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Das Misstrauen des Kanzlers ist kurzsichtig

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(ots) - Dass Bundeskanzler Friedrich Merz ausgerechnet jetzt seine Landsleute unter Blaumacher-Generalverdacht stellt und die telefonische Krankschreibung kritisiert, ist nicht nur unsensibel. Es ist auch politisch kurzsichtig. Weil es Misstrauen sät und Menschen dazu drängt, sich krank zur Arbeit zu schleppen und damit das Infektionsrisiko für alle weiter zu erhöhen. (...) Wer nun pauschal"Anreize zur Arbeit"stärken will, indem er die Hürden für Krankschreibungen erhöht, riskiert, dass Infektionen weitergetragen werden und länger andauern. Und dass die Bürger noch mehr Vertrauen in einen Bundeskanzler verlieren, der ihnen offensichtlich seinerseits nicht über den Weg traut.

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Ressort Politik/Wirtschaft/Vermischtes
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Datum: 18.01.2026 - 14:45 Uhr
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