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Die RSV-Welle nimmt Fahrt auf: Wieältere Erwachsene sich jetzt schützen können

ID: 2232963

(ots) - Husten, Schnupfen und Halsschmerzen sind allgegenwärtig - Atemwegserkrankungen machen derzeit mehr als sieben Millionen Menschen hierzulande zu schaffen.[1] Ein Erreger mischt im aktuellen Infektionsgeschehen immer häufiger mit: das Respiratorische Synzytial-Virus (kurz RSV). Die Zahl der Infektionen ist laut Robert Koch-Institut zuletzt stark gestiegen.[1] Eine Infektion kann bei Neugeborenen und Säuglingen, aber auch älteren Erwachsenen schwere Verläufe nehmen.[2,3] Mit einer Impfung können Ältere gegensteuern.[3]

Saisonalität: Warum RSV-Infektionen aktuell zunehmen

Der jüngste Anstieg der RSV-Fälle hängt eng mit den saisonalen Bedingungen zusammen. In der kalten Jahreszeit verbreitet sich der hochansteckende Atemwegserreger, der vor allem über feinste Tröpfchen übertragen wird, besonders leicht: Menschen halten sich häufiger in Innenräumen auf, trockene Heizungsluft kann die Schleimhäute belasten und anfälliger für Infektionen machen.[4,5] Zudem wird bei niedrigen Temperaturen oft weniger gelüftet, sodass sich Viren in der Raumluft eher anreichern.[5] Typischerweise erreicht die RSV-Saison bis circa Ende März ihren Höhepunkt und dauert bis in den April hinein.[6]

Risikogruppen: Weshalb RSV auchältere Menschen schwer treffen kann

RSV wird von vielen Menschen vor allem als Gefahr für Säuglinge wahrgenommen. Prof. Dr. Frederik Trinkmann, Facharzt für Innere Medizin und Pneumologie aus Heidelberg, betont:"Die letzten Jahre haben aber gezeigt, dass auchältere Erwachsene erheblich durch RSV gefährdet sind. Das liegt daran, dass das Immunsystem im Alter nicht mehr so gut funktioniert und Vorerkrankungen, die mit dem Alter einhergehen, die Abwehrkräfte zusätzlich schwächen können."Besonders durch RSV gefährdet sind demnach Menschen ab etwa 60 Jahren, insbesondere wenn chronische Herz- oder Lungenkrankheiten wie Asthma oder die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) bestehen.[3,7]

Krankheitsverlauf: Wenn aus einem Infekt Luftnot wird





Eine RSV-Infektion verursacht in der Regel leichte erkältungsähnliche Symptome wie Husten, Schnupfen und Halsschmerzen.[8] Trifft RSV jedoch auf ein Immunsystem, das durch Alter und Vorerkrankungen geschwächt ist, drohen schwere Krankheitsverläufe.[9] Es kann sich zum Beispiel eine Lungenentzündung entwickeln.[3] Personen mit bereits bestehenden Krankheiten etwa der Lunge können zudem eine Verschlechterung ihres Gesundheitszustands erfahren.[3]"Bei vorerkrankten Patienten mit Asthma und COPD kommt es häufig zu einer Verschlimmerung von bereits bestehenden Beschwerden. Beispielsweise tritt zusätzlich Luftnot auf", so Prof. Dr. Trinkmann.

In der Folge müssen ältere Betroffene mitunter im Krankenhaus behandelt werden.[3] Hierzulande führt circa eine von vier diagnostizierten RSV-Infektionen bei Erwachsenen über 60 zu einem stationären Krankenhausaufenthalt.[10] Die Behandlungsmöglichkeiten sind jedoch begrenzt.[6] Prof. Dr. Trinkmann erläutert:"In der Regel lassen sich nur die Symptome therapieren, indem wir Patienten zum Beispiel Sauerstoff verabreichen. Bei bestehenden Lungenkrankheiten wollen wir im Rahmen der Therapie zum Beispiel verhindern, dass die Atemwege verengen, der Gasaustausch beeinträchtigt wird und es zum Atemversagen kommt."

Spätfolgen: Was eine schwere RSV-Infektion nach sich ziehen kann

Das Tückische bei einer schweren RSV-Infektion: Sie kann noch lange nachwirken.[11]"Es gibt keine Garantie, dass die Lungenfunktion nach einer schweren RSV-Infektion wieder ihr ursprüngliches Niveau erreicht", sagt Prof. Dr. Trinkmann. Gerade bei Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen könne die Infektion dazu führen,"dass die Funktion der Lunge dauerhaft beeinträchtigt ist und Betroffene im Alltag weniger belastbar sind. Sie können zum Beispiel nicht mehr gut Treppen steigen und bergauf gehen", fährt der Experte fort. Studien belegen: Eine RSV-Infektion kann erhebliche langfristige Auswirkungen auf die Lebensqualität älterer Erwachsener haben.[12]

Prävention: STIKO-Empfehlung zur RSV-Impfung

Mit Beginn der RSV-Welle ist es nahezu unmöglich, dem Respiratorischen Synzytial-Virus gänzlich aus dem Weg zu gehen. Im Alltag ist es schwer, dauerhaft Abstand zu anderen Menschen zu halten. Auch regelmäßiges Lüften bietet keinen zuverlässigen Schutz vor einer Ansteckung. Ältere Erwachsene können sich aber gegen RSVimpfen lassen und so das Risiko für schwere Krankheitsverläufe senken. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die RSV-Impfung aktuell für:


- alle Personen ab 75 Jahren[3]
- Menschen ab 60, die mit bestimmten schweren Vorerkrankungen wie chronischen Herz- oder Lungenkrankheiten leben oder in einer Pflegeeinrichtung wohnen[3]

"Eine RSV-Impfung kann die Folgen einer RSV-Infektion abwenden oder deutlich abmildern. Besonders Menschen mit Vorerkrankungen sollten diese Schutzoption auf jeden Fall nutzen. Dann hat man aus meiner Sicht schon sehr, sehr viel getan, was die Prävention angeht", erklärt Prof. Dr. Trinkmann.

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Datum: 23.02.2026 - 08:45 Uhr
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