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Bakterien im Trinkwasser von Wiesbaden–was Haushalte jetztüber Schutz und Vorsorge wissen sollten

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(ots) - Tausende Wiesbadener Haushalte mussten ihr Leitungswasser abkochen. Der Grund: Bei einer Routinekontrolle wurden bakterielle Verunreinigungen entdeckt– darunter koliforme Keime, die Magen-Darm-Erkrankungen auslösen können. Für Betroffene bedeutet das: kein Zähneputzen, kein Kochen, kein Trinken ohne vorheriges Abkochen. Der Vorfall zeigt, wie schnell selbst in Deutschland die Trinkwassersicherheit ins Wanken geraten kann.

„Solche Fälle sind selten, aber sie passieren immer wieder“, sagt Tom Cattarius, Wasserexperte und Gründer der Arktisquelle. Der Unternehmer beschäftigt sich seit Jahren mit Wasseraufbereitung und kennt die Schwachstellen im System: alte Leitungen, stagnierendes Wasser, Rückstände aus Haushalten. Er erklärt, warum der Weg vom Wasserwerk bis zum Hahn nicht immer sauber bleibt – und welche Vorsorgemaßnahmen Haushalte treffen können, um langfristig sauberes Wasser zu genießen. In diesem Beitrag erfahren Sie, worauf Verbraucher jetzt achten sollten, um präventiv geschützt zu bleiben.

Trinkwasser sauber zu halten wird zunehmend komplexer

Der Vorfall in Wiesbaden lenkt den Blick auf ein Thema, das oft nur am Rande diskutiert wird: Selbst außerhalb akuter Bakterienfunde ist Trinkwasser nicht völlig frei von Fremdstoffen. Die Aufbereitung in Deutschland gehört zwar zu den strengsten weltweit, dennoch gelangen Spurenstoffe in Mengen in den Kreislauf, die moderne Filterverfahren nur schwer vollständig entfernen können. Dazuzählen langlebige Industriechemikalien wie PFAS, winzige Kunststoffpartikel oder Medikamentenrückstände, die in minimalen Konzentrationen im Wasser nachweisbar sein können. Sie sind so klein und so stabil, dass Klär- und Aufbereitungsanlagen an technische Grenzen stoßen.

Während solche Substanzen kaum gesundheitliche Sofortgefahren darstellen, beschäftigen sie Experten zunehmend, weil sich einige davon über lange Zeit im Körper anreichern können. „Unser Trinkwasser ist sehr gut kontrolliert. Doch es gibt Stoffgruppen, die wir mit heutigen Methodennicht in allen Fällen vollständig herausfiltern können“, ordnet Tom Cattarius ein. Besonders problematisch ist, dass diese Partikel oft selbst dort auftreten, wo keine klassischen Belastungsquellen vermutet werden. Das erzeugt eine Unsicherheit, die sich nicht allein über die Qualität der Wasserwerke lösen lässt.





Warum der Zustand der Hausinstallation entscheidend ist

Gleichzeitig endet die Verantwortung der Versorger an der Hausgrenze. Ab diesem Punkt bestimmen Alter und Zustand der Leitungen, welche Qualität tatsächlich aus dem Hahn kommt. In vielen Gebäuden stammen die Rohre aus Jahrzehnten, in denen andere Standards für Materialien galten. In solchen Installationen können sich Ablagerungen und sogenannte Biofilme bilden, die sich bei Druckschwankungen lösen. Diese Bestandteile beeinflussen häufig zunächst nur den Geschmack des Wassers, doch je nach Zusammensetzung transportieren sie Stoffe, die man dort nicht erwartet.

Hinzu kommt das Stagnationswasser– also Wasser, das über Nacht oder während längerer Abwesenheit in den Rohren steht und sich mit Bestandteilen des Rohrmaterials anreichert. Ein kurzes Spülen am Morgen oder nach einem Urlaub reicht meist aus, um wieder frisches Wasser aus dem öffentlichen Netz nachfließen zulassen. Viele Menschen unterschätzen diese einfache Routine, obwohl sie einen spürbaren Beitrag zur Hygiene und Sensorik leisten kann.

Wie Verbraucher ihre Wasserqualität gezielt schützen können

Während akute Bakterienfunde ein klares Handeln erfordern, können Haushalte auch langfristig vieles tun, um potentielle Risiken zu minimieren. Ein erster Schritt ist die Überprüfung der eigenen Installation. Vermieter sollten Auskunft über Alter und Material der Leitungen geben können. In älteren Gebäuden lohnt sich eine professionelle Inspektion, insbesondere wenn Geschmack, Farbe oder Geruch des Wassers plötzlich ungewöhnlich erscheinen. Solche Hinweise sind zwar meist harmlos, können aber auf strukturelle Schwachstellen hinweisen.

Darüber hinaus setzen manche Haushalte auf Filtersysteme. Der Markt reicht von einfachen Tischkannen und Aktivkohlefiltern bis hin zu technisch anspruchsvolleren Lösungen wie Umkehrosmose-Anlagen. Während die einen vor allem den Geschmack verbessern oder Kalk reduzieren, sind andere in der Lage, selbst sehr kleine Partikel wie PFAS deutlich zu verringern. Cattarius betont jedoch: „Filter sind kein Muss, sondern eine individuelle Entscheidung an den eigenen Anspruch an seine Wasserqualität. Gut durchdachte Filtersysteme können die Gesamtbelastung von potenziellen Rückständen im Wasser deutlich reduzieren.“ Entscheidend sei, dass die Technik zum persönlichen Bedarf passt und realistische Erwartungen erfüllt.

Wer völlige Klarheit wünscht, kann das eigene Trinkwasser von unabhängigen Laboren analysieren lassen. Diese Prüfungen liefern detaillierte Daten zu möglichen Rückständen und bieten eine solide Grundlage für Entscheidungen – sei es die Wahl eines Filters, die Modernisierung der Leitungen oder eine veränderte Nutzung im Alltag.

Über Tom Cattarius:

Tom Cattarius ist Gründer und Geschäftsführer von Arktisquelle, einem Unternehmen für hochwertige Wasserfiltersysteme. Mit seinem Team verbindet er neueste Erkenntnisse aus Wasserforschung und Filtertechnik, um Leitungswasser in mehreren Stufen aufzubereiten und in optimaler Qualität verfügbar zu machen. Geprägt durch persönliche Erfahrungen mit Wasserqualität im familiären Umfeld, verfolgt er das Ziel, Menschen einen einfachen Zugang zu sauberem und ganzheitlich aufbereitetem Wasser zu ermöglichen – frei von Schadstoffen, aber reich an wertvollen Eigenschaften. Mehr Informationen unter www.arktisquelle.de

Pressekontakt:

C&R Arktis GmbH
Vertreten durch: Tom Cattarius
kontakt(at)arktisquelle.de
https://arktisquelle.de/

Ruben Schäfer
E-Mail: redaktion(at)dcfverlag.de


Original-Content von: C&R Arktis GmbH,übermittelt durch news aktuell


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Datum: 02.01.2026 - 11:00 Uhr
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Gesundheit & Medizin



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