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Zukunft im Handwerk: Mehr Jugendliche für handwerkliche Berufe begeistern

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Das Handwerk steht im Jahr 2026 vor einer Zeitenwende: Während der Fachkräftemangel die Branche fordert, bieten Digitalisierung und die Energiewende völlig neue, hochmoderne Karrierepfade.


(IINews) - Hier sind die zentralen Ansätze und Trends für 2026:

1. Handwerk 4.0: Technik als Magnet

Jugendliche, die mit dem Smartphone aufgewachsen sind, lassen sich durch moderne Technik faszinieren. Die Digitalisierung ist heute kein Hindernis mehr, sondern ein Werkzeug zur Nachwuchsgewinnung.

•High-Tech-Ausrüstung: Berufe wie Dachdecker oder Zimmerer nutzen 2026 verstärkt Drohnen zur Vermessung und Exoskelette zur körperlichen Entlastung.
•Virtual Reality (VR): VR-Brillen in Schulen ermöglichen es Schülern, virtuell ein Badezimmer zu planen oder eine komplexe Schaltung zu bauen, bevor sie das erste Mal eine Baustelle betreten.
•Klimaschützer-Image: Berufe wie Anlagenmechaniker für SHK (Sanitär, Heizung, Klima) werden als"Klimaretter"vermarktet, die aktiv die Wärmewende umsetzen.

2. Kommunikation auf Augenhöhe

Die klassische Imagekampagne wird durch authentisches Storytelling ersetzt.

•Azubi-Botschafter: Junge Menschen glauben anderen jungen Menschen."Influencer-Azubis"berichten auf TikTok und Instagram ungeschönt und echt aus ihrem Arbeitsalltag.
•Gamification: Apps und Wettbewerbe (wie der Kita-Wettbewerb"Kleine Hände, große Zukunft") spielerisch bereits Kinder und Jugendliche an handwerkliche Aufgaben heranführen.
•Imagekampagne 2026: Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) setzt 2026 verstärkt auf echte Gesichter und individuelle Karrieregeschichten - vom Studienabbrecher zum erfolgreichen Betriebsinhaber.

3. Innovative Formate der Begegnung

Um Barrieren abzubauen, geht das Handwerk dorthin, wo die Jugendlichen sind:

•Speed-Dating im Freizeit-Kontext: Veranstaltungen wie Ausbildungs-Speed-Datings in Sportparks (z.B. im Mellowpark Berlin in Kooperation mit ALBA Berlin) verbinden Hobby und Berufswahl.
•Zukunftstage&Praktika: Komprimierte Formate wie der"Zukunftstag"ermöglichen erste praktische Erfahrungen ohne lange Bindung.




•Schule-Betrieb-Kooperationen: Langfristige Partnerschaften, bei denen Betriebe in den Technikunterricht kommen, sorgen für eine kontinuierliche Sichtbarkeit.

4. Attraktive Rahmenbedingungen

Das Handwerk punktet 2026 auch mit weichen Faktoren, um im Wettbewerb mit dem Studium zu bestehen:

•Gleichwertigkeit der Bildung: Politische Bestrebungen, Meister- und Bachelor-Abschlüsse finanziell und gesellschaftlich gleichstellen.
•Digitale Benefits: Kostenlose"Deutschlandticket Jobs"für Azubis oder Bereitstellung von Tablets/Laptops für die Berufsschule.
•Work-Life-Balance: Modelle wie die 4-Tage-Woche werden in immer mehr Handwerksbetrieben erprobt, um als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben.
•Wohnraum für Azubis: In Ballungsräumen entstehen vermehrt Azubi-Wohnheime, um die Ausbildung finanzierbar zu machen.

Fazit:

Die Erkenntnis setzt sich durch, dass Azubis oft die Treiber der Digitalisierung in den Betrieben sind. Wer jungen Menschen die Freiheit gibt, digitale Prozesse mitzugestalten, gewinnt nicht nur eine Fachkraft, sondern modernisiert gleichzeitig das eigene Unternehmen.

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier: WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM

Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH)
Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: vdb(at)bauherrenreport.de


Themen in diesem Fachartikel:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Um Jugendliche heute für das Handwerk zu begeistern, reicht der klassische"Tag der offenen Tür"nicht mehr aus. Es geht darum, das Handwerk als innovatives High-Tech-Feld und Sinnstifter für die Zukunft zu positionieren.



Leseranfragen:

Ludwig-Erhard-Straße 30, 41564 Kaarst



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Datum: 31.01.2026 - 17:50 Uhr
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Ansprechpartner: Theo van der Burgt
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Kategorie:

Bildung & Beruf



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