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Alkoholfreie Biere klettern auf 10 Prozent / Wachsende Vielfalt auf dem Biermarkt - Pils und Helles am beliebtesten

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(ots) - Alkoholfreie Biere sind die am schnellsten wachsende Sorte auf dem deutschen Biermarkt. Nach Angaben des Deutschen Brauer-Bundes und Daten des Marktforschungsunternehmens NielsenIQ haben alkoholfreie Biere und Biermischgetränke im Jahr 2025 beim Umsatz im Handel erstmals die 10-Prozent-Marke überschritten, beim Marktanteil könnte diese Schwelle noch in diesem Jahr erreicht werden."Die 1.500 Brauereien in Deutschland bieten eine enorme Vielfalt alkoholfreier Marken an, die ebenfalls nach dem Reinheitsgebot gebraut werden. Wegen der steigenden Beliebtheit dieser Biere sind wir mittlerweile zum größten Markt für Alkoholfreies in Europa geworden. Die Menschen suchen nach hochwertigen, geschmackvollen Bieren, die zu jeder Lebenslage passen, und wir freuen uns, ihnen diese Vielfalt bieten zu können", sagte Christian Weber, Präsident des Deutschen Brauer-Bundes, in Berlin. Er hob die Innovationskraft der überwiegend mittelständischen und handwerklichen Brauereien in Deutschland hervor, die nicht nur im Bereich alkoholfreier Biere und Erfrischungsgetränke sehr erfolgreich seien, sondern auch mit saisonalen Spezialitäten, regionalen Bierstilen und Craftbieren die Vielfalt bereichern.

Pils und Helles sind die beliebtesten Biere der Deutschen

In der Beliebtheitsskala der Deutschen hat sich das Alkoholfreie mit aktuell 9,5 Prozent Marktanteil bereits auf Platz 3 vorgearbeitet - unangefochtener Marktführer aber bleibt Pils mit knapp 50 Prozent Marktanteil. Auf Platz 2 landet die ebenfalls wachsende Kategorie der Hellbiere (ca. 12%), die bundesweit immer mehr Konsumenten begeistert. Mit ihrem milden, ausgewogenen Geschmack, einer moderaten Bittere und hoher Trinkbarkeit sprechen Hellbiere einebreite Zielgruppe an, vom klassischen Bierliebhaber bis hin zu jüngeren und genussorientierten Konsumenten. Der Deutsche Brauer-Bund sieht in dieser Entwicklung ein starkes Signal für die Innovationskraft und Anpassungsfähigkeit der deutschen Brauwirtschaft - und für die anhaltende Attraktivität der deutschen Bierkultur insgesamt.





Die mit Abstand meisten Biere werden in Deutschland weiterhin in Mehrwegflaschen verkauft. Der klassische 20er-Mehrwegkasten behält einen Marktanteil von rund 50 Prozent. Mit einem Mehrweganteil von insgesamt knapp 80 Prozent übertreffen die Brauereien als einzige Branche der Getränkewirtschaft das im Verpackungsgesetz der Bundesregierung festgehaltene umweltpolitische Ziel von 70 Prozent.

Konsumflaute hinterlässt Spuren

Insgesamt war der Biermarkt in Deutschland 2025 rückläufig. Wie das Statistische Bundesamt heute berichtete, ging der Bierabsatz im vergangenen Jahr um 6 Prozent zurück. In den Destatis-Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk nicht enthalten. 82,5 Prozent des Bierabsatzes waren 2025 für den Inlandsverbrauch bestimmt. Als einen derHauptgründe für den Rückgang des Bierabsatzes in Deutschland wie auch in vielen anderen Ländern Europas nennt der Brauer-Bund das Konsumklima."Die Brauereien bekommenähnlich wie Handel und Gaststätten die massive Konsumzurückhaltung der Verbraucher zu spüren", so DBB-Hauptgeschäftsführer Holger Eichele. Die Situation der Gastronomie sei weiterhin besorgniserregend, viele Betriebe hätten sich seit der Pandemie nicht erholt. Auch die große Marktmacht des Handels bleibe für die Braubranche ein Problem.

Vor dem Hintergrund, dass auch 2026 ein sehr forderndes Jahr für die gesamte Getränke- und Lebensmittelwirtschaft sein werde, fordert der Branchenverband entschlossenere Anstrengungen der Politik insbesondere in der Energiepolitik und beim Bürokratieabbau. Auch wenn die Brauwirtschaft sich in den vergangenen Jahren als resilient und krisenfest erwiesen habe und es vielen Unternehmen gelungen sei, neue Märkte und Zielgruppen zu erschließen, stehen die Brauereien auf der Kostenseite weiterhin massiv unter Druck. Energie sei neben den Löhnen der größte Kostentreiber."Für die Brauwirtschaft ist eine verlässliche, planbare und wettbewerbsfähige Energiepolitik von zentraler Bedeutung", betonte Eichele. Brauereien seien energieintensive Betriebe. Stark schwankende Preise, unklare Förderbedingungen und langfristig fehlende Planungssicherheit erschwerten Investitionen in Effizienz, Klimaschutz und Innovation erheblich. Die Branche unterstütze grundsätzlich die Klimaziele und investiere seit Jahren massiv in moderne, energiesparende Technologien. Diese Investitionen könnten jedoch nur dann fortgesetzt werden, wenn politische Rahmenbedingungen Verlässlichkeit bieten. Dazu gehören bezahlbare Energiepreise, eine praxisnahe Ausgestaltung von Förderprogrammen sowie ein klarer, langfristiger energiepolitischer Kurs, der industrielle Wertschöpfung in Deutschland sichert.

Informationen im Internet: www.unser-bier.de

Pressekontakt:

Nina Göllinger
Pressesprecherin
Die deutschen Brauer
Tel.: 030/209167-16
E-Mail: goellinger(at)brauer-bund.de


Original-Content von: Deutscher Brauer-Bund e.V.,übermittelt durch news aktuell


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Datum: 02.02.2026 - 08:35 Uhr
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Gesundheit & Medizin



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