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MDR-Talk„Fakt ist!“aus Magdeburg zum Thema:„Fans vs. Polizei–Was läuft falsch im Fußball?“

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(ots) - Wenn ein Fußballspiel umschlägt in Chaos und Gewalt, folgt rasch der Ruf nach Konsequenzen. Welche könnten das sein? Nützen sie etwas? Und warum kommt es immer wieder zu Gewalt in Stadien? Darüber diskutiert die Runde bei „Fakt ist!“ aus Magdeburg am Mittwoch, 18. Februar, ab 20.45 Uhrim MDR-Fernsehen, im Livestream auf mdr.de und in der ARD Mediathek (https://ots.de/gSwZNt).

Harte Gewalt-Szenen im Magdeburger Stadion: 70 verletzte Polizistinnen und Polizisten auf der einen Seite,über 100 verletzte Stadionbesucher auf der anderen – das ist die traurige Bilanz des Zweitliga-Fußball-Spiels des 1. FC Magdeburg gegen Dynamo Dresden am 24. Januar. Nach heftigen Auseinandersetzungen mit Fußball-Fans ermittelt die Polizei wegen versuchten Mordes. In Berlin gab es beimSpiel Hertha BSC gegen Schalke 04 heftige Auseinandersetzungen zwischen Fans und der Polizei.

Immer wieder kommt es zu Ausschreitungen gewaltbereiter Anhänger in Fußball-Stadien. Prügeleien, Randale mit Pyrotechnik und Spielabbrüche gehen erwiesenermaßen nur auf einen kleinen Teil der Fanszene zurück. Trotzdem ist die Polizei Wochenende für Wochenende mit großem Aufgebot im Einsatz, um Fußballspiele abzusichern. Die Kostendafür gehen in die Millionen.

Zugleich belegen offizielle Zahlen der Polizei, dass Gewalt im Stadion seltener wird. Die Innen-Politik ist zögerlich, wenn es um konkrete Maßnahmen geht, wie personalisierte Eintrittskarten oder KI zur Gesichtserkennung. Entsprechende Pläne, die auch Stadionverbote erleichtern sollten, verschwanden Ende letzten Jahres wieder in der Schublade; sie hatten bei Fans und Fußballverbänden gleichermaßen für Empörung und Protest gesorgt.

Angesichts der jüngsten Ereignisse und der verletzten Kolleginnen und Kollegen fordert die Gewerkschaft der Polizei Konsequenzen. Der Ruf nach Geisterspielen macht die Runde. Sehr zum Ärger von Fan-Initiativen. Sie beklagen seit Langem, für das Fehlverhalten weniger Anhänger in Sippenhaft genommen zu werden.





Sind Restriktionen die einzig mögliche Antwort? Was können sie bewirken? Und wer muss jetzt handeln? Über diese und andere Fragen diskutiert Moderatorin Susann Reichenbach mit folgenden Gästen:


- Tamara Zieschang (CDU), Ministerin für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt,
- Peer Vorderwülbecke, MDR-Sport-Experte und Investigativ-Journalist,
- Michael Gabriel, Koordinierungsstelle Fanprojekte (KOS), sowie
- Jörg Biastoch, Präsident des 1. FC Magdeburg.

Bürgerreporter Stefan Bernschein hat im Publikum Vertreter von Fans, Fanhilfe und Polizeigewerkschaft zu Gast sowie Mitglieder der MDRfragt-Gemeinschaft, die sich wie immer an der Debatte beteiligen können. Auf mdr.de gibt es einen Live-Chat zum Mitdiskutieren.

www.mdr.de/fakt-ist

Pressekontakt:

MDR, Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt, Thomas Ahrens, Tel.: (0391) 539 21 21, E-Mail: thomas.ahrens(at)mdr.de


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Datum: 17.02.2026 - 12:47 Uhr
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