Recruiter unter Druck: Qualifizierte Talente werden knapper, KI macht verborgene Potenziale sichtbar

(ots) -
- Die Hälfte (49 %) der Recruiter in Deutschland findet es aktuell schwierig, qualifizierte Talente für offene Stellen zu finden
- Gleichzeitig steigt der Druck, den Recruiting-Prozess schneller und effizienter zu gestalten
- KI wird zum entscheidenden Hebel, um unentdeckte Talente zu identifizieren
Der deutsche Arbeitsmarkt bleibt angespannt: Während der Wettbewerb um Jobs unter Arbeitnehmern zuletzt wieder zugenommen hat, berichtet fast jeder zweite Recruiter in Deutschland (49 %), dass es schwieriger geworden sei, qualifizierte Talente für offene Stellen zu finden - das zeigt eine aktuelle Umfrage von LinkedIn*. Hauptgründe sind fehlende gefragte Skills (54 %) sowie ein Mangel an qualifizierten Bewerbern (54 %). Gleichzeitig steigt der Druck, offene Stellen schneller und effizienter zu besetzen (45 %). Fast 40 Prozent der Recruiter geben an, dass ihr Unternehmen zunehmend erwarte, sogenannte"hidden gems", Kandidaten mit wertvollen, bislangübersehenen Fähigkeiten, zu finden. Mehr als ein Drittel (35 %) fühlt sich darauf bislang nicht ausreichend vorbereitet.
"Viele Unternehmen stellen angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheit vorsichtiger ein. Gleichzeitig wird es für Recruiter:innen schwieriger, offene Stellen passend zu besetzen: Für manche Rollen gibt es nach wie vor zu wenige Bewerbungen, für andere inzwischen sehr viele. Ein Grund dafür ist, dass KI den Bewerbungsprozess vereinfacht hat und Jobsuchende sich heute auf deutlich mehr Stellen bewerben als früher", sagt Barbara Wittmann (https://www.linkedin.com/in/wittmannbarbara/), Country Managerin LinkedIn DACH."Dazu kommt, dass sich Rollenanforderungen und Jobprofile rasant verändern - und heute oft ganz andere Fähigkeiten gefragt sind als noch vor wenigen Jahren."
KI gewinnt im Recruiting an Bedeutung
Angesichts dieser wachsenden Herausforderungen gewinnt Künstliche Intelligenz im Recruiting immer mehr an Bedeutung. 45 Prozent der Recruiter sagen, dass KI ihnen hilft, geeignete Kandidaten zu finden, die sie andernfalls übersehen hätten. Die Hälfte plant außerdem, den Einsatz von KI im Recruiting weiter auszubauen - insbesondere bei derBewertung von Bewerbern (54 %) und der Suche nach Top Talenten (50 %). Die Mehrheit erwartet außerdem, dass KI-gestützte Tools zu zielführenden Gesprächen mit vorselektierten Kandidaten führen (54 %) und bessere Einblicke in große Bewerberpools ermöglichen (51 %) kann."Für erfolgreiches Recruiting brauchen wir heute einen echten Paradigmenwandel: Weg von starren Jobtiteln und Abschlüssen hin zu Fähigkeiten. Künstliche Intelligenz wird dabei zum unverzichtbaren Partner, um Talente sichtbar zu machen, die in klassischen Auswahlverfahren häufig übersehen werden", so Wittmann.
LinkedIn setzt auf KI-basierte Unterstützung im Recruiting
Mit KI-gestützten Recruiting-Lösungen wie dem"Hiring Assistant"bietet LinkedIn Unternehmen einen echten Mehrwert: Der digitale Assistent hilft dabei, qualifizierte Talente schneller zu identifizieren und auch solche Kandidaten zu entdecken, deren Fähigkeiten im klassischen Auswahlprozess verborgen blieben. Unternehmen wie Siemens, Expedia Group oder Wipro profitieren bereits von der Lösung - sie sparen pro ausgeschriebener Stelle über vier Stunden Zeit, sichten 81 Prozent weniger Profile und verzeichnen eine um 66 Prozent höhere Resonanz auf ihre InMails. Der Hiring Assistant ist weltweit auf Englisch verfügbar und unterstützt Unternehmen dabei, den Auswahlprozess effizienter und erfolgreicher zu gestalten. In den kommenden Monaten wird der LinkedIn Hiring Assistant in deutscher Sprache ausgerollt.
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Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verzichten wir auf die gleichzeitige Verwendung weiblicher und männlicher Sprachformen, einzig in Zitaten nutzen wir beide Formen.
Methodik
* Die Ergebnisse basieren auf einer von LinkedIn beauftragten Befragung durch Censuswide. Insgesamt wurden 503 interne Recruiting-Fachkräfte in Deutschland im Zeitraum vom 10.11.2025 bis zum 27.11.2025 befragt. Censuswide hält sich an die Grundsätze der Market Research Society, deren Arbeit auf den ESOMAR-Prinzipien basiert, und beschäftigt deren Mitglieder. Censuswide ist außerdem Mitglied des British Polling Council.
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Datum: 10.03.2026 - 09:00 Uhr
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