PPWR-Verordnung 2026–mit COSYS stets konform bleiben
Subtitel: So sichern Sie Mehrwegkreisläufe, Nachweise und Auswertungen–und erfüllen die PPWR-Anforderungen ab August 2026 zuverlässig.

(PresseBox) - Ab 2026 wird Verpackung nicht nur teurer, sondern auch deutlich stärker reguliert. Wer Mehrwegbehälter, Transportverpackungen oder Ladungsträger im Umlauf hat, muss Kreisläufe sauber organisieren, Rückläufe belegen und Abweichungen früh erkennen. Genau hier entscheidet sich, ob PPWR-Konformität im Alltag funktioniert – oder im Stress von Rückfragen, Verlusten und fehlenden Nachweisen untergeht.
PPWR 2026: Worum geht es– und wen betrifft die Verordnung?
Die PPWR (Packaging and Packaging Waste Regulation) ist die neue EU-weit einheitliche Verordnung für Verpackungen und Verpackungsabfälle: Verordnung (EU) 2025/40. Anders als eine Richtlinie gilt sie grundsätzlich direkt in allen Mitgliedstaaten – und sie setzt deutlich stärker auf Kreislaufwirtschaft, Abfallvermeidung und klare Anforderungen entlang der gesamten Wertschöpfung.
Zeitlich ist wichtig: Die PPWR ist am 11. Februar 2025 in Kraft getreten und hat als allgemeines Anwendungsdatum den 12. August 2026 (18 Monate nach Inkrafttreten). Ab diesem Zeitpunkt müssen Unternehmen die relevanten Vorgaben im Tagesgeschäft beherrschen – nicht nur als „Projekt“, sondern als stabile Routine.
Inhaltlich dreht sich die PPWR um ein klares Zielbild: weniger Verpackung, weniger Abfall, weniger Primärrohstoffe – dafür mehr Wiederverwendung, bessere Recyclingfähigkeit und eine funktionierende Kreislaufwirtschaft. Die Europäische Kommission fasst das u. a. so zusammen: Verpackungen sollen EU-weit harmonisiert werden, eindeutigere Kennzeichnung bekommen, „leerer Raum“ und unnötige Schichten sollen sinken, und Wiederverwendung sowie Rücknahme- bzw. Pfandsysteme werden gestärkt. Gleichzeitig nennt sie auch Themen wie Mindestanteile an Rezyklat in Kunststoffverpackungen (mit steigenden Zielwerten Richtung 2030/2040) sowie Einschränkungen für bestimmteVerpackungsformate und problematische Stoffe (z. B. PFAS).
Für wen gilt das Ganze? Grundsätzlich für alle Verpackungen und Verpackungsabfälle, also auch B2B- und Transportverpackungen – mit Erleichterungen für Kleinstunternehmen. Praktisch betroffen sind damit sehr viele Akteure: Hersteller, Inverkehrbringer, Importeure, Händler, Logistik- und Fulfillment-Dienstleister sowie Unternehmen, die Mehrweg- und Transportverpackungen im Umlauf organisieren.
Was passiert bei Nicht-Einhaltung?
Die PPWR selbst gibt den Rahmen vor, die konkrete Durchsetzung erfolgt durch nationale Behörden. In der Verordnung ist geregelt, dass Mitgliedstaaten bis 12. Februar 2027 wirksame, verhältnismäßige und abschreckende Sanktionen festlegen müssen; für bestimmte Pflichten sind ausdrücklich administrative Geldbußen vorgesehen. Zusätzlich kann es – je nach Art des Verstoßes – dazu kommen, dass nicht konforme Verpackungen vom Markt genommen werden müssen bzw. die Bereitstellung am Markt untersagt wird. Unterm Strich heißt das: Ohne belastbare Daten, Prozesse und Nachweise steigt das Risiko von Bußgeldern, Vertriebsstopps, Rückrufen oderdem Verlust wichtiger Geschäftsbeziehungen deutlich.
PPWR-konform im Mehrwegkreislauf: Warum Behältermanagement entscheidend ist
Viele PPWR-Ziele laufen im Alltag auf eine einfache Frage hinaus: Können Sie Ihre Mehrweg- und Transportkreisläufe nachweisbar steuern? Wer nicht sauber dokumentiert, welcher Kunde, Lieferant oder Standort welche Behälter erhalten und zurückgegeben hat, verliert Kontrolle über Umlaufmengen, verursacht unnötige Neuanschaffungen und kann Anforderungen an Rücknahme, Wiederverwendung und Transparenz nur schwer belegen. Genau hier setzt ein digitales Behältermanagement an.
COSYS Behältermanagement: Funktionen, die PPWR-Konformität im Alltag absichern
Mit Lösungen von COSYS – der COSYS Ident GmbH – werden Mehrwegbehälter wie Paletten, Kisten, Gitterboxen oder auch spezielle Ladungsträger digital erfasst und über den gesamten Kreislauf nachvollziehbar gemacht. Das Kernprinzip ist die mobile Datenerfassung per Barcode-Scan (MDE-Gerät oder Smartphone): Bewegungen werden dort gebucht, wo sie passieren – bei Ausgabe, Rücknahme oder Umlagerung. Dadurch entstehen aktuelle Bestände und eine lückenlose Historie, statt nachträglich gepflegter Listen.
PPWR-relevant ist dabei vor allem die Nachweisfähigkeit: COSYS dokumentiert nicht nur Mengen und Empfänger, sondern kann auch Zustand, Fotos und Unterschriften direkt an die Buchung hängen. Das ist Gold wert, wenn Rückläufe strittig sind, Behälter beschädigt zurückkommen oder interne Verrechnungen sauber begründet werden müssen. Ergänzend unterstützt COSYS automatisierte Abläufe, etwa E-Mail-Benachrichtigungen, um Rückgaben anzustoßen und Kreisläufe aktiv zu steuern.
Ein weiterer PPWR-Hebel ist die Reduktion unnötiger Umlaufbestände: Wenn Behälterbestände transparent sind, lassen sich Umlaufmengen senken, Engpässe früh erkennen und damit Neuanschaffungen vermeiden. COSYS beschreibt genau diesen Nutzen: weniger Schwund, geringere Kapitalbindung, kürzere Durchlaufzeiten und weniger Produktionsstopps durch fehlende Ladungsträger.
Die Daten laufen zentral im COSYS WebDesk zusammen. Dort können Konten geprüft, Bewegungen nachverfolgt und Differenzen schnell erkannt werden; Reports zeigen z. B. fehlende Rückläufe, Umlaufhäufigkeiten oder beschädigte Behälter. Gerade für PPWR ist das wichtig, weil Compliance nicht „einmalig“ ist: Sie brauchen fortlaufend Transparenz, damit Prozesse stabil bleiben – auch wenn sich Volumina, Partner oder Standorte ändern. Außerdem nennt COSYS explizit Integrationsmöglichkeiten, etwa über Schnittstellen zu ERP-Systemen sowie Import/Export von Stamm- und Bewegungsdaten. Das erleichtert es, PPWR-relevante Informationen nicht als Insellösung zu verwalten, sondern in Ihre bestehende Systemlandschaft einzubetten.
Mehrwert durch COSYS Business Intelligence: Aus Prozessdaten werden Compliance-Steuerung und Frühwarnsystem
PPWR-Konformität scheitert selten an fehlenden Absichten – sondern an fehlender Steuerung. Genau hier liefert COSYS Business Intelligence (BI) den entscheidenden Zusatznutzen: BI macht aus Buchungen und Scans verwertbare Kennzahlen, Trends und Warnsignale. COSYS nennt als zentrale Funktionen automatisierte Reports und Dashboards, die rollenbasiert gefiltert und verteilt werden, sowie den Drilldown bis auf einzelne Prozesse – also bis zum konkreten Scan oder Beleg. Das ist besonders hilfreich, wenn Sie intern oder gegenüber Partnern erklären müssen, warum Bestände abweichen, wo Rückläufe stocken oder welche Kreisläufe auffällig sind.
Hinzu kommen Prognosefunktionen: KI erkennt Trends, erstellt Forecasts (z. B. Nachfrage oder Reichweiten) und unterstützt die Szenarienplanung. Im Behälterkontext zahlt das direkt auf die Praxis ein: COSYS beschreibt Forecasts und Alerts, die informieren, wenn Bestände kritisch werden oder laut Vorhersage unterschritten werden könnten – inklusive standortübergreifender Betrachtung. Damit steuern Sie nicht nur „reaktiv“ nach, sondern verhindern, dass Behältermangel, Überbestände oder Verlustschwerpunkte überhaupt entstehen.
BI bringt damit einen PPWR-konformen Mehrwert auf zwei Ebenen: Erstens stärken Sie die operative Kontrolle über Wiederverwendung und Kreisläufe (weniger Schwund, bessere Rückführung, bessere Auslastung). Zweitens schaffen Sie eine belastbare Datenbasis für interne Audits, Management-Reports und die schnelle Beantwortung externer Fragen – ohne Datenhatzin Excel und ohne„Blindflug“ im Tagesgeschäft.
Fazit
Die PPWR macht ab 12. August 2026 ernst: Verpackungs- und Mehrwegprozesse müssen transparent, nachweisbar und steuerbar sein. Wer Kreisläufe nicht sauber dokumentiert, riskiert nicht nur Kosten durch Verluste und Neuanschaffungen, sondern auch handfeste Konsequenzen durch nationale Durchsetzung – bis hin zu Bußgeldern und Marktmaßnahmen bei anhaltender Nichtkonformität.
Mit COSYS Behältermanagement digitalisieren Sie genau die operative Basis dafür: mobile Erfassung, klare Zuordnung, Historie, Nachweise (Foto/Unterschrift), automatisierte Benachrichtigungen, zentrale Transparenz im WebDesk und Integrationsfähigkeit. Und mit COSYS Business Intelligence wird daraus ein Steuerungssystem, das Trends, Engpässe und Abweichungen früh sichtbar macht – damit PPWR-Konformität nicht „auf dem Papier“ steht, sondern im Alltag zuverlässig funktioniert.
Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf (bei Hildesheim) besteht seit knapp 40 Jahren und ist eines der führenden Systemhäuser im Bereich mobiler Datenerfassungslösungen für Android und Windows. Ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1982 die Entwicklung von Identifikationssystemen vorantreibt und heute branchenspezifische Komplettlösungen für nahezu alle gängigen Geschäftsprozesse anbietet. Vom Prozessdesign und der Konzepterstellung, über die Implementierung der Hard- und Software bis hin zum Projektmanagement und maßgeschneiderten Wartungsverträgen, decken wir das komplette Leistungsspektrum der Systementwicklung, Integration und Betreuung ab. Des Weiteren bietet COSYS einen Reparaturservice, WLAN-Funkvermessung, sowie Lösungen für die Bauteil-Rückverfolgung mittels DPM-Codes.
Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf (bei Hildesheim) besteht seit knapp 40 Jahren und ist eines der führenden Systemhäuser im Bereich mobiler Datenerfassungslösungen für Android und Windows. Ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1982 die Entwicklung von Identifikationssystemen vorantreibt und heute branchenspezifische Komplettlösungen für nahezu alle gängigen Geschäftsprozesse anbietet. Vom Prozessdesign und der Konzepterstellung,über die Implementierung der Hard- und Software bis hin zum Projektmanagement und maßgeschneiderten Wartungsverträgen, decken wir das komplette Leistungsspektrum der Systementwicklung, Integration und Betreuung ab. Des Weiteren bietet COSYS einen Reparaturservice, WLAN-Funkvermessung, sowie Lösungen für die Bauteil-Rückverfolgung mittels DPM-Codes.
Datum: 10.02.2026 - 09:50 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Vertrieb
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Berlin
Telefon: +49 (5062) 900-0
Kategorie:
Softwareindustrie
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