hr mit umfangreichem Angebot zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar

(ots) - Der Hessische Rundfunk (hr) bringt am Dienstag, 27. Januar, anlässlich des Holocaust-Gedenktages einen ausführlichen und multiperspektivischen Themenabend im hr-fernsehen, einen Schwerpunkt auf hr2-kultur und hessische Perspektiven auf den Kanälen der Hessenschau. Außerdem widmen sich"Das Thema"und"Der Tag"auf hr-info dem Gedenktag.
Das hr-fernsehenübernimmt um 20.15 Uhr das"ARD extra"zum Thema, das gemeinsam mit dem Bayerischen Rundfunk produziert wird. Um 20.30 Uhr steht das Dokudrama"Nürnberg 45 - Im Angesicht des Bösen"auf dem Programm. Die sogenannten Nürnberger Prozesse werden aus den Perspektiven von Ernst Michel, dem mit 22 Jahren jüngsten internationalen Reporter Holocaust-Überlebenden sowie von Seweryna Szmaglewska, die als Zeugin vor Gericht aussagen soll, erzählt. Der 90-minütige Film verwebt Spielszenen (u. a. mit Jonathan Berlin, Katharina Stark, Francis Fulton-Smith und Wotan Wilke Möhring) mit Originalaufnahmen sowie Neudrehs, z.B. mit Ernst Michels Tochter, Lauren Shachar, die exklusiv von ihrem inzwischen verstorbenen Vater erzählt. Jacek Wisniewski gibt Eindrücke in das Leben seiner inzwischen verstorbenen Mutter Seweryna Szmaglewska.
Um 22.15 Uhr gibt es das filmische Porträt über Helmut"Sonny"Sonneberg. Der 2023 Verstorbene war Fan von Eintracht Frankfurt, humorvoller Lebenskünstler und Holocaust-Überlebender. In dem Film aus dem Jahre 2022 erzählt der damals 90-Jährige über sein Leben während des Nazi-Regimes, die Deportation ins Lager Theresienstadt, das Leben in Frankfurt davor und danach und seine Liebe zur Eintracht. Um 22.45 Uhr zeigt der Film"Wir leben weiter", wie jüdisches Leben in Frankfurt nach 1945 aussah. In"Y-History"um 23.15 Uhr geht Autor AdrianÖser der Frage nach"War mein Uropa Nazi?". Zwei Drittel der Deutschen denken, dass ihre Vorfahren keine Nazis waren. Und auch diejenigen, die wissen, dass sie Nazis in der Familie hatten, kennen meist keine Fakten. Die eigene Geschichte ist in vielen deutschen Familien immer noch ein Tabu. Reporter Adrian Oeser weiß, dass sein Urgroßvater in der SS war. Für den Film hat er die eigene Familiengeschichte recherchiert.
Um 23.50 Uhr porträtiert der Film"Calmeyers Dilemma"den Osnabrücker Juristen Hans Georg Calmeyer, der während des Zweiten Weltkrieges als"Rassereferent"der nationalsozialistischen Verwaltung in Den Haagüber Leben und Tod von tausenden Menschen entschied. Die Arbeit und Geschichte des Internationalen Suchdienstes im nordhessischen Arolsen fasst um 0.35 Uhr die Doku"Suchen - Finden - Erinnern"zusammen. Den Abschluss des Themenabends bildet um 1.20 Uhr der Film"Maries Vermächtnis"über die Frauenrechtlerin Marie Eleonore Pfungst, die von den Nazis brutal entrechtet, enteignet, deportiert und ermordet wurde.
Angebote im Radio
In hr2-kultur werden zwischen 7 und 9 Uhr Beiträge über junge hessische Jüdinnen und Juden gesendet. Außerdem kommt Dr. Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank, zu Wort. Er erläutert, wie Erinnerungskultur auch ohne Zeitzeugen lebendig bleibt und wie es gelingt, junge Menschen für das Thema zu sensibilisieren. hr-info betitelt seine Rubrik"Das Thema"mit"Mitten unter uns: Antisemitismus in Deutschland". Sie wird von 6 bis 9 Uhr ausgestrahlt und ist anschließend als Podcast abrufbar."Der Tag", der um 18.05 Uhr auf hr2 und um 19.05 Uhr auf hr-info ausgestrahlt wird, widmet sich ebenfalls dem Thema mit dem Titel"Antisemitismus: Immer neu, der alte Hass".
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Datum: 23.01.2026 - 10:16 Uhr
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