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"nd.DieWoche": Wieder Kollateralschäden - Kommentar zum Vorgehen der USA und Israels im Iran

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(ots) - Kriegsverbrechen werden, wenn es geht, geleugnet. Und wenn sie sich nicht mehr leugnen lassen, sprechen die Verantwortlichen von bedauerlichen Irrtümern. So wie im Fall der Zerstörung einer Grundschule für Mädchen in Minab im Süden Irans am 28. Februar. Inzwischen ist klar, dass ein Tomahawk-Marschflugkörper der US-Armee am ersten Tag des Angriffskrieges der USA und Israels das Gebäude zerstörte, in dem sich an jenem Samstagmorgen Hunderte Kinder befanden. 168 von ihnen starben, außerdem 14 Lehrkräfte. Das US-Militär beruft sich auf uralte Satellitendaten, denen zufolge es sich um eine militärische Einrichtung handelte. Dabei gibt es seit zehn Jahren zahllose Belege dafür, dass es eine Schule ist.

Die kleinen Mädchen werden von Journalisten und Propagandisten dennoch zu Kollateralschäden in einem Krieg erklärt, in dem es angeblich um die Befreiung der Iraner und die Sicherheit Israels geht. Zwar ist dieser Begriff seit den Nato-Angriffen auf Ex-Jugoslawien 1999 verpönt. Die Entmenschlichung ziviler Opfer wurde und wird aber bis heute betrieben, sei es beim Reden über den Afghanistan-Einsatz der Nato oder über den israelischen Krieg in Gaza. Vielfach wird ihnen gar eine Mitschuld am eigenen Tod zugeschrieben.

Wer aber in Washington oder Jerusalem residierende Verbrecher dafür feiert, dass sie eine andere Verbrecherbande dezimieren, wer also das Völkerrecht verlacht, ist nicht zivilisierter als weggebombte Tyrannen. Denn die Angreifer nehmen bei jeder"Operation"den Tod Hunderter in Kauf, die sie doch angeblich von ihren Diktatoren befreien wollten.

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Datum: 12.03.2026 - 17:13 Uhr
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