Die Kontakte nach Rom werden wichtiger / Emmanuel Macron leidet unter politischer Schwindsucht. Friedrich Merz setzt verstärkt auf Giorgia Meloni.

(ots) - Seit einiger Zeit ist zu beobachten, dass Merz beim Management internationaler Krisen wie bei Reformfragen in der EU den Schulterschluss mit Meloni sucht. Dafür gibt es, neben der politischen Schwindsucht Macrons, gute Gründe. Merz und Meloni können miteinander, das zeigten sie jetzt bei den deutsch-italienischen Regierungskonsultationen. Meloni genießt das Wohlwollen von US-Präsident Donald Trump, das eröffnet wichtige Gesprächskanäle nach Washington. Italiens rechtspopulistische Regierungschefin ist klar auf der Seite der Ukraine-Unterstützer und sie fährt einen überraschend EU-freundlichen Kurs. Bei vielen Themen, etwa Bürokratie-Abbau und Stärkung europäischer Wettbewerbsfähigkeit, sind Meloni und Merz auf einer Wellenlänge. Wenn sich Rom und Berlin hierbei unterhaken, kann das der gesamten EU nutzen
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