Einsatzfahrzeugen. So kann eine Kreuzung automatisch für einen Krankenwagen auf grün stellen und Warnungen and vernetzten Fahrzeuge im Kreuzungsumkreis senden.
In Deutschland sind bereits Millionen an Fahrzeugen mit der notwendigen Technologie auf der Straße, und es werden jeden Tag mehr. Gleichzeitig funktioniert C-ITS nicht nur über speziell ausgestattete Fahrzeuge, sondern auch über mobile Endgeräte und Apps – und erhöht so die Reichweite und Wirkung der Technologie deutlich. Durch den Einsatz einer Public-Key-Infrastruktur (PKI) wird eine sichere, manipulationsfreie und Datenschutz-konforme Kommunikation gewährleistet.
"Durch unsere großen Projekte mit der Autobahn oder auch in Irland, den USA oder Australien, wo wir ebenfalls unsere Technologie einsetzen, haben wir umfassendes Know-How über Planung, Implementierung und Betrieb solcher Systeme. Verkehrs- und Infrastrukturmanagement wächst immer enger zusammen und wird komplexer; mit vernetzten Fahrzeugen ist es möglich, effizient und schnell große Verbesserungen zu erreichen,"so Christoph Demuth abschließend.
Mehr Infos: Presse | Kapsch TrafficCom
Pressekontakt:
Sandra Bijelic
Head of Corporate Communications
Kapsch TrafficCom AG
Am Europlatz 2, 1120 Vienna, Austria
P +43 664 628 1720
sandra.bijelic(at)kapsch.net
Original-Content von: Kapsch TrafficCom,übermittelt durch news aktuell
Themen in diesem Fachartikel:
unfall
wissenschaft
it
lifestyle
transport
technik
auto
verkehrsunfall
vermischtes
verkehr
wirtschaft
marketing
technologie
computer
neue-produkte
finanzen
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 13.03.2026 - 07:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2237579
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Finanzen
Dieser Fachartikel wurde bisher 8 mal aufgerufen.
Der Fachartikel mit dem Titel:
"Digitale Vernetzung im Straßenverkehr kann Unfälle verhindern"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Kapsch TrafficCom (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




