"Zur Sache Rheinland-Pfalz!"-RLP-Trend Januar 2026

(ots) - Sonntagsfrage zur Landtagswahl: CDU weiter vorn, SPD holt auf / AfD verliert leicht / Schweitzer vor Schnieder in Direktwahlfrage / Bildung wichtigstes Thema
Repräsentative Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des SWR Politikmagazins"Zur Sache Rheinland-Pfalz!"am Donnerstag, 22. Januar 2026, 20:15 Uhr im Fernsehprogramm des SWR
CDU bei Sonntagsfrage vorn
Wenn am kommenden Sonntag Landtagswahl wäre, käme die CDU laut aktuellem Rheinland-Pfalz-Trend auf 29 Prozent der Stimmen (unverändert zu Oktober 2025). Die SPD würde ihren Rückstand verringern und käme aktuell auf 26 Prozent (+ 3 Punkte). Die AfD würde einen Prozentpunkt verlieren und 18 Prozent erreichen. Die Grünen kämen unverändert auf 10 Prozent. Die Linke käme ebenfalls wie im Oktober auf 6 Prozent und hätte Aussichten, erstmals in den Landtag einzuziehen. Die Freien Wähler kämen auf 4 Prozent (+/- 0) und wären Stand jetzt nicht mehr im Landtag vertreten. Alle übrigen Parteien kämen zusammen auf 7 Prozent, darunter auch die FDP sowie das BSW.
Bewertung der Arbeit der Landesregierung: Zustimmung lässt nach
Die Arbeit der rheinland-pfälzischen Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP stößt auf ein geteiltes Echo: 44 Prozent der Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer sind zufrieden mit der Regierungsleistung (- 5 Prozentpunkte im Vergleich zu Oktober 2025), 50 Prozent unzufrieden (+ 4). Vor allem Anhänger der SPD (85 Prozent) bewerten die Regierungsarbeit positiv. Auch die Anhänger der Grünen sind mehrheitlich zufrieden (63 Prozent). Bei den CDU-Anhängern überwiegt die Kritik (43:54 Prozent) leicht, bei AfD-Anhängern überwiegt klar die Ablehnung (9:91 Prozent).
Führung der nächsten Landesregierung
Auch wenn die CDU in der Sonntagsfrage vorne liegt, favorisieren die Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer für die kommenden fünf Jahre eher eine Landesregierung unter SPD-Führung. 37 Prozent wünschen sich die SPD an der Regierungsspitze, knapp ein Drittel (31 Prozent) bevorzugt eine CDU-geführte Landesregierung. Knapp jeder Fünfte (19 Prozent) wünscht sich ein von der AfD geführtes Kabinett.
Direktwahl: Schweitzer (SPD) deutlich vor Schnieder (CDU) und Bollinger (AfD)
Wenn der Ministerpräsident direkt gewählt werden könnte, würden sich aktuell 34 Prozent für Amtsinhaber Alexander Schweitzer (SPD) entscheiden. CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder käme auf 14 Prozent, der AfD-Spitzenkandidat Jan Bollinger auf 8 Prozent. Fast die Hälfte der Befragten (44 Prozent)sind unentschieden oder machen keine Angabe.
Wichtigste Themen: Bildung, Zuwanderung und Mobilität
Bei den aktuell drängendsten Problemen in Rheinland-Pfalz stehen Bildungsfragen ganz oben (29 Prozent, + 6 zu Oktober 2025), gefolgt von Zuwanderung (22 Prozent, - 1) und Mobilität (18 Prozent, + 2). Als weitere Themen werden Wirtschaft (13 Prozent), Gesundheit (10 Prozent), Wohnen (8 Prozent), soziale Ungerechtigkeit (8 Prozent) und die Haushaltslage (7 Prozent) genannt.
Lösung der wichtigsten Probleme: CDU dominiert bei Wirtschaft und innerer Sicherheit, SPD bei sozialer Gerechtigkeit
Der CDU wird am ehesten zugetraut, die wichtigsten Probleme in Rheinland-Pfalz zu lösen (26 Prozent, - 1 Prozentpunkt zu Oktober 2025). Vor allem in Fragen der Wirtschaft und der inneren Sicherheit bekommt die CDU die größere Sachkompetenz zugeschrieben. Der SPD trauen weniger Menschen als der CDU zu, die wichtigsten Probleme zu lösen: 22 Prozent (+1 gegenüber Oktober). Sie liegt beim Thema soziale Gerechtigkeit deutlich und bei der Gesundheitspolitik knapp vor der CDU. Der AfD trauen unverändert 15 Prozent zu, die wichtigsten Probleme zu lösen.
Die Daten basieren auf einer repräsentativen Telefon- und Online-Befragung des Wahlforschungsinstituts"Infratest dimap"unter 1.151 wahlberechtigten Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzern (Erhebungszeit: 14. Bis 20. Januar 2026). Die ausführlichen Ergebnisse stehen auf swraktuell.de/rp
Zitate bitte nur mit Quellenangabe"SWR Politikmagazin Zur Sache Rheinland-Pfalz".
Rückfragen bitte an: Dr. Ina-Gabriele Barich, Tel. 06131/929-33227 oder Sabine Rappen, Tel. 06131/929-33428, Redaktion"Zur Sache Rheinland-Pfalz".
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