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KfW Research erwartet weiterhin 1,5 Prozent Wachstum für Deutschland in diesem Jahr

ID: 2233673

(ots) -
-Ökonomen der KfW sehen erste Anzeichen für positive Wirkung des Fiskalpakets der Bundesregierung
- Für 2027 rechnet KfW Research mit einem um 1,8 Prozent höheren Bruttoinlandsprodukt für Deutschland
- Inflation dürfte sich etwas verlangsamen

Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Schlussquartal 2025 leicht gewachsen, nachdem es im Vorquartal noch stagniert hatte. KfW Research betrachtet die Entwicklung als eine gute Ausgangsbasis für das laufende Jahr. Die volkswirtschaftliche Abteilung der KfW bleibt daher bei ihrer optimistischen Sicht auf die Wachstumschancen Deutschlands und geht für 2026 von einer Steigerung des BIP um 1,5 Prozent aus. Für 2027 erwartet KfW Research eine Zunahme des BIP um 1,8 Prozent - allerdings dann auch eine nachlassende Dynamik des Wachstums.

Als wesentlichen Wachstumstreiber sieht KfW Research das Fiskalpaket der Bundesregierung, das sich bereits in höheren Rüstungsausgaben zeigt und zunehmend auch in steigenden Infrastrukturausgaben sichtbar werden dürfte. Hierdurch werden Konsum und Investitionen des Staates spürbare Beiträge zum BIP-Wachstum leisten. Zunehmend dürfte dieser Konjunkturfunke auch auf die privaten Unternehmensinvestitionen überspringen. Die stärksten Wirkungen des Fiskalimpulses erwartet KfW Research für Ende 2026. Auch der private Konsum dürfte durch weitere Reallohnsteigerungen Wachstumsbeiträge liefern. Annahme für die Prognose ist, dass keine signifikanten zusätzlichen Handelshemmnisse geschaffen werden und der Außenhandel das Wachstum nicht weiter belastet.

"Wir denken, dass die deutsche Wirtschaft derzeit ein solides Fundament aufweist, auf dem Wachstum möglich ist. Erste Anzeichen für eine Erholung der Konjunktur sehen wir bereits im stark gestiegenen Auftragseingang in der Industrie. Daraus werden nach und nach Folgeaufträge für weitere Wirtschaftszweige entstehen. Ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 1,5 Prozent in diesem Jahr scheint uns daher realistisch", sagt Dr. Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der KfW.





Für die Eurozone hebt KfW Research seine Wachstumsprognose für 2026 leicht um 0,1 Prozentpunkte auf nun 1,4 Prozent an. Im laufenden Jahr wird die Eurozonen-Wirtschaft vor allem durch die Dynamik der Investitionen und des privaten Konsums getragen, wobei der von Deutschland ausgehende Fiskalimpuls eine bedeutende Säule der positiven Entwicklung sein dürfte. Auch für 2027 erwartet KfW Research ein Wachstum in der Eurozone von 1,4 Prozent.

Bei der Inflation rechnen die Volkswirte der KfW mit einer weitgehend stabilen Entwicklung in den nächsten beiden Jahren - mit nur leichten Abweichungen vom Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB). Damit gibt es auch keinen Handlungsdruck für die Währungshüter, so dass KfW Research bis auf weiteres von einem stabilen Leitzins von zwei Prozent ausgeht. Die Inflationsrate dürfte in Deutschland 2026 und 2027 bei 2,1 Prozent liegen, in der Eurozone bei 1,8 Prozent.

Der aktuelle KfW-Konjunkturkompass ist abrufbar unter: KfW-Konjunkturkompass | KfW (https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/KfW-Research/KfW-Konjunkturkompass.html)

Pressekontakt:

KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt
Konzernkommunikation und Markensteuerung (KK), Nina Luttmer,
Tel. +49 69 7431 41336
E-Mail: nina.luttmer(at)kfw.de, Internet: www.kfw.de


Original-Content von: KfW,übermittelt durch news aktuell


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Datum: 25.02.2026 - 09:30 Uhr
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