3.Liga live bei MagentaSport: heute 18.30 Uhr Teil 2 des 27.Spieltags /"Habe das Gefühl, dass ich versagt habe!"Aues Bär den Tränen nahe, Osnabrück mit"uff"top, Cottbus ist"einen Schritt weiter"

(ots) - Der FC Erzgebirge Aue tappt nach der 1:2-Auswärtspleite beim TSV 1860 München nicht nur wegen des starken Giesinger Nebels, der eine 20-minütige Unterbrechung hervorruft, weiter im Dunkel des Tabellenkellers. Einen Tag vor dem 80. Klubgeburtstag warten die Veilchen auf dem 17. Platz nun schon seit 8 Partien - 5 davon unter Trainer Christoph Dabrowski - auf einen Dreier."Was soll ich der Mannschaft heute vorwerfen? Dass sie nicht alles reinwerfen? Dass sie nicht bis zum Schluss versuchen, so ein Spiel zu drehen?", fragt Dabrowski und antwortet selbst:"Wir haben limitierende Faktoren in unserem Spiel. Diesen Bann müssen wir durchbrechen."Weil die Mannschaft"lebendig"sei, wolle er nicht"alles in Schutt und Asche reden: Mein Glaube wird nicht schwinden."Aues Torschütze Marcel Bär kommen fast die Tränen, auch aufgrund eines vergebenen"Riesendings in der letzten Minute"gegen seinen Ex-Klub:"Ich hab das Gefühl, dass ich heute versagt habe. Es tut extrem weh. Das ist ein ganz schlimmes Gefühl."
Zur Belohnung des 75. ausverkauften Heimspiels in Serie schenkt Sechzig seinen Fans dagegen den 4. Sieg in Folge und den Sprung auf Platz 5, der den Rückstand auf den Relegationsplatz zumindest über Nacht auf 2 Punkte schmelzen lässt."Natürlich hat man dieses Quäntchen auf seiner Seite. Aber wenn das viermal passiert, ist das kein Glück mehr", konstatiert Trainer Markus Kauczinski, der"getigert (ist) wie ein Löwe. Aber nicht auf die gute Art. Wir haben viele heikle Situationen zu überstehen gehabt."
Der Drittletzte Ulm und Trainer Pavel Dotchev werden nach dem 1:3 gegen das schwächste Team im Jahr 2026, die TSG Hoffenheim II, von den Fans ausgepfiffen."Das tut schon weh. Das ist eine sehr, sehr schlechte Situation momentan für uns", gibt Dotchev zu. Dass der Feuerwehrmann Dotchev noch nicht funktioniert, sei"sehr, sehr schmerzhaft."Torschütze Leon Dajaku kann den Frust"absolut"nachvollziehen:"Die standen genug hinter uns. Wir müssen uns jetzt an die eigene Nase fassen."Kritikpunkt sind vor allem die leichten Gegentore:"Wenn du dich dann auch noch so dumm anstellst - leichter kannst du s dem Gegner nicht machen."Am Samstag werde das"Endspiel"bei Schlusslicht Schweinfurt"enorm"wichtig (ab 13.45 Uhr live im Einzelspiel).
Ganz oben eilt Osnabrück zum Rekord-Team: 2026 noch ungeschlagen, das beste Team der Rückrunde, die beste Defensive der Liga, 6 Siege aus den letzten 8 Partien und mit dem souveränen 2:0-Heimerfolg gegen Viktoria Köln die Tabellenführung verteidigt. Trainer Timo Schultz kann sich neben dem"starken"14. Spiel ohne Gegentor die in der Rückrunde dazugewonnenen Offensiv-Qualitäten"nicht wirklich erklären. Wenn du oben stehst, flutscht eher mal einer durch und hinten geht er gegen den Pfosten."Beim Blick auf die Anzeigetafel muss er"ein bisschen schmunzeln: 0 zu 9 Ecken - uff."
Verfolger Energie Cottbus dreht einen Rückstand beim VfB Stuttgart II zum 2:1 und zieht als Zweiter nach Punkten mit."Ich bin mir sicher, dieses Spiel hat uns nochmal einen Schritt weitergebracht", meint Trainer Claus-Dieter Wollitz und lobt:"Die Mannschaft ist nicht mit letztem Jahr zu vergleichen: Charakter, Mentalität, Intensität. Das ist unfassbar, was sie auch im Training liefern."
Nachfolgend die wichtigsten Aussagen und Clips des 27. Spieltags in der 3. Liga am Dienstag - bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport angeben. Weiter geht es mit der 3. Liga am Mittwoch ab 18.30 Uhr in der Konferenz und ab 18.45 Uhr in den Einzelspielen, u.a. mit der Partie Rot-Weiss Essen gegen Waldhof Mannheim - live bei MagentaSport.
TSV 1860 München - FC Erzgebirge Aue 2:1
Sigurd Haugen behält die Übersicht im dichten Nebel von München! Das Spiel musste aufgrund von Feuerwerken in der Münchener Westkurve mehr als 16 Minuten unterbrochen werden. Aber mehr als ein Treffer durch das Ex-Löwen-Duo, Julian Guttau auf Marcel Bär, gelang den Auern nicht. Es setzt das 8. sieglose Spiel im Jahr 2026. Damit bleiben die Sachsen Als Siebzehnter auf einem Abstiegsplatz, 5 Punkte hinter Saarbrücken. Die Löwen bejubeln den 4. Sieg in Folge und stehen nur noch zwei Punkte hinter dem Relegationsplatz.
Raphael Schifferl, Verteidiger TSV 1860, zum Nebel:"Das war kurz echt grenzwertig. Deswegen war es richtig, dass man kurz unterbricht."
... wie happy erüber die Art und Weise des Sieges ist und den 4. Sieg in Folge:"In der Liga kann jedes Spiel in jede Richtung gedreht werden. Das ist fast jede Woche so. Aber das ist geil, wie wir das alles zurzeitüberstehen. Es ist immer irgendwer da. Es ist immer ein Fuß da. Da muss ich an alle Jungs ein Pauschallob aussprechen, weil das für einige Jungs, die da spielen, nicht einfach gewesen ist, dass wir da so eine Serie hinlegen. Da sind viele Jungs, die abgeschrieben waren und jetzt da stehen und an etwas ganz Großes glauben. Das ist richtig geil, dass ich ein Teil davon sein darf."
... darüber, wie Markus Kauczinski am Ende durch die Coaching Zone getigert ist:"Zurecht. Das ist beim Zuschauen fast noch schlimmer. Bei uns, wir sind eh im Tunnel. Aber du bist da drin und du bist unter Strom, reagierst nur noch irgendwie auf jeden Ball, der irgendwie kommt. Jeder hat gefühlt noch 3 Bälle geblockt. Natürlich ist das bitter für Aue. Aber für uns ist das richtig geil. Das sind Siege, die sind Gold wert. Von denen holen wir hoffentlich noch ganz viele."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=Uk41WXI1YzFEOVM1dk9NZzdXMVJ0VVN5a3VWYUtyUG9IRE1yWGVMeDFjcz0=
Markus Kauczinski, Trainer TSV 1860:"Ich bin getigert wie ein Löwe. Aber nicht auf die gute Art. Wir haben viele heikle Situationen zu überstehen gehabt, ich weiß nicht, wie viele Ecken am Ende gegen uns gehabt. Da weiß man, da kann immer einer reinrutschen."
... zum Nebel:"Ich bin schon so lange dabei, dass ich sowas schon mal hatte. Egal, ob so ein Unwetter oder sowas. Ich fand das auch nicht so schlimm, auch mit Unterbrechung. Da stellt man sich drauf ein und macht dann weiter. Entscheidend ist der Schiedsrichter. Ich habe es gesehen. Ich stehe aber auch immer in der Mitte und sehe. Ich weiß nicht, wie es ist, wenn man im anderen Tor ist. Ich habe alles gesehen. Aber auf mich kommt es da nicht an."
... zur Siegesserie:"Das ist nicht nur Glück. Natürlich hat man dieses Quäntchen auf seiner Seite. Aber wenn das viermal passiert, ist das kein Glück mehr. Wir haben auch konsequent verteidigt, auch in letzter Linie Probleme gehabt und trotzdem haben wir es weggemacht, mit viel Herz, viel Leidenschaft und dann sind wir auch dagewesen. Das ist für mich kein Glück insgesamt."
... zum Aufstiegskampf, jetzt wo die Löwen die Marke von 45 Punkten geknackt haben:"Das hängt mit unseren Leistungen zusammen. Es gibt Mannschaften, die bessere Voraussetzungen als wir haben. Die haben nämlich mehr Punkte. Von daher müssen wir überproportional gut sein. Heute war es ein ausgeglichenes Spiel. Wir waren nicht überproportional gut. Aber wir haben gewonnen. Wir können solche Spiele gerade gewinnen und auf unsere Seite ziehen. Ob das so bleibt oder ob wir da nochmal besser werden, das weiß ich alles nicht. Deswegen vermag ich das nicht zu sagen. Ich weiß nur, wir haben in drei Tagen wieder ein Spiel. Da werden wir uns erholen und dann wieder heiß reingehen und versuchen, den nächsten Dreier zu holen."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=SGpKUkYrMnV3aUlnZFZHeXk1MnlDT2Rkd3NaSmNVb25BRHRFZG5DWk1Vbz0=
Marcel Bär, Ex-Löwe und Auer Torschütze zum 1:1:"Es ist schwierig, Worte zu finden. Ich hab ein Riesending in der letzten Minute. Ich hab das Gefühl, dass ich heute versagt habe. Es tut extrem weh. Das ist ein ganz schlimmes Gefühl. Wir brauchen unbedingt Punkte. Es ist Woche für Woche das Gleiche. Wir haben uns heute selber geschlagen. Wir haben am Ende noch einige Chancen gehabt, auf 2:2 zu stellen, was punktetechnisch zu wenig wäre für dieses Spiel heute. Ich fühle mich einfach schlecht. Die Jungs fühlen sich schlecht. Mehr kann man dazu nicht sagen."
...über das defensive Chaos beim 1:2:"Ja. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Woche für Woche sprechen wir über die gleichen Themen. So ein Gegentor hab ich auch noch nie gesehen. Ich weiß, woran es lag. Es verfolgt uns einfach seit Wochen, seit Monaten. Wir werden den Laden jetzt hier nicht abschließen, sondern auf die Leistung am Wochenende aufbauen. Eshilft nichts. Ich bin mir sicher, wenn wir so weiterspielen, werden irgendwann die Punkte kommen. Aber die Spiele werden weniger, das wissen wir. Das nimmt uns natürlich mit. Aber die Hoffnung bleibt. Und das werden wir am Samstag wieder so angehen wie heute."
... wie er den Nebel erlebt hat:"Es wurde danach nicht besser, als es abgebrochen wurde. Es wurde abgebrochen, der Nebel ist nicht weggegangen. Deswegen verstehe ich es nicht ganz. Wir hatten generell eine gute Phase, waren gut im Spiel drin, außer den ersten 5, 6, 7 Minuten. Dann hat der Schiri so entschieden. Wir haben es dann so zu Ende gespielt."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=UzhQRjZ5NmNSeVhUTFQ3MFRmMUVJOEZzRFNpdWhXM1lyL1BaNWlDeXVlQT0=
Christoph Dabrowski, Trainer Aue:"Das Ergebnis ist mega enttäuschend, vor allem nach der Leistung. Ich finde, wir haben ein gutes Auswärtsspiel gemacht. Viele Dinge sind aufgegangen, die wir uns vorgenommen haben. Wir sind auch wieder gut reingestartet ins Spiel, sind leider in Rückstand geraten. Aber sie haben gesehen, dass wir da sind, dass wir inder Lage sind, einen Rückschlag wegzustecken und wiederzukommen. Was soll ich der Mannschaft heute vorwerfen? Dass sie nicht alles reinwerfen? Dass sie nicht bis zum Schluss versuchen, so ein Spiel zu drehen? Wir haben, was das betrifft, limitierende Faktoren in unserem Spiel. Und diesen Bann müssen wir durchbrechen. Weil man sieht, die Mannschaft ist lebendig, die Mannschaft lebt. Wir werden es am Samstag wieder angehen. Die Spiele werden weniger. Aber mein Glaube wird nicht schwinden."
... zu den individuellen Fehlern:"Schauen Sie mal. Sie können davon ausgehen, dass der Druck auf den Jungs schon groß ist. Wenn ich jetzt anfange, panisch zu werden oder alles in Schutt und Asche zu reden, das wird nicht funktionieren. Ich werde den Jungs morgen wieder Mut zusprechen. Ich werde mich an den positiven Dingen aufrichten. Dann geht esdarum, in das nächste Spiel zu gehen und es erneut zu versuchen."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=b0taNnBlTXR6d3cySnZ4eUdzREZudDhjRy85UUw3ZzBwaWhzUWV6bGFjQT0=
Michael Tarnat, Geschäftsführer Sport Aue, vor dem Spiel über seine Erinnerungen an das Grünwalder Stadion, nachdem er für den FC Bayern und sein Sohn für den TSV 1860 gespielt hat:"Das ist immer wieder schön, zurückzukommen in das Stadion. Ich habe hier viele Spiele gehabt mit der U23 und der U19 von Bayern München. Flutlichtspiel, mehr geht nicht."
...über die häufigen individuellen Aussetzer der Auer:"Solche Tore, dafür kann kein Trainer was. Du musst mit den Jungs reden. Das sind alles nach wie vor noch junge Leute, junge Menschen, junge Spieler, die auch Fehler machen dürfen. Aber in der Häufigkeit dürfen wir sie nicht machen, weil es dann schwer wird, Spiele zu gewinnen."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=T1F6N05lWGxHNWhwQ1pRY3hoVjk1bExoSTJvcVg0T09GT0p0b2lPclBkaz0=
Tom Bauer, Schiedsrichter der Partie, zur Spielunterbrechung:"Wir haben gemerkt, dass die Sicht in der 2. Halbzeit immer schlechter wird. Wir haben dann auch im Team gesprochen und gesagt: Wir daten uns up, wie die Sicht der Assistenten ist, wie die Sicht des vierten Offiziellen ist, weil wir grundsätzlich von Torlinie zu Torlinie schauen müssen. Dann ist das ein ganz guter Indikator, wenn die Jungs nicht mehr auf die andere Seite schauen können. Ich habe dann auch beide Spielführer, beziehungsweise dann Marvin Stefaniak als Ansprechpartner mit ins Boot geholt und gesagt: Wir datenuns die ganze Zeit up, aber gebt uns auch gerne ein Feedback, weil ich gerne alle ins Boot holen will. Wir sind ja alle auf dem Platz. Dann kam vom Keeper von Sechzig: Ich kann nicht mehr aufs andere Tor schauen und bin dann selbst mal auf die Torlinie gegangen. Es war wirklich ganz, ganz schwierig. Das andere Tor war nicht mehr zu erkennen. Dann musste ich letztendlich das Spiel kurz unterbrechen und dem Nebel die Chance geben, rauszuziehen."
... ob er unterbrechen konnte oder musste:"Wenn ich nicht mehr von Tor zu Tor blicken kann, muss ich unterbrechen. Das ist eine klare Regel. Dann haben wir einen Richtwert von 30 Minuten. So lange kann ein Spiel unterbrochen sein. Das ist ein Richtwert. Wenn absehbar ist, dass es unmittelbar danach weitergeht, können wir das ein bisschen dehnen. Das haben wir heute nicht gebraucht. Wir haben immer mal wieder mit beiden Mannschaften gesprochen. Dann hatten wir zwischendrin ein bisschen mehr Nebel. Dann ist es auch ganz gut rausgezogen, sodass wir dann in Absprache mit beiden Mannschaften, das war mir sehr, sehr wichtig, auch weitermachen konnten. Dann haben wir es gut zu Ende gebracht."
...über das Handspiel von Marvin Stefaniak beim Lattenschuss von Siemen Voet:"Das war ein Schuss aufs Tor. Der Ball wird abgefälscht. Der Ball wird mit dem Arm abgefälscht und der ist abgespreizt. Das ist ein strafbares Handspiel. Das hätte dementsprechend Strafstoß zur Folge. Ich habe leider den Kontakt nicht wahrgenommen. Dementsprechend konnte ich nicht auf Strafstoß entscheiden. Was mich ein wenig verwundert, ist, dass kein Spieler protestiert hat. Aber wenn ich das im Video sehe, dann ist das ein Strafstoß. Das ärgert mich mit am meisten, da falsch zu liegen."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=KzhWWXFOYWtrM0hSbW5oSWZzbjJEaUUycmsyLzRUSy9xRkJsMnJIS0RtRT0=
VfL Osnabrück - FC Viktoria Köln 2:0
Das Team der Stunde aus Osnabrück macht durch 2 Tore (eins davon durch David Kopacz sehenswert per Hacke) im 1. Durchgang den ungefährdeten 6. Sieg aus den letzten 8 Spielen perfekt, bleibt zum 14. Mal in der aktuellen Spielzeit ohne Gegentor und behauptet mit 52 Zählern die Tabellenführung. Die Viktoria kassiert nach 4 Partien wieder eine Niederlage und rangiert als Zehnter im Tabellenmittelfeld.
VfL="Verbunden fürs Leben!"Mit einer Choreo samt Feuerwerk, fast wie bei einer Aufstiegsfeier, heizen die Osnabrücker Fans ihre Spieler vor der Partie ein. Link zum Clip: clipro.tv/player?publishJobID=eklzanZPQTlCblZ2eUVremlrQnNUdW83clZXMXFqanl4a2hoUFREM005dz0=
"Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey!"Nach dem Spiel feiern die VfL-Anhänger ihre Schützlinge. Link zum Clip: clipro.tv/player?publishJobID=M1dQNm83WTAzbUxSOE5QamUxbzdWeENVblJJdFBkdGt1WmNyS0FjU09END0=
Timo Schultz, Trainer Osnabrück, über das Selbstverständnis des Tabellenführers:"Ich musste ein bisschen schmunzeln: In der 88. Minute habe ich auf die Anzeigetafel geguckt: 0 zu 9 Ecken - uff. Am Ende hatte ich aber schon das Gefühl, dass wir in der 1. Halbzeit gefühlt eigentlich noch das 3. oder 4. Tor hätten machen müssen. Aus dem Spiel heraus haben wir wenig bis gar nichts zugelassen."
... ob das Osnabrücker Auftreten schon 2. Liga-Niveau hat:".Wir spielen in der 3. Liga, deswegen hat das 3. Liga-Niveau. Das 14. Spiel in dieser Saison zu null ist schon stark, aber dafür investieren die Jungs auch viel. Das ist schon gut."
...über die in der Rückrunde dazugewonnenen Offensiv-Qualitäten:"Es gibt so Sachen im Fußball, die kannst du nicht wirklich erklären. Jetzt geht der ein oder andere einfach mal rein, der vorher vielleicht nicht reingegangen ist. Wenn du oben stehst, flutscht eher mal einer durch und hinten geht er gegen den Pfosten. Das kann man manchmal nicht alles erklären."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=VnJ6MnhqNkhuT3hzRW5ZWFFkcy8xa0RocVVMT3pnMit5a2xyS29HTnRiTT0=
Robin Fabinski, Osnabrücker Vorbereiter zum 2:0, über das 14. Zu-Null-Spiel:"Das war seit Anfang der Saison unsere Basis. Wir versuchen das Woche für Woche umzusetzen, das klappt super. Die Jungs arbeiten alle mit - ob defensiv oder offensiv. Wir sind saufroh, so oft es geht die Null zu halten. Wenn jetzt, wie in der Rückrunde, auch noch der Offensiv-Knoten platzt, ist es einfach geil."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=YWJTaEN6andKVHllUllwRzIwNEFNbjZqbGxxMnRXVENnUXlwSkRWbmxnST0=
Marian Wilhelm, Trainer Köln:"Osnabrück macht es extrem gut, das war vorher bekannt. Es ist schwer, gegen sie ein Tor zu schießen, vor allem, wenn du so früh einen Gegentreffer kassierst. Das ist der denkbar schlechteste Spielverlauf. Mit 2:0 wird es schwer, so einen tiefen Block zu bespielen, vor allem, weil die Platzverhältnisse über das ganze Spiel immer schlechter wurden. Trotzdem wünschen wir uns natürlich, dass wir gefährlicher werden. Wir haben ein, zwei Momente, die machst du nicht rein. Osnabrück war eiskalt, genau deswegen stehen sie da oben."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=d29qWmdrYmRkd3dDVWMzNVhCYUxlUlBFNXlhUnVTRjdRbUFyRHp2V0ZRcz0=
VfB Stuttgart II - Energie Cottbus 1:2
Innerhalb von drei Minuten der 2. Halbzeit erzwingt Tolcay Cigerci die Wende für die Cottbusser! Zuerst mit einem verwandelten Elfmeter nach dem zwischenzeitlichen Rückstand durch Mansour Ouro-Tagba, bevor er mit viel Übersicht Axel Borgmann den Siegtreffer auflegte. Cottbus bleibt auf Rang 2 hinter Osnabrück, Stuttgart auf Platz 14.
Tolcay Cigerci, Spieler Cottbus:"Unglaublich. Wir spielen eine gute 1. Halbzeit, haben auch ein Tor gemacht, was schon zählen durfte. Aber wir haben in der 1. Halbzeit trotzdem weitergemacht. Wir kommen nicht so gut raus, kriegen dann unglücklich das 1:0, wo Funki eigentlich gut hält und dann den Nachschuss nicht mehr halten kann. Und dann haben wir heute mal gute Energie reingebracht und sind froh, dass wirgewonnen haben."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=UHRmTjNNNkRvWmZGK3M2OW1TV3NhTzB4aHlKRVhyZnJITmVybitsOVdjaz0=
Claus-Dieter"Pele"Wollitz, Trainer Cottbus:"Ich habe das heute Morgen schon gespürt, als ich das vorgestellt habe, warum wir die Wechsel machen wollen, warum das wichtig ist, die Spieler mitzunehmen, die in letzter Zeit weniger gespielt haben. Gerade diese Ankerspieler, wie Cigerci, Borgmann, Hannemann hat sich dazu entwickelt, hat wichtige Tore geschossen. Dann habe ich gefragt: Wenn ihr das akzeptiert, wennwir das leben, bin ich mir sicher, werden wir belohnt. Dann kriegen wir so ein dämliches Gegentor nach einem Einwurf. Dann kommen die Jungs und die haben nochmal ein anderes Selbstverständnis, obwohl die Jungs, die gespielt haben, ob das Biankadi war, Boziaris, Butler hat ein fantastisches Spiel gemacht. Wichtig ist, dass diese Mannschaft, wenn wir das vorstellen und dieÜberzeugung haben, das zu machen, dass sie das so lebt - unabhängig was dabei rauskommt. Ich bin mir sicher, dieses Spiel hat uns nochmal einen Schritt weitergebracht."
...zu seinem Dreifach-Wechsel:"In einer englischen Woche, wenn du immer die gleichen Wechselspieler hast, ist das normal, dass sie nicht immer diese Wünsche erfüllen, die man in dem Moment hat. Dann kriegen sie eine Last, der sie nicht gerecht werden. Deswegen ist das wichtig, dass diese Ankerspieler das akzeptieren und das leben und unterstützen. Was Cigerci und Borgmann mir heute Morgen an Unterstützung gegeben haben, als ich das vorgestellt habe, als sie nach der Sitzung gekommen sind und gesagt haben: Coach, wir leben das zu 100 Prozent. Wir haben zu 100 Prozent das Vertrauen. Du hast uns schon so viel gegeben. Das ist für mich Mannschaft. Ich weiß, welches Risiko dahintersteckt, wenn das nicht funktioniert. Dann kommen die Schwarz-Weiß-Denker und sagen, wie man das machen kann. Aber ich glaube, dass es wichtig ist, eine ganze Mannschaft zu begleiten."
...zum Vergleich mit der Mannschaft aus dem Vorjahr:"Die Mannschaft ist nicht mit letztem Jahr zu vergleichen: Charakter, Mentalität, Intensität. Das ist unfassbar, was sie auch im Training liefern. Ich kann das ja belegen, in den Werten, das wird ja alles ausgewertet. Die Mannschaft ist zu stark. Das wird nicht passieren. Ob es am Ende reicht, weiß ich nicht. Aber sie wird nicht so spielen, wie wir letztes Jahr in der Rückrunde gespielt haben, im negativen Sinn."
Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=T1ZReS9VMWlyMkxrVWNLWVBqSkxVamdCTi9kbUxpZnJKaFVtWXB2L0pnVT0=
Nico Willig, Trainer Stuttgart:"Dass Cottbus das Spiel verdient gewonnen hat, steht außer Frage - unabhängig davon, ob Entscheidungen kritisch waren oder nicht. Sie sind die bessere Mannschaft. Das war eine sehr, sehr gute Mannschaft, die gegen uns gespielt hat. Wir haben in vielen Phasen sehr gut Paroli geboten, haben vor und nach der Pause das Heft des Handelns in der Hand, gehen verdient 1:0 in Führung. Und dann haben die noch ein paar auf der Bank, die uns das Leben kurz richtig schwer gemacht haben. Da ließen bei uns die Körner nach und sie haben Power gebracht. Trotzdem bin ich auch zufrieden mit dem Auftreten, mit der Art, wie wir gespielt haben, wie wir gekämpft haben, wie wir uns nicht ergeben haben."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=UHJySXBwZ1poSmV2T24vNDhvVWNITGFBZmNZTGE0bVBDVmdrbmkxS2JPVT0=
SC Verl - SSV Jahn Regensburg 1:2
Nach 10 Heimspielen verliert Verl erstmals wieder vor heimischer Kulisse und kann als Vierter mit 45 keinen Druck auf die Spitzenmannschaften ausüben. Für Regensburg erzielt Noel Eichinger beide Treffer, das 2. Tor zudem als traumhaften Fallrückzieher. An der Seitenlinie vertritt Co-Trainer Munier Raychouni den gelbgesperrten Cheftrainer Michael Wimmer zum 3. Mal in dieser Saison und fährt den 3. Sieg ein. Auf Platz 13 verschafftsich der Jahn ein 11-Punkte-Polster auf die Abstiegsregion.
Tobias Strobl, Trainer Verl:"Die 1. Halbzeit war nicht gut. Da beziehen wir uns alle mit ein. Der Gedanke zum Spiel war nicht der richtige, weil wir sehr vielüber Kurz-kurz gekommen sind, die Tiefe gar nicht attackiert haben und Regensburg damit immer wieder sehr extrem in die Karten gespielt haben. Es ist in Summe eine verdiente Niederlage. Wir sind der SC Verl und wir spielen gegen einen Zweitliga-Absteiger. Da sind richtig gestandene Spieler drin,die haben unfassbare Qualität. Wenn wir nicht an unsere 100 Prozent kommen, sind wir nicht konkurrenzfähig. Wir müssen doch wieder noch klarer verstehen, dass wir uns nicht nur mit schönem Fußball die Punkte holen, sondern mehr dazu gehört. Das hat in der 1. Halbzeit gefehlt."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=YWdaMDhremxBN2Z2MG1yT3lJd2tGZ1VwOG1JS2VFQitvU0hJWWZHVmtEOD0=
Munier Raychouni, Co-Trainer Regensburg:"Wir freuen unsüber den Sieg und wussten vorher, wie schwer das Spiel werden wird. Wir haben es sehr gut gemacht. Es gab sehr viel Laufbereitschaft und sehr viel Feuer im Herzen. Wir haben auch 2, 3 Chancen zugelassen und hatten das Glück auf unserer Seite. Wir haben uns diesen Sieg erkämpft."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=b1pjdkhZSW9ZdGUvVXRMNXRhQVV3MU5CeHdSb29lL09TekRuWWZXM3RHaz0=
Regensburgs Doppeltorschütze Noel Eichinger über seinen Fallrückzieher zum 2:0 trotz angeschlagener Verfassung:"Die Schmerzen sind im Spiel so oder so egal. In der Aktion ist es einfach Instinkt, ich habe ihn gut getroffen. In dem Moment ging alles ganz schnell. Ich treffe ihn super und hatte schon ein gutes Gefühl, dass er aufs Tor geht."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=Snd4eWk5OEc5OU1hY2t6d2VlTEt4Y1BadXNJUWVrMkt0cXdnMUkyL3hsZz0=
SSV Ulm 1846 - TSG Hoffenheim II 1:3
Die TSG II schießt sich aus der Krise und zum ersten Sieg im Jahr 2026! Deniz Zeitler drehte den zwischenzeitlichen Rückstand durch Leon Dajaku per Doppelpack, bevor er Oskar Hencke die Entscheidung auflegte. Für die TSG ist es der erste Sieg nach 7 sieglosen Spielen in Folge und vorübergehend Platz 12.Ulm bleibt auf Rang 18 weiter in der Abstiegszone mit 17 Niederlagen. Mehr haben nur die Schweinfurter (20).
Leon Dajaku, Ulmer Torschütze zum 1:0:"Das ist gerade relativ schwierig für mich, die richtigen Worte zu finden. Für uns ist gefühlt jedes Spiel gerade wichtig. Klar, war diese Woche enorm wichtig für uns, weil das zwei Gegner waren, die wir unbedingt schlagen wollten, um oben auf den ersten Nichtabstiegsplatz ranzukommen. Dann schießt du heute das erste Mal das Führungstor und denkst dir: Okay, heute könnte es was werden. Dann kriegst du ein bitteres Tor durch einen langen Einwurf, wo wir durch einen Stellungsfehler das 1:1 bekommen. 2. Halbzeit, wenn du siehst, dass wir wieder so viele Möglichkeiten haben, wo wir eigentlich in Führung gehen müssen und dann - ich weiß gar nicht, wie ich es nennen soll - so dämliche Tore bekommen. Das ist in der Summe einfach zu viel. Das ist bitter. Das tut mir auch leid für die Fans, für alle Zuschauer, die jedes Wochenende mit Hoffnungen hierherkommen und wir sie jedes Mal wieder enttäuschen."
... ob er die Pfiffe nachvollziehen kann:"Absolut. Die standen genug hinter uns. Wir müssen uns jetzt an die eigene Nase fassen. Ich hab schon für Vereine gespielt, wo die Fans gar nicht mehr auftauchen und wir vor leerer Kulisse spielen würden. Deswegen habe ich größten Respekt vor den Fans und hoffe, dass wir es ihnen am Wochenende wieder irgendwie zurückzahlen können. Ich weiß, das ist langsam gerade schwierig und sie können es nicht mehr hören. Aber wir müssen weitermachen."
... wie man die einfachen Gegentore nach dem 1:1 erklären kann:"Wenn du in der Summe vorne die Dinger nicht reinmachst, wirst du irgendwann immer bestraft. So ist der Fußball. Aber wenn du dich dann auch noch so dumm anstellst - leichter kannst du s dem Gegner nicht machen. Die sind zweimal aufs Tor zugelaufen und hätten sich aussuchen können, wo sie hinschießen. Das sind Fehler, die dürfen wir uns nicht erlauben, vor allem nicht da, wo wir gerade stehen. Das geht nicht."
... wieviel Finale im Spiel in Schweinfurt steckt:"Jedes Spiel ist ein Finale für uns. Jedes Spiel ist ein Endspiel. Aber klar, Schweinfurt ist jetzt, durch diese Niederlage, ein enormes Spiel."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=cVNJenMxcEVkVXVlWnpYaDJlSE5oYmU4OTRqL2hvSFFvY2UyMFRrRWJZaz0=
Pavel Dotchev, Trainer Ulm:"Das tut schon weh. Das ist eine sehr, sehr schlechte Situation momentan für uns. Wir wollten heute zuhause gewinnen und Anschluss haben an die oberen Tabellenplätze. Das haben wir nicht geschafft. Ich glaube schon, dass wir sehr bemüht waren. Aber das hat nicht gereicht. Die Mannschaft von Hoffenheim hat uns in der 2. Halbzeit ausgekontert. Ich habe auch offensiv ausgewechselt, weil ich gewinnen wollte. Ich wollte eigentlich nicht das 1:1 halten, sondern das Spiel unbedingt gewinnen. Dann sind wir zweimal ausgekontert worden, wodurch die Tore gefallen sind - obwohl wir in der 2. Halbzeit 2-3 gute Chancen haben, selbst in Führung zu gehen. Und nach dem Gegentor war es so, dass wir den Glauben wieder verloren haben."
...ob er den Unmut der Fans verstehen kann:"Das kann ich absolut verstehen und nachvollziehen und tut mir echt leid, dass es zu so einer Situation gekommen ist, weil ich immer gedacht habe, dass ich hier die Kurve kriege und wir die nötigen Punkte holen, um uns zu befreien und aus den Abstiegsplätzen zu befreien. Aber das ist mir leider nicht gelungen. Das ist echt sehr, sehr schmerzhaft auch für mich persönlich, dass ich das bis jetzt nicht geschafft habe. Bis jetzt (grinst)."
...ob man sich bei Ulm mit dem Gedanken Regionalliga anfreunden muss:"So wie wir punkten, mit dieser Punktanzahl, die wir momentan haben, werden wir es natürlich nicht schaffen. Wir brauchen noch 22 Punkte, 44 bis 45 Punkte brauchst du. Das ist auf jeden Fall noch möglich. Solange ich hier bin, werde ich mein Bestes geben und versuche, mein Ziel zu erreichen."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=VGtsZjhFS1ZPUDhsQ1ZiMmcwMDVtUTkzQklZR29HUFpOaTdTNGVZam1zTT0=
Stefan Kleineheismann, Trainer Hoffenheim:"Da ist extrem viel abgefallen. Siege kann nichts im Fußball ersetzen. Deswegen bin ich froh, dass meine Mannschaft kämpferisch so einen Topauftritt hingelegt hat, vor allem auch nach dem frühen Rückstand. Da haben wir echt eine Top-Moral gezeigt und gehen als verdienter Sieger vom Feld."
...ob Deniz Zeitler mehr Lob oder Kritik nach seinem Auftritt bekommt:"Der Junge ist klar, der verträgt beides. Heute darf man ihn ruhig mal loben und ab morgen wird er weiter an seinem Ziel Bundesliga arbeiten."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=VFRjaXRuQUo2b3ZnQ0NRbDVTWGQrcjRMTUkwNXJiUjFZS09hbUlUNEdtcz0=
Fußball live bei MagentaSport
3. Liga | 27. Spieltag
Mittwoch, 04.03.2026
ab 18.30 Uhr in der Konferenz und ab 18.45 Uhr im Einzelspiel: 1. FC Saarbrücken - SV Wehen Wiesbaden, FC Ingolstadt 04 - MSV Duisburg, TSV Havelse - FC Hansa Rostock, Alemannia Aachen - 1. FC Schweinfurt 05, Rot-Weiss Essen - SV Waldhof Mannheim
3. Liga | 28. Spieltag
Freitag, 06.03.2026
ab 18.30: Viktoria Köln - TSV 1860 München
Samstag, 07.03.2026
ab 13.30 Uhr in der Konferenz und ab 13.45 Uhr im Einzelspiel: Erzgebirge Aue - Alemannia Aachen, Energie Cottbus - Hansa Rostock, SV Wehen Wiesbaden - VfB Stuttgart II, TSG Hoffenheim II - Rot-Weiss Essen, 1. FC Schweinfurt 05 - SSV Ulm 1846
ab 16.15 Uhr: SSV Jahn Regensburg - VfL Osnabrück
Sonntag, 08.03.2026
ab 13.15 Uhr: SV Waldhof Mannheim - TSV Havelse
ab 16.15 Uhr: MSV Duisburg - 1. FC Saarbrücken
ab 19.15 Uhr: FC Ingolstadt 04 - SC Verl
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