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Additive Fertigung für Luft- und Raumfahrt und Verteidigung auf Industrieniveau

ID: 2234065

Zertifizierte Flugzeugbauteile, Raumfahrtantriebe und militärische Strategien im Fokus des Forums Aerospace&Defence am 6. und 7. Mai 2026 auf der rapid.tech 3D


(PresseBox) - Wenn es um Sicherheit, Zuverlässigkeit und regulatorische Exzellenz geht, setzt die Luft- und Raumfahrtindustrie seit jeher Maßstäbe. Welche Rolle Additive Manufacturing (AM) inzwischen in diesem hochregulierten Umfeld spielt, zeigt das Forum Aerospace&Defence am 6. und 7. Mai 2026 auf der rapid.tech 3D in Erfurt. Im Mittelpunkt stehen zertifizierte Flugzeugbauteile, nachhaltige Kabinenkonzepte, neue Raumfahrtantriebe sowie militärische Strategien für die dezentrale Fertigung. Verantwortet wird das Forum von Stephan Eelman, Strategy Leader Europe bei Boeing Global.

Die klare Struktur des Fachkongresses mit themenspezifischen Foren ermöglicht es den Teilnehmenden, sich gezielt mit ausgewählten Anwendungsfeldern auseinanderzusetzen – ein besonderer Vorteil in stark regulierten Industrien wie Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung.

„Gerade im Verteidigungsbereich ist der direkte Austausch zwischen Industrie, Forschung und Anwendern entscheidend“, sagt Prof. Dr.-Ing. Christian Seidel, Beiratsvorsitzender der rapid.tech 3D. „Wir freuen uns sehr, dass Vertreter von drei europäischen Streitkräften ihre Perspektiven auf Additive Fertigung einbringen und gemeinsam mit Industriepartnern aktuelle Entwicklungen diskutieren.“

Das Programm ist konsequent auf industrielle Anwendungen, regulatorische Anforderungen und strategische Fragestellungen in sicherheitskritischen Bereichen ausgerichtet.„Aerospace und Defence haben als stark regulierte Industrien große Gemeinsamkeiten, aus den herausfordernden Anforderungen sichere, robuste, und einsatzfähige Lösungen zu entwickeln, die gerade in Zeiten wie diesen einer besonderen Beachtung bedürfen. Darum finde ich es besonders wichtig diesen Themen Raum auf der rapid.tech 3D zu geben. Ich freue mich sowohl auf spannende Beiträge aus Militär und Industrie als auch die Plattform zur Diskussion von Trends, neuen Erkenntnissen und Erfahrungen zu nutzen“, fasst Stephan Eelman zusammen.





Vorträge und Podiumsdiskussion auf höchstem Niveau

Am 6. Mai. finden am Nachmittag die beiden Vorträge der active militaries, und im Anschluss daran die Defence Panel Discussion zum Tagesabschluss statt. On Stage sind dabei: Samu Rautio (Finn. Militär), Miguel Haro Rodriguez (Belg. Militär), Dr. Sascha Hartig, Fernando Lasagni (Novaindef) und moderieren wird diese Runde Christian Seidel.„Die finnischen Streitkräfte möchten das Potenzial der additiven Fertigung besser verstehen und optimal nutzen. Der Dialog mit allen Beteiligten ermöglicht ein tieferes Verständnis ihrer Anwendung, Entwicklung, Implementierung und der Rollen der verschiedenen Akteure. Veranstaltungen wie rapid.tech 3D bieten hierfür eine hervorragende Gelegenheit“, erklärt Lieutenant Commander Dr. Samu Rautio und KptLt Dr. Sascha Hartig, bei der deutschen Marine zuständig für AM-Themen, ergänzt: „Additive Fertigung ist im internationalen Kontext für das Militärentscheidend, weil sie die standortnahe Produktion kritischer Komponenten ermöglicht sowie die existierenden Lieferketten optimieren kann und dadurch Lieferkettenrisiken minimiert. Auf Veranstaltungen wie rapid.tech 3D werden europäische und internationale Bedarfe diskutiert, um so das Silodenken zu überwinden und von gemeinsamen Erfahrungen zu lernen. So kann die Entwicklung von AF?Lösungen gezielt auf europäische Verteidigungsstrategien ausgerichtet werden.“

Zertifizierte AM-Bauteile im Flugbetrieb

Dass Additive Fertigung längst den Prototypenstatus verlassen hat, belegt Stephan Keil, Managing Director und Manager Quality des The Aviation AM Centre (AAMC). In seinem Vortrag „Certified metal-AM parts for Aviation – an Application Study“ zeigt er die additiv gefertigte Herstellung eines metallischen Kabinenstrukturbauteils für die In-Service-Modifikation einer medizinischen Rettungshubschrauberflotte.

Das Bauteil wird mittels LPBF-Technologie produziert und unter EASA Part 21/G gefertigt– inklusive EASA Airworthiness Release Certificate (Form 1). Keil beleuchtet die vollständige Prozesskette von den Anforderungskriterien über das Prozessmonitoring bis hin zur Qualitätssicherung im zertifizierten Umfeld.

Kreislaufwirtschaft erreicht die Flugzeugkabine

Wie Recycling und Additive Fertigung in der Kabinenproduktion zusammenspielen können, erläutert Gero Arnold, Senior Development Engineer R&T und Compliance Verification Engineer bei Safran Cabin Germany. Im Verbundprojekt„ORAM – Certified Recyclates for Aviation“ werden Hochleistungspolymere aus End-of-Life-Kabinenbauteilen aufbereitet und für neue Anwendungen qualifiziert. Ziel ist es, die Nutzungsquote von Sekundärmaterial nach dem Lebenszyklusende auf bis zu 75 Prozent zu steigern. Die am Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen installierte AM-Produktionszelle erfüllt die Anforderungen von EASA Part 21 Subpart G und ist offiziell als zugelassene Produktionsstätte autorisiert. Damit wird erstmals eine Brücke zwischen Kreislaufwirtschaft, additiver Serienfertigung und regulatorischer Konformität geschlagen.

Neue Antriebskonzepte für die Raumfahrt

Michal Fedasz, Leiter der Metal 3D Printing Abteilung am ?ukasiewicz– Institute of Aviation (ILOT) Warschau, präsentiert Fortschritte bei der Verarbeitung von Kupferlegierungen mittels LPBF für Raketentriebwerke. Im Fokus stehen unter anderem ein 6-kN-Demonstrator im Rahmen des ESA-Programms FLPP sowie ein Rotational Detonation Engine (RDE)-Teststand. Beide Anwendungen zeigen, wie additiv gefertigte, regenerativ gekühlte Brennkammern neue Effizienz- und Leistungsdimensionen eröffnen.

Additive Fertigung als strategischer Faktor im Verteidigungsbereich

Vertreter der finnischen und der belgischen Armee geben Einblicke in ihre AM-Strategien. Thematisiert werden Qualifizierungskonzepte, In-situ-Prozessmonitoring sowie Simulationen logistischer Prozesse und realisierte Use Cases. Den Abschluss bildet eine Defence Panel Discussion mit internationalen Experten aus Militär, Industrie und Forschung.

Satellitenbauteile und Werkstoffinnovationen

Witold Klare (German Orbital Systems) und Dilip Chalissery (Fraunhofer IAP) zeigen additiv gefertigte Satellitenbauteile aus Formgedächtnispolymeren. Beiträge von Outokumpu, MT Aerospace sowie Additive Minds / EOS erweitern das Themenspektrum um Werkstoff- und Monitoringinnovationen.

Fachkongress bietet weitere AM-Impulse

Neben dem Forum Aerospace&Defence vermitteln weitere Foren des rapid.tech 3D-Fachkongresses Einblicke in neueste AM-Entwicklungen und -Anwendungen. Produkt- und Leistungsdemonstra-tionen sowie der Austausch in kleinen Gruppen stehen in Halle 2 im Mittelpunkt– an den Ständen der Aussteller, bei Technical Deep Dives Touren, an Expert Tables.

Infos Aussteller und Besucher!

Alle Infos für Aussteller und Besucher: www.rapidtech-3d.de

Details zu Standpaketen und Buchung: www.rapidtech-3d.de/de/aussteller-werden

Über die rapid.tech 3D:

Die rapid.tech 3D hat sich in zwei Jahrzehnten zu einer führenden AM-Fachveranstaltung in Mitteleuropa entwickelt – mit dem Fachkongress als Herzstück.

Mehr unter: www.rapidtech-3d.de

Als größter Messe- und Kongressstandort in der Mitte Deutschlands hat sich die Messe Erfurt als Forum für Unternehmen, Wissenschaftler, Mediziner, Gewerkschaften und viele weitere Institutionen etabliert. Jährlich finden hier mehr als 220 Veranstaltungen, Kongresse und Tagungen, Messen und Ausstellungen, Firmenevents und Konzerte mit über 650.000 Besuchern statt.

Mehr unter: www.messe-erfurt.de

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Datum: 26.02.2026 - 11:16 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Tina FischerManuela BrauneValentina Kern
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Erfurt


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