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Merz muss auf seiner USA-Reise Farbe bekennen

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(ots) - Der Angriff auf den Iran macht die Reise riskanter, aber auch bedeutsamer. Er zwingt Merz, Farbe zu bekennen: gegenüber einem Präsidenten, der Härte zum Markenzeichen seiner Politik gemacht hat, und einer deutschen Öffentlichkeit, die eine weitere Eskalation fürchtet. Gerade deshalb bietet sich eine Chance: Gelingt es dem Kanzler, Trumps Hang zu maximaler Härte mit einem Angebot zur Einbindungzu verbinden - mehr europäische Verantwortung in der Ukraine, mehr Klarheit in der Handelspolitik, mehr abgestimmte Diplomatie im Nahen Osten -, könnte der Besuch mehr als ein Pflichttermin werden. Bestenfalls könnte er helfen, das transatlantische Verhältnis aus der Dauerkrise zurückin gemeinsame Gestaltung zu führen.

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Datum: 01.03.2026 - 15:34 Uhr
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