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Fabrikplanung mit Weitblick: Skalierbare Strukturen für langfristigen Erfolg

ID: 2230173

Die T&O Group zeigt, warum Flexibilität heute wichtiger ist als statische Effizienz


(PresseBox) - Die Zeiten, in denen eine Fabrik für die Produktion eines einzigen Produkts über 20 Jahre hinweg „in Stein gemeißelt“ wurde, sind vorbei. Unternehmen agieren heute in einem Marktumfeld, das von hoher Volatilität geprägt ist. Stark verkürzte Produktlebenszyklen und schwankende Absatzmärkte zwingen Unternehmen zum Umdenken.

Gleichzeitig bleibt der Planungshorizont von Fabriken naturgemäß langfristig. Gebäude und Infrastruktur werden trotz hoher Unsicherheit über zukünftige Produkte, Stückzahlen und Prozesse für Zeiträume von 20 Jahren und mehr ausgelegt. In diesem Spannungsfeld zwischen langfristiger Planung und kurzfristigen Veränderungen auf dem Marktgewinnt die Anpassungsfähigkeit an Bedeutung.

Doch Anpassungsfähigkeit allein reicht nicht aus. Die Wirtschaftlichkeit muss ebenso gegeben sein.

Traditionelle Fabrikplanung optimiert oft auf einen fixen Betriebspunkt (z. B. maximale Auslastung). Weicht die Realität von diesem Punkt ab, sinkt die Effizienz. Muss die Produktion angepasst werden, beginnt oft ein teurer Kreislauf: Es muss neu geplant, umgebaut und improvisiert werden. Das starre System mag im Planzustand effizient und kostengünstig sein, doch sobald sich Anforderungen ändern, entstehenerhebliche Zusatzkosten und Ineffizienzen.

Die Lösung liegt in der Skalierbarkeit. Ziel der skalierbaren Fabrik ist es, genau diese teuren Anpassungen zu vermeiden ohne Wirtschaftlichkeit oder Stabilität zu verlieren. Denn die Wettbewerbsfähigkeit von morgen entscheidet sich nicht allein durch Kosteneffizienz im optimalen Betriebspunkt,sondern durch die Fähigkeit eines Systems, auch unter veränderten Bedingungen effizient zu arbeiten. Skalierbarkeit in einer Fabrik bedeutet, Kapazitäten bedarfsgerecht stufenweise anpassen zu können, ohne dass die Wirtschaftlichkeit und Prozessstabilität verloren gehen. Um Skalierbarkeit zu erreichen, muss das „Bauchgefühl“ durch harte Daten ersetzt werden.

Sensitivitätsanalyse als Kompass





Bereits lange vor dem ersten Spatenstich sollte analysiert werden, wie das geplante Fabriksystem auf Veränderungen reagiert. Statt eine Anlage auf einen vermeintlich „wahrscheinlichsten“ Betriebspunkt zu optimieren, wird das geplante Fabriksystem bewusst mit Unsicherheiten konfrontiert. Mithilfe von Sensitivitätsanalysen simulieren die Planungsexperten:innen der T&O Group systematisch unterschiedliche Zukunftsszenarien. Dabei werden unter anderem Fragen betrachtet wie:

Wie verhält sich das System bei einem Absatzrückgang von 30 Prozent?

Wie schnell können wir die Kapazität verdoppeln?

Welche Auswirkungen hat ein anderer Produktmix auf den Materialfluss?

Diese simulationsbasierte, datengetriebene Analyse erfolgt bewusst in einer frühen Planungsphase – deutlich bevor die gesamte Planung finalisiert und mit dem Bau begonnen wird. Sie schafft Transparenz über Leistungsfähigkeit, Flexibilität und Resilienz des Systems. Die Grenzen der eigenen Fabrik sind bekannt, bevor sie erreicht werden.

Statt erst im Betrieb auf Abweichungen zu reagieren, werden die Ergebnisse der Sensitivitätsanalysen genutzt, um die Fabrik bereits in der Konzeptphase auf Robustheit und Anpassungsfähigkeit auszulegen. Damit wird Skalierbarkeit nicht zum nachträglichen Reparaturprojekt, sondern zum integralen Bestandteil der ursprünglichen Planung.

Die 5 Dimensionen der Skalierbarkeit

Eine Fabrik ist nur so skalierbar wie ihr schwächstes Glied. Daher betrachtet die T&O Group in ihren Planungsprojekten fünf relevante Kriterien synchron:

1. Mitarbeiter (Organisation)

Die Automatisierung nimmt zu, dennoch bleibt der Mensch ein zentraler Faktor für Flexibilität und schnelle Anpassungen. Vollständig autonome Fabriken oder Logistikzentren ohne menschliche Arbeitskraft sind aktuell eher Theorie als Praxis. Mitarbeitende sind nach wie vor unverzichtbar und müssen den Anforderungen der Skalierung gewachsen sein. Mögliche Maßnahmen sind u.a. der Einsatz von flexiblen Schichtmodellen und die Realisierung eines Springer Konzeptes mit Hilfe einer Qualifikationsmatrix.

2. Anlagen (Produktionstechnik)

Zukunftsfähige Fabriken setzen nicht auf einzelne riesige Hochleistungsmaschinen, sondern auf modulare, entkoppelte Produktionsmodule, die unabhängig voneinander betrieben, gewartet oder erweitert werden können.

3. Lagertechnik

Moderne, skalierbare Lagerlösungen wachsen mit den Anforderungen. Durch den Einsatz von modularen Regalsystemen oder skalierbaren Shuttle-Systemen können Kapazität und Durchsatz unabhängig voneinander erweitert werden.

4. Materialflusstechnik

Der„Blutkreislauf“ der Fabrik darf bei Änderungen nicht zum Engpass werden. Die Wahl des Transportmittels bestimmt die Flexibilität in hohen Maß. Moderne Fabriken setzen auf flexible Transportlösungen, die sich bei Bedarf schnell erweitern oder neu konfigurieren lassen. Manuelle Flurförderzeuge bieten eine hohe operative Skalierbarkeit. Bei Auftragsspitzen können Mietgeräte und Leiharbeiter kurzfristig die Kapazität erhöhen. Der Nachteil sind jedoch die hohen Grenzkosten und die begrenzte Verfügbarkeit auf Grund des Fachkräftemangels. Förderbänderoder Rollenförderer können den Mitarbeiterbedarf reduzieren sind aber starr und werden dem Wunsch nach Flexibilität im Durchsatz und in der Routenführung nicht gerecht. Eine Alternative ist der Einsatz von fahrerlosen Transportsystemen (FTS/AGV). FTS-Flotten können bei Bedarf durch Zukauf weiterer Fahrzeuge aufgestockt werden und so den Durchsatz des Systems erhöhen. Auch ohne bauliche Veränderungen sind Anpassungen im Materialfluss umsetzbar.

5. Flächen (Layout)

Fläche ist eine begrenzte Ressource und die Reduzierung des Flächenbedarfes ein übliches Ziel von Planungsprojekten. Dennoch muss das Layout Reserven für Wachstum und Änderungen bieten. Ein skalierbares Layout ist modular und multifunktional, sodass Produktions- und Lagerbereiche flexibel genutzt werden können.

Diese Vorgehensweise und eine Betrachtung aller Dimensionen hat in einem vergangenen Projekt der T&O Group im Sanitär- und Heizungssektor dazu geführt, dass initiale Investitionen in Millionen Höhe durch eine datenbasierte Bedarfsanalyse sowie eine Skalierbarkeit im späteren Bedarfsfall vermieden werden konnten.

Fazit:

Eine skalierbare Fabrik ist keine einmalige Investition, sondern eine Strategie. Sie ermöglicht es Unternehmen, nachhaltig wirtschaftlich zu arbeiten – sowohl in Boom-Phasen als auch in Rezessionen. Die Fabrikplanungsexperten:innen der T&O Group unterstützen Unternehmen auf diesem Weg.

Wer heute skalierbar plant, schafft ein Produktionssystem, das dynamisch auf Veränderungen reagiert, Anpassungen unkompliziert integriert und langfristig wettbewerbsfähig bleibt. Kurz gesagt: Stabilität durch Wandel.

Die T&O Group ist eine Unternehmensberatungsgruppe für Strategieentwicklung, Planung und operative Umsetzung mit Fokus auf die Bereiche Industrie, Fabrik- und Logistikplanung, Mobility Maintenance und Prozessmanagement. Wir begleiten Unternehmen seit 1989 bei der erfolgreichen Transformation hin zu effizienten und resilienten Organisationen. Unsere TOP-Methode verbindet Technik, Organisation und Prozesse zu nachhaltigen Lösungen und sichert damit die Wettbewerbsfähigkeit.

Mit spezialisierten Kompetenzfeldern steht T&O Group für ganzheitliche Beratung entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Unsere Stärke liegt in der Verbindung von fachlicher Tiefe und interdisziplinärer Zusammenarbeit. Unser internationales Team besteht aus über 85 Mitarbeitenden an fünf Standorten in Europa und den USA und agiert international.

Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Die T&O Group ist eine Unternehmensberatungsgruppe für Strategieentwicklung, Planung und operative Umsetzung mit Fokus auf die Bereiche Industrie, Fabrik- und Logistikplanung, Mobility Maintenance und Prozessmanagement. Wir begleiten Unternehmen seit 1989 bei der erfolgreichen Transformation hin zu effizienten und resilienten Organisationen. Unsere TOP-Methode verbindet Technik, Organisation und Prozesse zu nachhaltigen Lösungen und sichert damit die Wettbewerbsfähigkeit.
Mit spezialisierten Kompetenzfeldern steht T&O Group für ganzheitliche Beratung entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Unsere Stärke liegt in der Verbindung von fachlicher Tiefe und interdisziplinärer Zusammenarbeit. Unser internationales Team besteht ausüber 85 Mitarbeitenden an fünf Standorten in Europa und den USA und agiert international.



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Bereitgestellt von Benutzer: PresseBox
Datum: 09.02.2026 - 14:33 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Dr. Markus KleversEvelyn Peine
Stadt:

München


Telefon: +4915140720513

Kategorie:

Industrietechnik



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