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Mercedes EQA/EQB: KBA-Rückruf 16136R erzwingt jetzt Batterietausch wegen Brandgefahr / Auch andere Hersteller mit Batterie-Problemen

ID: 2233681

(ots) - Bei Mercedes EQA und EQB folgt auf die bisherige Strategie"Brandrisiko per Softwareupdate nur mindern"nun der Batterietausch: Betroffene Hochvoltbatterien werden komplett ersetzt. Das geht aus der Rückrufdatenbank des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) hervor (KBA-Referenznummer 16136R). Zusätzlich berichtet auto motor und sport am 18. Februar 2026 über den Batterietausch in Deutschland. Dr. Stoll&Sauer bewertet den Schritt alsüberfälliges Eingeständnis, dass die bisherige Risikominderung per Software den sicherheitsrelevanten Batteriemangel nicht beseitigt hat. Betroffene sollten ihre Rechte jetzt prüfen lassen - eine kostenlose Ersteinschätzung bietet die Kanzlei im E-Mobilitäts-Online-Check (https://www.dr-stoll-kollegen.de/news-urteile/e-mobilitaet/mercedes-eqaeqb-kba-rueckruf-16136r-erzwingt-jetzt-batterietausch-wegen-brandgefahr#paragraph--id--22884) an. Die Kanzlei hat in dem Batterieskandal, in dem auch andere Hersteller wie Porsche, Ford und Opel verwickelt sind, mehrere Klagen gegen die Hersteller eingereicht.

Was jetzt neu bei Mercedes ist: Austausch der Hochvoltbatterie

Auto Motor und Sport berichtet, dass Mercedes nach Software-Updates und Ladebegrenzungen nun auch in Deutschland mit dem Austausch der Batterien beginnt. Betroffen seien vor allem EQA 250+ und EQB 250+ mit 70,5-kWh-Akku. Nach dem Bericht stammen die betroffenen Batterien von Farasis. Ziel sei, das Brandrisiko an der Ursache zu beseitigen und die bisherigen Einschränkungen bei Reichweite und Ladeleistung wieder aufzuheben.

Wichtig: Gibt es dazu einen verpflichtenden Rückruf beim KBA?

Ja. Der verpflichtende Rückruf ist in der Rückrufdatenbank des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) gelistet und wird vom KBA überwacht. Der Eintrag führt die KBA-Referenznummer 16136R und nennt als Hersteller-Rückrufcode 4794004.

Die wichtigsten Fakten zum Batterietausch (laut KBA-Rückrufdatenbank)


- Modelle: EQA, EQB
- Produktionszeitraum: 20.02.2021 bis 30.07.2024




- Mangelbeschreibung: Kurzschluss in der Hochvolt-Batterie kann zum Brand führen.
- Maßnahme: Austausch der Hochvolt-Batterie (sobald die Ersatzteile zur Verfügung stehen). Bis zum Austausch die Batterie nicht über 80% laden und das Fahrzeug ausschließlich im Freien parken.
- Bekannte Vorfälle: Es ist ein Vorfall ohne Personenschäden bekannt.
- Potentiell betroffene Fahrzeuge: weltweit 51.729, deutschlandweit 4.677
-Überwachung: Rückrufaktion wird durch das KBA überwacht.

Batterietausch bestätigt Kernkritikpunkt aus SWR-Beitrag

Der SWR hatte im ARD-Marktcheck vom 27. Januar 2026 herausgearbeitet, dass Mercedes die Brandgefahr bei EQA/EQB nach Darstellung des Beitrags zunächst nur"mitigiert", also reduziert, statt den Batteriemangel zu beheben - verbunden mit Nachteilen wie Ladebegrenzung sowie möglichen Einbußen bei Schnellladen und Reichweite. Dr. Stoll&Sauer hatte bereits im vergangenen Jahrüber diesen Umstand die Öffentlichkeit informiert. Der nun vorzunehmende Batterietausch ist die erste Maßnahme, die den Mangel an der Hardware-Wurzel anpackt.

Lange Geschichte: Vom Software-Update zum Batterietausch


- KBA-Pflichtrückruf vom 13.02.2025: EQA/EQB (Baujahre 2021-2024) wegen Brandgefahr durch Defekt/Kurzschlussrisiko in der Hochvoltbatterie (KBA-Referenz 14775R; Hersteller-Code 5496507).
- Kundenanschreiben Dezember 2025: erneuter Werkstattaufruf, weil ein Softwareupdate zur Hochvoltbatterie zuvor nicht vollständig installiert worden sei (Aktionscode 5496605) - weiterhin 80-Prozent-Ladeempfehlung.
- Jetzt: KBAüberwacht Rückruf mit der Referenznummer 16136R - Maßnahme ist der Austausch der Hochvoltbatterie (Hersteller-Rückrufcode 4794004).

Rechtliche Bewertung von Dr. Stoll&Sauer zum Batterietausch

Dr. Stoll&Sauer sieht im Batterietausch ein starkes Indiz dafür, dass die bisherigen Software-Maßnahmen keine vollständige Mangelbeseitigung waren. Wenn ein Hersteller zunächst Reichweite und Ladeleistung begrenzt und später die Batterie tauschen muss, stellt sich für Betroffene die Frage nach Sachmangel, Wertverlust und den Folgen der bisherigen Einschränkungen.

Je nach Einzelfall kommen insbesondere in Betracht:


- Nachbesserung, wenn die Mangelbeseitigung ausblieb oder Nachteile entstanden
- Minderung des Kaufpreises
- Rückabwicklung des Kaufvertrags (je nach Voraussetzungen)
- Schadensersatz, etwa bei erheblichen Folgeschäden

Welche Ansprüche durchsetzbar sind, hängt vom Kaufdatum, der Vertragskonstellation (Kauf/Leasing) und Verjährungsfristen ab. Eine kostenlose Ersteinschätzung bietet Dr. Stoll&Sauer im E-Mobilitäts-Online-Check (https://www.dr-stoll-kollegen.de/news-urteile/e-mobilitaet/mercedes-eqaeqb-kba-rueckruf-16136r-erzwingt-jetzt-batterietausch-wegen-brandgefahr#paragraph--id--22884) an.

Dr. Stoll&Sauer führt Verfahren auch gegen andere Hersteller

Die Kanzlei ist im Bereich E-Mobilität nicht nur gegen Mercedes aktiv. Dr. Stoll&Sauer vertritt Mandanten auch gegen weitere Hersteller, wenn Batterieprobleme, Rückrufe oder Werkstattmaßnahmen zu Sicherheitsrisiken oder spürbaren Nachteilen führen. Dazu zählen nach Angaben der Kanzlei insbesondere:


- Porsche (unter anderem im Kontext Taycan und wiederkehrender E-Mobilitätsmängel)
- Ford (unter anderem im Zusammenhang mit dem Kuga Plug-in-Hybrid und Hochvoltbatterie-Problemen)
- Mercedes-Benz (unter anderem EQA/EQB, Rückruf- und Batteriethemen)
- Opel (Mandate und Verfahren wegen E-Mobilitätsmängeln und Werkstattmaßnahmen bei betroffenen Modellen)

Eine kostenlose Ersteinschätzung bietet der E-Mobilitäts-Online-Check (https://www.dr-stoll-kollegen.de/news-urteile/e-mobilitaet/mercedes-eqaeqb-kba-rueckruf-16136r-erzwingt-jetzt-batterietausch-wegen-brandgefahr#paragraph--id--22884).

Dr. Stoll&Sauer zählt zu den führenden Verbraucherkanzleien

Die Dr. Stoll&Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH ist eine der führenden Kanzleien im Verbraucherschutz. Mit 17 Anwälten und Fachanwälten berät die Kanzlei Mandanten an den Standorten Lahr und Stuttgart. Besonders spezialisiert ist sie auf Bank- und Kapitalmarktrecht, den Abgasskandal sowie Arbeits-, IT-, Versicherungs- und Verwaltungsrecht. Die Gesellschafter Dr. Ralf Stoll und Ralph Sauer führten die Musterfeststellungsklage gegen die Volkswagen AG und handelten für 260.000 Verbraucher einen Vergleich über 830 Millionen Euro aus. Darüber hinaus vertreten Anwälte der Kanzlei Kläger in der Sammelklage zum Facebook-Datenleck gegen den Tech-Konzern Meta in Deutschland.

Pressekontakt:

Dr. Stoll&Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Einsteinallee 1/1
77933 Lahr
Telefon: 07821 / 92 37 68 - 0
Fax: 07821 / 92 37 68 - 889
Mobil für Presseanfragen: 0160/5369307
kanzlei(at)dr-stoll-kollegen.de
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Datum: 25.02.2026 - 09:50 Uhr
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