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BayerischeÄrzteversorgung als Stabilitätsanker: Transparenz und solide Kapitalanlage gewinnen nach Versorgungsskandalen an Bedeutung

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Warum die BayerischeÄrzteversorgung (BÄV) im Vergleich zu anderen Versorgungswerken Vertrauen schafft–Einordnung von Dr. Rudolph Meindl


(PresseBox) - Hohe Verluste bei berufsständischen Versorgungseinrichtungen haben zuletzt bundesweit für erhebliche Verunsicherung gesorgt. Besonders der massive Schaden beim Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin (VZB), der laut Medienberichten bis zu eine Milliarde Euro betragen soll, hat viele Ärzte aufhorchen lassen. Ursache waren risikoreiche, intransparente Kapitalanlagen, die in Teilen sogar zu gravierenden Einbußen in der Altersversorgung führten.

Zusätzlich sorgten Berichte über verlustreiche Immobilieninvestitionen der Bayerischen Versorgungskammer (BVK) für Aufmerksamkeit. Zwischen 2018 und 2020 investierte die BVK rund 1,8 Milliarden Euro in US-Immobilien; bislang sind Wertberichtigungen in Höhe von etwa 160 Millionen Euro bekannt. Wichtig ist dabei die klare Abgrenzung: Die BVK ist nicht mit der Bayerischen Ärzteversorgung (BÄV) zu verwechseln.

Vor diesem Hintergrund gewinnen transparente und solide organisierte Versorgungssysteme zunehmend an Bedeutung. Die BayerischeÄrzteversorgung (BÄV) gilt hier als positives Beispiel. In einem Beitrag im Bayerischen Ärzteblatt (Ausgabe 12/2025) ordnen Dr. Wittek und André Schmitt die Struktur und Funktionsweise der BÄV ein und heben insbesondere das offene Deckungsplanverfahren hervor. Dieses kombiniert Kapitalanlagen mit laufenden Beitragsanteilen und sorgt so für eine höhere Flexibilität sowie eine geringere Abhängigkeit von internationalen Kapitalmärkten.

Die Autoren betonen zudem die Bedeutung einer breiten Kapitalstreuung und einer langfristig ausgerichteten Anlagestrategie. Trotz bestehender Risiken– insbesondere im Bereich der Beitragsentwicklung – zeigt sich das Modell insgesamt als robust und nachvollziehbar.

DerÖkonom und Praxisbewerter Dr. rer. pol. Rudolph Meindl sieht in der BÄV ein funktionierendes Beispiel für verantwortungsvolle Altersvorsorge im ärztlichen Bereich. Aufgrund seiner jahrzehntelangen Erfahrung und seiner früheren Tätigkeit als Vorstandsvorsitzender einer deutschen Lebensversicherungsgesellschaft bewertet er die Kapitalanlagepolitik der BÄV als umsichtig, professionell und langfristig tragfähig.





Angesichts aktueller Entwicklungen empfiehlt Dr. MeindlÄrzten außerhalb Bayerns, die Strukturen ihres jeweiligen Versorgungswerks kritisch zu prüfen und den Dialog mit den zuständigen Einrichtungen zu suchen. Transparenz, klare Anlagestrategien und verantwortungsbewusstes Risikomanagement seien zentrale Voraussetzungen für eine verlässliche Altersversorgung der Ärzteschaft.

Über den Autor

Dr. rer. pol. Rudolph Meindl ist Diplomkaufmann undöffentlich bestellter Sachverständiger für die Bewertung von Arzt- und Zahnarztpraxen. Er ist seit über 58 Jahren im Dienste der Ärzteschaft tätig und wurde zu einem versicherungswissenschaftlichen Thema an der Freien Universität (FU) Berlin promoviert.

Den vollständigen Artikel zur Bayerischen Ärzteversorgung, Kapitalanlage und Altersversorgung von Ärzten finden Sie unter:

https://verrechnungsstelle.de/aktuelles/lanze-fuer-bayerische-aerzteversorgung-baev/

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Datum: 26.01.2026 - 11:13 Uhr
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Ansprechpartner: Daniela Wölfel
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Finanzen



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