Unterschätzte Gefahr für Menschen: Würmer bei Katzen
Würmer bei Katzen sind kein reines Tierproblem: Einige Arten können auch Menschen gefährden. Worauf Halter achten sollten und warum bewusste Vorsorge wichtiger ist als blinder Aktionismus.

(IINews) - Katzen sind enge Familienmitglieder, und genau darin liegt ein oft unterschätztes Risiko. Bestimmte Wurmarten, die bei Katzen vorkommen, können auch auf den Menschen übergehen. Besonders Kinder, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem sind gefährdet. Die Redaktion des BlogsKatzenchaosgibt Tipps, wie man die Gesundheit der Katze und ihrer menschlichen Mitbewohner in Bezug auf Wurmbefall sicherstellt.
Welche Wurmarten auch für Menschen relevant sind
Zu den wichtigsten sogenannten Zoonose-Erregern zählen Spulwürmer (Toxocara), Hakenwürmer und in selteneren Fällen Bandwürmer. Spulwurmeier können über verunreinigte Hände, Erde oder Katzenkot aufgenommen werden und im menschlichen Körper teils ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen. Hakenwürmer können über die Haut eindringen, Bandwürmer meist indirekt über Zwischenwirte. Die Übertragung geschieht häufig unbemerkt. Hygiene und Aufmerksamkeit spielen daher eine zentrale Rolle.
Alltag, Hygiene und reale Risiken
Freigänger, rohes Fleisch, Beutetiere oder auch eingeschleppte Eier an Schuhen erhöhen das Risiko eines Wurmbefalls. Wird bei einer Katze ein Befall festgestellt, stellt sich für viele Halter die Frage nach der richtigen Hygiene im Haushalt.
Im Blog"Katzenchaos"finden Katzenhalter Informationen dazu, wie mandie Wohnung bei Wurmbefall reinigensollte, um eine Neuansteckung der Katze zu verhindern. Klar ist: Panik ist fehl am Platz, systematisches Vorgehen hingegen sinnvoll.
Fazit: Bewusst handeln statt pauschal entwurmen
Die Lösung liegt nicht darin, Katzen wahllos und dauerhaft zu entwurmen. Entscheidend ist ein bewusster Umgang: tierärztlichen Rat einholen, individuelle Risikofaktoren berücksichtigen und sich für einen klaren Weg entscheiden
Das bedeutet, entweder regelmäßige Entwurmung oder alternativ eine routinemäßige Kotuntersuchung auf Wurmbefall. So lassen sich Tiere schützen, ohne unnötige Belastungen in Kauf zu nehmen - und das Risiko für den Menschen bleibt kontrollierbar.
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Datum: 08.01.2026 - 16:10 Uhr
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