3. Liga live bei MagentaSport: Skandalspiel in Essen! RWE-Torwart Wienand nach Böller-Eklat ins Krankenhaus, Schober fordert:"Geschehnisse müssen aufgearbeitet werden!"- Aufstiegsrennen noch enger

(ots) - Skandal-Abend an der Hafenstraße! In der 52. Minute knallt es einmal laut durchs ganze Stadion - ein Böller aus der Mannheimer Kurve explodiert genau neben dem Essener Torwart Felix Wienand, der sofort zu Boden sinkt. Danach wird er im Strafraum behandelt und anschließend ins Krankenhaus gebracht."Das Einzige, was ich weiß, ist, dass er - und das ist tatsächlich fast schon schicksalhaft - die Situation noch gar nicht so richtig realisiert hat. Dass er immer noch sehr, sehr lang mit den Handschuhen in der Kabine gesessen hat. Auf der einen Seite hat ihm sein Gehirn gesagt: Ich brauche hier eine Bereitschaft. Auf der anderen Seite - und das hat man sehr, sehr deutlich gemerkt - wäre es völlig unverantwortlich gewesen und wahrscheinlich auch gar nicht möglich. Er wäre definitiv nicht mehr einsatzfähig gewesen", erklärt RWE-Trainer Uwe Koschinat nach dem Spiel - und erzählt auch von den Gesprächen in der Kabine während der Spielunterbrechung:"Als ich dann in die Kabine kam, war der erste Satz von Klaus Gjasula: Wir sind so geil im Spiel, wir haben die so an den Eiern - lass uns weiterspielen, wir gewinnen noch so!"Rund 45 Minuten war die Partie unterbrochen, bevor der 24-jährige Schiedsrichter Lennart Kernchen die Entscheidung traf, die Partie fortzusetzen. Essens Marketingvorstand Alexander Rang erklärte:"Grundsätzlich sind wir Veranstaltungsleiter und haben eine Einschätzung abgegeben. Unser Veranstaltungsleiter Damian Jamro, die Polizei und unser Sicherheitsbeauftragter haben sich sehr schnell sehr klar positioniert. Wir waren da sicher, wie wir das einschätzen. Grundsätzlich gibt es eine Meinung von Waldhof Mannheim, die den Schiedsrichtern auch mitgeteilt worden ist. Auf der Basis ist entschieden worden."Mannheims Trainer Luc Holtz und Sportdirektor Mathias Schober wünschen Felix Wienand nach der Partie gute Besserung - und Schober fordert Konsequenzen:"Das gehört nicht zu einem Fußballspiel - leider ist es so gekommen. Die Geschehnisse müssen aufgearbeitet werden!"
Big Points für Saarbrücken! Der FCS siegt mit 2:0 gegen Wehen Wiesbaden und baut somit den Abstand auf die Abstiegsplätze auf 8 Punkte aus."Heute hat die Mannschaft gezeigt, zu was sie im Stande ist, wenn Sachen funktionieren, wenn mehr Abläufe gefestigt sind. Das haben sie sehr toll gemacht! Jeder Punkt zählt. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass der Abstiegskampf ein Marathon ist, aber die Entwicklung, die die Mannschaft jetzt nimmt, ist gut. Die Fans waren sensationell und so wird auch das Ziel erreicht", lobt Saarbrückens Trainer Argirios Giannikis. Auf der anderen Seite verpasst Wiesbaden näher an die Aufstiegsränge heranzurücken. Trainer Daniel Scherning hadert zudem mit zwei Schiedsrichterentscheidungen:"Wir sind in der 1. Halbzeit nicht gut aufgetreten, nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Trotzdem muss man sagen, dass das Tor [zum 1:0, Anm.d.Red.] Abseits und es eine sehr diskussionswürdige Rote Karte ist."
Auch Duisburgs Trainer Dietmar Hirsch war nach dem 0:0 in Ingolstadt nicht gut auf den Schiedsrichter zu sprechen:"Für mich müssen wir wieder mal - und dementsprechend war die Leistung des Schiedsrichters nicht gut - zwei Elfmeter bekommen. Muss man sehen, das sind spielentscheidende Szenen! Ich habe in der Halbzeit schon süffisant zum 4. Offiziellen gesagt: Heute könnt ihr in die Geschichte eingehen, ihr seid die Ersten, die uns einen Strafstoß geben - aber haben sie nicht gemacht. Wir sind nicht bevorteilt worden."Duisburg bleibt dennoch auf Platz 3, wenngleich die Verfolger bis auf 2 Punkte heranrücken.
Einer dieser Verfolger ist Hansa Rostock: Durch das 3:1 bei Aufsteiger Havelse springt das Team von Daniel Brinkmann auf Platz 4."Es ist nicht leicht gegen Havelse. Das habe ich vor dem Spiel schon gesagt. Das ist eine Mannschaft, die nichts zu verlieren hat, wo alle Spieler um ihre Zukunft spielen. Sie haben immer einen Plan und den verfolgen sie, weil sie dem Trainer zu 100 Prozent folgen. Insofern bin ich sehr zufrieden, dass wir das Spiel 3:1 gewonnen haben", freut sich der Hansa-Trainer. Am Samstag geht es für Rostock zum Topspiel nach Cottbus (ab 13.30 Uhr in der Konferenz und ab 13.45 Uhr live im Einzelspiel). Havelse-Coach Samir Ferchichi hadert mit der Art und Weise, wie die Niederlage zustande kam:"Wenn man eine Mannschaft wie Hansa Rostock schlagen oder einen Punkt mitnehmen möchte, muss man die Tore, die man bekommt, nicht so einfach herschenken."
Nachfolgend die wichtigsten Aussagen vom 27. Spieltag der 3. Liga am Mittwochabend. Bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport angeben. Weiter geht es am Freitag mit Viktoria Köln gegen den TSV 1860 München - ab 18.30 Uhr live.
Rot-Weiss Essen - Waldhof Mannheim 1:0
Es war ein Drittliga-Abend an der Hafenstraße, den sich alle Beteiligten komplett anders vorgestellt haben: In der 53. Minute explodiert ein Böller aus der Mannheimer Kurve genau neben RWE-Keeper Felix Wienand, der daraufhin behandelt und ins Krankenhaus gebracht werden muss. In Abwesenheit von Stammkeeper Jakob Golz und nach dem Ausfall von Wienand gibt der dritte Torhüter Tino Casali sein Drittliga-Debüt. Der Böllerwerfer kann laut Berichten identifiziert und festgenommen werden. Nach über 45 Minuten Unterbrechung und vielen Gesprächen entscheidet sich der erst 24-jährige Schiedsrichter Lennart Kernchen, die Partie fortzusetzen. In Minute 63 fliegt Terrence Boyd mit Rot vom Platz, nachdem der Stürmer seinen Gegenspieler Jannik Hofmann mit dem hohen Bein am Kopf getroffen hatte. Den Treffer des Tages erzielt Marek Janssen bereits in der 1. Halbzeit. Essen gewinnt dadurch nach zwei Niederlagen in Folgeund reiht sich auf Platz 5 hinter Hansa Rostock ein. Mannheim findet sich auf Platz 9 wieder.
Uwe Koschinat, Trainer Essen:"Meine Gedanken sind bei Felix! Das hat man auch gemerkt, wie sensibel unsere Kurve in der Situation war. Ihm geht s wirklich nicht gut. Deswegen, ganz klar, geht es um die Gesundheit eines Spielers. Die wurde heute sehr, sehr mutwillig aufs Spiel gesetzt. Wir hoffen, dass er keine längerfristigen Schäden davonträgt. Das ist bei so einer Situation durchaus zu befürchten."
...über das Feuerwerk vor der Spielfortsetzung:"Das war eine Situation, wenn ich sie so bewerte, die sehr weit außerhalb und in der 90. Minute als Reaktion auf das Ergebnis von 1:0 irgendwo geschehen ist. Ich könnte mir vorstellen, dass die Menschen gar nicht mitbekommen haben, dass das Spiel abgebrochen wurde. Das war die 90. Minute, die angezeigt wurde. Das wäre der Ablauf des Spiels gewesen. Deswegen kann ich mir das vorstellen, dass die Menschen das, was hier im Stadion passiert ist, gar nicht mitbekommen haben."
... wie schwer es für die Mannschaft war, nach der Verletzung von Wienand weiterzumachen:"Für den Trainer war es fast schwerer als für die Mannschaft, weil ich auch sehr, sehr stark in die Kommunikation involviert war. Als ich dann in die Kabine kam, war der erste Satz von Klaus Gjasula: Wir sind so geil im Spiel, wir haben die so an den Eiern - lass uns weiterspielen, wir gewinnennoch so!"
...über die Kommunikation mit dem Schiedsrichter und die Gründe für das Weiterspielen:"Ich glaube, es ist nicht gut für mich, aus sportlicher Sicht oder als sportlich Verantwortlicher die Dinge zu kommentieren. Nur so viel: Das ist für alle eine wahnsinnig schwierige Entscheidung, weil sie nicht nur die Tragweite des Spiels hat, sondern man ganz, ganz viele Dinge bedenken muss. Für mich stand aus sportlicher Sicht im Vordergrund, wenn weitergespielt wird, wird uns unverschuldet ein Wechselfenster genommen, was man in so einem Spiel nicht ganz wegschieben kann. Es gab auch sportliche Nachteile. Und das war primär mein Thema."
...über den Gesundheitszustand von Felix Wienand:"Nein. Das Einzige, was ich weiß, ist, dass er - und das ist tatsächlich fast schon schicksalhaft - die Situation noch gar nicht so richtig realisiert hat. Dass er immer noch sehr, sehr lang mit den Handschuhen in der Kabine gesessen hat. Auf der einen Seite hat ihm sein Gehirn gesagt: Ich brauche hier eine Bereitschaft. Auf der anderen Seite - und das hat man sehr, sehr deutlich gemerkt - wäre es völlig unverantwortlich gewesen und wahrscheinlich auch gar nicht möglich. Er wäre definitiv nicht mehr einsatzfähig gewesen."
Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=RTVWUjdjclA1bm5qTmF5QkE1TE92SzNlZlJ4K1RRNnpSUzYzTk9NTEt3bz0=
Alexander Rang, Vorstand Marketing Rot-Weiss Essen:"Grundsätzlich einmal: Die Sicherheitslage draußen ist stabil. Wir sind immer in sehr enger Abstimmung mit unserer Polizei, die sehr schnell eine sehr klare Meinung dazu hatte. Insofern gab es nie die Situation, dass von Essener Seite Sicherheitsbedenken stattgefunden haben. Die Entscheidung hat dasSchiedsrichterteam getroffen, dass hier weitergespielt wird. Wir waren durchaus überrascht, weil unser Spieler aus unserer Sicht sehr schwer verletzt ist und wir eigentlich nicht die Erwartung hatten, dass weitergespielt wird."
... darüber, wie man ähnliche Fälle in Zukunft verhindern kann:"Grundsätzlich sind wir klar: Niemand von uns möchte das! Wir haben da eine klare Meinung, artikulieren die auch klar - auch in Gesprächen mit unseren Fans. Das geht jedem Verein gleich. Da gibt es überhaupt kein Vertun. Man sieht, was daraus entstehen kann, was da passieren kann. Es ist eine Situation, die dem Fußball schadet, die uns allen schadet."
...über die Kommunikation von Essener Seite mit den Waldhof-Verantwortlichen und der Polizei:"Grundsätzlich sind wir Veranstaltungsleiter und haben eine Einschätzung abgegeben. Unser Veranstaltungsleiter Damian Jamro, die Polizei und unser Sicherheitsbeauftragter haben sich sehr schnell sehr klar positioniert. Wir waren da sicher, wie wir das einschätzen. Grundsätzlich gibt es eine Meinung von Waldhof Mannheim, die den Schiedsrichtern auch mitgeteilt worden ist. Auf der Basis ist entschieden worden."
... zum Gesundheitszustand von Felix Wienand:"Alle unsere Gedanken sind bei unserem verletzten Spieler! Uwe hat es gerade schon gesagt: Er war wirklich irritiert, ihm war schwindelig, er war orientierungslos. Wir müssen die Untersuchungen abwarten und hoffen, dass er ganz, ganz, ganz schnell wieder bei der Mannschaft ist. Insofern können wir ihm nur gute Besserung wünschen und hoffen, dass wir das ganz schnell hinter uns lassen."
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Mathias Schober, Sportdirektor Mannheim:"Gute Besserung an Felix Wienand! Das ist ein Spieler, den ich aus der Knappenschmiede sehr gut kenne. Natürlich daher nur die besten Wünsche. Das gehört nicht zu einem Fußballspiel - leider ist es so gekommen. Die Geschehnisse müssen aufgearbeitet werden. Da muss geschaut werden, wie man damit besser umgehen kann. Das gehört so nicht zu einem Fußballspiel. Das tut mir sehr, sehr leid! Am Ende des Tages ist es ein Fußballspiel gewesen, das wir leider 1:0 verloren haben."
... zur Entscheidungsfindung, das Spiel fortzusetzen:"Das ist eine schwere Entscheidung von allen Seiten. Am Ende hat der Schiedsrichter die Hoheit, das Spiel fortzuführen oder abzubrechen. Am Ende gibt es einen Veranstaltungsleiter, der dazugezogen werden muss, die Polizei natürlich. Sportlich finde ich es natürlich schon gut, dass man weiterspielt. Aber nochmal: Das gehört in kein Stadion. Das war ein sehr hitziges Spiel. In der 1. Halbzeit war esauch schon so, dass aus der anderen Ecke Böllerwürfe kamen. Da haben die eigenen Fans auch nochmal gepfiffen. Für mich gehört das nicht in ein Stadion. Es gab in der Vergangenheit öfter schon Sportler, die mit einem Knalltrauma große Probleme hatten. Von daher können wir nur hoffen, dass es Felix demnächst wieder gut geht."
Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=clJ3dEVMK3owdEpNRmoxQWVlbVdrQkJJMXRhVkJaeTVidnZvakEvTUdBTT0=
Luc Holtz, Trainer Mannheim:"Zuerst einmal will ich dem Torhüter eine gute Besserung wünschen! Das sind Aktionen, das habe ich in meiner Laufbahn als Spieler oder Trainer noch nicht erlebt. Das ist ein Einzeltäter. Das gehört nicht auf einen Fußballplatz. Natürlich machst du dir so viele Gedanken, wenn sowas passiert. Irgendwo rückt derFußball ins Hintertreffen. Nichtsdestotrotz denke ich, dass das Spiel ein gutes Spiel war von beiden Mannschaften. Leider haben wir das Spiel verloren. Das ist so ein gemischtes Gefühl."
... wie die Kommunikation in den Katakomben war:"Ich verstehe die Essener Bank und den Essener Verein, die sich benachteiligt fühlten, weil ihr Torwart verletzt ist und nicht weiterspielen kann. Da kann man viele Meinungen haben, ob weiterspielen, ob nicht weiterspielen. Das sind Situationen, die du dir im Fußball nicht wünschst. Auch für die Spieler ist es schwierig, wenn das Spiel eine halbe Stunde unterbrochen ist. Dann wieder weiterzuspielen - das ist nicht so einfach. Aber ich denke, beide Mannschaften haben es recht gut hinbekommen. Wichtig ist auch, dass jetzt Ruhe bleibt."
Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=cVBVbzdMMnZSVktPOGJnUnM1WW1qMVZTOEZ4UmJlNFI4ZzZTNXhwclVTMD0=
1. FC Saarbrücken - SV Wehen Wiesbaden 2:0
Saarbrücken bleibt im 5. Spiel in Folge ungeschlagen (2 Siege, 3 Remis) und macht einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt. Der Vorsprung auf die Abstiegsränge beträgt nun schon 8 Punkte. Wiesbaden kassiert die 2. Niederlage aus den letzten 3 Spielen und verpasst es erneut, den Rückstandauf Platz 3 zu verringern.
Argirios Giannikis, Trainer 1. FC Saarbrücken:"Wir haben ein tolles Spiel gezeigt! Von der ersten Minute an war die Mannschaft mit Energie präsent da, hat taktisch super gearbeitet, den Plan super umgesetzt. Wir haben den Gegner eigentlich neutralisiert. Die Fans waren sensationell und so wird auch das Ziel erreicht."
... auf die Frage, ob es eine gute Reaktion auf das Schweinfurt-Spiel war."Reaktion hin, Reaktion her: Man muss wissen, wo die Mannschaft herkommt. Sie hatte 16 Spiele davor nicht gewonnen, dass da nicht alles leicht von der Hand fällt, ist klar. Heute hat die Mannschaft gezeigt zu was sie im Stande ist, wenn Sachen funktionieren, wenn mehr Abläufe gefestigt sind. Das haben sie sehr toll gemacht! Jeder Punkt zählt. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass der Abstiegskampf ein Marathon ist, aber die Entwicklung, die die Mannschaft jetzt nimmt, ist gut."Link zum Interview: www.clipro.tv/player?publishJobID=QkNJRmFncTRBaTZpUU5CeWpvbGdiOXlhdUJySUdhcTA3eHlLalAzR05taz0=
Daniel Scherning, Trainer SV Wehen Wiesbaden:"Wir sind in der 1. Halbzeit nicht gut aufgetreten, nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Trotzdem muss man sagen, dass das Tor [zum 1:0, Anm.d.Red.] Abseits und es eine sehr diskussionswürdige Rote Karte ist."
...über das 1:0:"Es ist Abseits. Das erwarte ich von einem Linienrichter, der auf der Höhe steht, dass er erkennt, dass der Spieler im Abseits steht in so einer Situation. Mehr Abseits geht ja nicht."
...über die Rote Karte:"Das Problem an der Geschichte ist das, was vorher passiert. Er wird gehalten, der Schiedsrichter pfeift und dadurch kommt er in eine Situation rein, wo er aus dem Gleichgewicht kommt und runter geht. Das Trefferbild ist klar. Aber jeder, der Fußball gespielt hat weiß, du bist in einer Dynamik, du wirst gefoult, kommst aus deinem Rhythmus raus, gehst runter, willst in die Situation reingehen, aber das davor wird nicht berücksichtigt. Das ist niemals eine Rote Karte, bei allem Respekt."Link zum Interview: www.clipro.tv/player?publishJobID=UU0xaXlVUXZkeHlQTEIrSlNjVUExRGZ3SE5UdDBHajVuRTRVVHBQZkdwYz0=
FC Ingolstadt 04 - MSV Duisburg 0:0
Duisburg lässt im dichten Nebel von Ingolstadt 2 wichtige Punkte im Aufstiegsrennen liegen. Es ist das 2. Remis in Folge für die Zebras, die nun schon 4 Punkte hinter Cottbus und Osnabrück liegen. Auch der Vorsprung auf die Verfolger ist nur noch bei 2 Zählern.
Da ist nicht viel zu sehen! Dichter Nebel im Ingolstädter Sportpark. Link zum Clip: www.clipro.tv/player?publishJobID=NzRDQ3ZMRW8xTmhSRm1GRWE0SE5JbkxIOVdhdnEyZFBLaXZEb1IrN2k4MD0=
Sabrina Wittmann, Trainerin FC Ingolstadt 04:"Gegen eine Mannschaft, die das Ziel Aufstieg so offen ausgerufen hat - was die Boxsituationen und Torchancen anbelangt, 6:1 Torchancen, aus dem Spiel heraus eine einzige vom Gegner - das spricht für sich! Es war kein schönes Spiel zum Anschauen, klassisches Drittliga-Spiel mit Nebel am Ende. Wenn es einen Gewinner heute hätte geben sollen, dann wären wir das gewesen."Link zum Interview: www.clipro.tv/player?publishJobID=SzRVUnVTY2JxVkY5WER0NmtqbVpLUzM5M0JKa2VwRWZmbUhBVjRYeUxudz0=
Dietmar Hirsch, Trainer MSV Duisburg:"Wir wollten kompakt stehen, wir waren zuletzt auswärts sehr anfällig. Wir haben die Null gehalten, das war sehr fleißig defensiv. Nach vorne war nicht viel. Für mich müssen wir wieder mal, und dementsprechend war die Leistung des Schiedsrichters nicht gut, zwei Elfmeter bekommen. Muss man sehen, das sind spielentscheidende Szenen! Ich habe in der Halbzeit schon süffisant zum 4. Offiziellen gesagt: Heute könnt ihr in die Geschichte eingehen, ihr seid die Ersten, die uns einen Strafstoß geben - aber haben sie nicht gemacht. Wir sind nicht bevorteilt worden. Wir haben auswärts so viel auf den Deckel bekommen zuletzt,da war es auf jeden Fall eine Steigerung."Link zum Interview: www.clipro.tv/player?publishJobID=UmJvMmZhN2JqQ0dMUklxRVRmak04ZVhBV0V6TC8zcHQzbzhBLzdHWFhEOD0=
TSV Havelse - Hansa Rostock 1:3
Rostock feiert den Pflichtsieg bei Aufsteiger Havelse. Es ist der 2. Sieg in Folge, wodurch Hansa mit nun 46 Punkten bis auf 2 Zähler an Platz 3 heranrückt. Für Havelse ist es das 5. Spiel in Folge ohne Sieg.
Rostock feiert in der Kurve vor knapp 6.000 mitgereisten Hansa-Fans den Auswärtssieg. Link zum Clip: www.clipro.tv/player?publishJobID=SWpIYU9jc092ZnZCZnZWNG1Ock9lRzlIUHN4YmF3cnF0UEVkZ0RvazZxND0=
Samir Ferchichi, Trainer Havelse:"Die Abstände waren nicht zu groß. Wir haben es in den ersten 15 Minuten nicht geschafft, die Bälle auf die drei engen Spitzen zu verteidigen. Wir haben dann in der Halbzeit umgestellt. Diesbezüglich waren die Abstände nicht mehr zu groß. Ich glaube, um es auf den Punkt zu bringen: Wenn maneine Mannschaft wie Hansa Rostock schlagen oder einen Punkt mitnehmen möchte, muss man die Tore, die man bekommt, nicht so einfach herschenken."
Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=MHBOeTdOaDBRaEFMYVVyZ1B5L0ZCdUJqaUUxTGtpL2Z6WHZKa3ZvcmVIQT0=
Daniel Brinkmann, Trainer Rostock:"Ich freue mich einfach total, weil wir schon auch ein bisschen rotiert haben, im Wissen, dass wir diese Woche drei schwere Spiele haben. Es ist nicht leicht gegen Havelse. Das habe ich vor dem Spiel schon gesagt. Das ist eine Mannschaft, die nichts zu verlieren hat, wo alle Spieler um ihre Zukunft spielen. Sie haben immer einen Plan und den verfolgen sie, weil sie dem Trainer zu 100 Prozent folgen. Insofern bin ich sehr zufrieden, dass wir das Spiel 3:1 gewonnen haben."
...über Maximilian Krauß und seinen bevorstehenden Auftritt bei Ex-Klub Cottbus, den er im Sommer im Streit verlassen hat:"Ich traue ihm zu, so aufzutreten. Maxi ist ein cooler Typ. Er wird sich auf das Spiel freuen, genauso wie wir. Heute war Havelse und Samstag ist Cottbus."
Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=V3JJV0xRcXVBQWJpSW0yZEhpUjF3dFZpeDRYQ0NWSWVQSjZ1Q3BoNUtUMD0=
Alemannia Aachen - 1. FC Schweinfurt 05 1:0
Aachen feiert den 3. Sieg aus den letzten 4 Spielen und ist nun schon 11 Punkte vor den Abstiegsrängen. Damit ist man am besten Weg in Richtung Klassenerhalt. Für Schweinfurt ist der Abstieg nur noch rechnerisch zu verhindern. Mit nur 11 Punkten nach 27 Spielen steht man abgeschlagen am Ende der Tabelle.
Fußball live bei MagentaSport
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Datum: 04.03.2026 - 23:59 Uhr
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