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Versicherte wollen zurück zur Beitragsautonomie / Umfrage bestätigt Entscheidung der Politik gegen K

ID: 222482


(ots) - Während die Politik die Krankenkassen zu
einer Tariferhöhung verdonnern und die Obergrenze für Zusatzbeiträge
lockern will, verlangen die Versicherten eine Rückkehr zur
Beitragsautonomie. Dies ist Ergebnis einer Internetumfrage der BKK24.

Neben der geplanten Anhebung des Einheitsbeitrags auf 15,5
Prozent sollen zur Finanzierung des Milliardendefizits Zusatzbeiträge
kassiert werden, was viele Versicherte nicht akzeptieren. DAK und KKH
haben dadurch zusammen 300.000 Mitglieder verloren. Die Kunden
wechseln zur BKK24 und anderen Anbietern, die trotz gleicher oder
besserer Leistungen keinen Zusatzbeitrag verlangen.

Die BKK24 Umfrage lieferte dazu ein klares Votum. 79,6 Prozent
wollen, dass die Krankenversicherungen ihre Beiträge selbst festlegen
und nach Einkommen berechnen. Dann kann jeder Kunde Preis und
Leistung vergleichen und seine Entscheidung treffen. Zusatzbeiträge
und Kopfpauschalen werden abgelehnt. Nur jeder fünfte verspricht sich
Vorteile von einem für alle Erwachsenen gleich hohen Kassentarif.
Ähnlich wie sein Kollege Ingo Kailuweit von der KKH hält Schütte den
Zusatzbeitrag für zu kompliziert. "Wir verursachen jede Menge
Verwaltungsaufwand, um das Geld einzuziehen." Deshalb werde die BKK24
so lange wie irgend möglich darauf verzichten. Erfahrungen anderer
Kassen zeigen, dass jeder vierte Kunde den Zusatzbeitrag gar nicht
erst überweist und Mahnkosten entstehen.

Für die BKK24 zählt deshalb der per Umfrage ermittelte Willen
ihrer Kunden. "Unsere Mitglieder wollen die Beitragsfreiheit zurück
haben", weiß der Vorstand. Jede Kasse solle also wieder so viel
verlangen dürfen, wie sie für die eigenen Leistungs- und
Verwaltungsausgaben braucht. "Die Versicherten laufen nur weg, wenn
das Verhältnis von Preis und Leistung nicht stimmt." Weil die weiter
umstrittene Erhöhung des Einheitsbeitrages nicht kostendeckend wäre,




sollen auch die Leistungen auf den Prüfstand. "Das ist das Gegenteil
dessen, was die Reform einmal wollte." Der Wettbewerb würde weiter
eingeschränkt, weil man immer weniger Zusatzangebote für die
Gesundheitsvorsorge machen könne.



Pressekontakt:
Sabine Schütte
Sülbecker Brand 1
31683 Obernkirchen

Tel.: 05724 971223
Fax: 05724 9714223
Mail: sabine.schuette(at)k24.de

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Datum: 05.07.2010 - 16:00 Uhr
Sprache: Deutsch
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