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Lagebild: Gegen Drohnen brauchtes klarere Eingriffsrechte

ID: 2220802

(ots) - Man wusste, dass in diesem Jahr mehr verdächtige Drohnen am Himmel über Deutschland unterwegs waren. Doch mehr als tausend Sichtungen von Flugobjekten, die mutmaßlich nicht von Hobby-Piloten gesteuert oder legal von Behörden oder Firmen eingesetzt wurden - das ist eine besorgniserregende Dimension. Wenn sich Drohnen über hochsensible Einrichtungen wie Kasernen, Flughäfen, Rüstungsfirmen, Häfen oder Energieanlagen bewegen, ist das ein Symbol für die Verwundbarkeit im Kernbereich des Staates. (...)

Zwar ist die neue Drohnenabwehr mit gemeinsamer Schaltstelle, spezialisierten Bundespolizei-Einheiten und KI-gestützten Störsystemen ein wichtiger Schritt, aber er kommt spät und bleibt zaghaft. Es braucht klarere Eingriffsrechte bei Verletzung sensibler Zonen, Meldepflichten für Betreiber kritischer Infrastruktur und einen digitalen Echtzeit-Verbund der Sicherheitsbehörden, um auf Drohnenschwärme vorbereitet zu sein, die nicht nur Daten sammeln, sondern Schaden anrichten sollen.

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Straubinger Tagblatt
Ressort Politik/Wirtschaft/Vermischtes
Markus Peherstorfer
Telefon: 09421-940 4441
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Datum: 22.12.2025 - 16:43 Uhr
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