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Nur aufgeschoben

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(ots) - Obwohl so viel für Deutschland und die anderen EU-Staaten vom Verhältnis zwischen den USA und China abhängt, haben europäische Öffentlichkeit und Politik wenig auf das Treffen zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und dem chinesischen Regierungschef Xi Jinping reagiert. Das mag an den wenig konkreten Ergebnissen des Gipfels liegen. Vielleicht auch daran, dass die Waffenruhe im Handelskrieg zwischen den beiden Mächten auch den Europäern Zeit verschafft, um endlich angemessen auf die Großmachtpolitik zu antworten. Noch immer fehlt den Staaten des alten Kontinents eine Strategie gegenüber den USA oder China. Geredet wird zwar schon lange davon, nicht zwischen die Fronten zu geraten. Auch über die Diversifizierung des Handels und die Reduktion der Abhängigkeiten Europas ist schon viel gesagt worden. Konkrete Ergebnisse lassen auf sich warten. Auch die viel zitierte Souveränität ist nicht viel größer geworden. Bei wichtigen Konflikten sitzen die Europäer immer noch am Katzentisch.

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Datum: 02.11.2025 - 17:29 Uhr
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