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Bundesverkehrsminister eröffnet Testbetrieb des autonomen Linienbusses

ID: 2194202

Bundesweit einzigartiges Pionierprojekt albus startet ab 15. September in Burgdorf


(PresseBox) - Hände weg vom Steuer und los geht’s! Mit dem Projekt albus (Autonomer Linienbus) startet in der Region Hannover der erste großformatige automatisierte Linienbus Deutschlands seinen Testbetrieb im realen Straßenverkehr. Zur symbolischen ersten Fahrt war am Freitag Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder gemeinsam mit Regionspräsident Steffen Krach, Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz, den ÜSTRA-Vorständinnen Elke van Zadel und Denise Hain sowie Burgdorfs Bürgermeister Armin Pollehn vor Ort, um sich selbst ein Bild zu machen.

Der acht Meter lange Elektrobus des Herstellers KARSAN, ausgestattet mit Technologie des internationalen Partners ADASTEC, fährt künftig im regulären Mischverkehr – mit bis zu 40 km/h, 22 Sitzplätzen und einer Reichweite von bis zu 300 Kilometern. Auf der rund sechs Kilometer langen Teststrecke durch Burgdorf bedient das Fahrzeug elf Haltestellen, überquert zehn Ampelkreuzungen und bewältigt urbane Herausforderungen wie Kreisverkehre und Fußgängerüberwege.

Streckenverlauf und Ausblick

Das Projekt ist auf der Strecke bewusst so angelegt, dass die Technik im Laufe der Praxiserfahrungen mitlernt. Es wird also eine erste Testphase geben, ehe darauf aufbauend die Strecke final erweitert wird. Zum Start fährt der albus auf dem Abschnitt vom ZOB Burgdorf über die Gartenstraße, Vor dem Celler Tor und Kleiner Brückendamm bis zum Schwarzen-Herzog-Kreisel und wieder zurück. In einem zweiten Schritt wird die Linie bis in die Südstadt verlängert, dann über die Geibelstr., Niedersachsenring, Berliner Ring, Immenser Landstraße und Immenser Straße.

Die Fahrten des albus werden künftig wochenaktuell auf uestra.de/albus abrufbar sein und das bestehende Angebot der Linie 906 ergänzen. Geplant ist eine Taktung von einer Fahrt pro Stunde.

Ab Montag, den 15. September 2025 können dann alle volljährigen Personen kostenlos mitfahren. Nach einmaliger und aus rechtlichen Gründen obligatorischer Anmeldung erhalten Fahrgäste einen personalisierten QR-Code – dieser dient als „Fahrkarte“ und muss beim Einstieg in den Bus vorgezeigt werden. Alle interessierten und volljährigen Personen haben bereits jetzt die Möglichkeit, sich auf uestra.de/albus für den Testbetrieb anzumelden. Während des Testbetriebs wird jede Fahrt von geschultem Sicherheitspersonal begleitet. Zudem wird das Projekt wissenschaftlich begleitet: Fahrgäste sindgebeten, nach der Mitfahrt in einer kurzen Online-Umfrage ihre Erfahrungen und ihr Feedback einzubringen.





Der Testbetrieb ist zunächst bis Ende 2025 geplant. Abhängig von der Nachfrage wird geprüft, ob eine Verlängerung realisiert wird. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Verkehr (BMV) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages mit rund 3,7 Mio. Euro gefördert.

Stimmen zum Projekt

Patrick Schieder, Bundesminister für Verkehr: „DasProjekt albus ist ein starkes Signal für die Zukunft des öffentlichen Personennahverkehrs. Die Technologie funktioniert und ist bereit für den Einsatz. Für uns als Bundesministerium ist es von besonderer Bedeutung. Es liefert uns technische Erkenntnisse und wichtige Impulse für die gesellschaftliche Akzeptanz, indem es zeigt, wie nützlich die Busse für die Bürgerinnen und Bürger im Alltag sind. Ich freue mich sehr zu sehen, dass unsere Förderung ankommt und künftig in der Region Hannover die autonom fahrenden Linienbusse im Regelverkehr fahren. Das bislang einzigartige Projekt wird eine große Strahlkraft auf andere Regionen haben.“

Steffen Krach, Präsident der Region Hannover: „Ich freue mich, dass wir hier in der Region Hannover erneut deutschlandweit vorangehen. Mit albus machen wir die Mobilität der Zukunft erlebbar. Wir haben bewiesen, dass wir Innovation können – mit sprinti oder unserem Weg, das Deutschlandticket einfach und bezahlbar zu halten. Jetzt gehen wir den nächsten Schritt und zeigen: Die Mobilität der Zukunft entsteht nicht irgendwo, sondern hier bei uns.“

Ulf-Birger Franz, Verkehrsdezernent der Region Hannover:„Pilotprojekte im Labor reichen nicht. Mit albus testen wir erstmals im Linienbetrieb, wie zuverlässig automatisierte Busse funktionieren – sicher, transparent und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern.“

Elke van Zadel, Vorstandsvorsitzende derÜSTRA: „Nach sprinti setzen wir mit albus erneut ein bundesweit einzigartiges Innovationsprojekt um. Wir verbinden internationale Erfahrung mit lokaler Stärke – und immer mit geschultem Fahrpersonal an Bord.“

Armin Pollehn, Bürgermeister von Burgdorf: „Für uns ist es eine Auszeichnung, dass der erste automatisierte Linienbus Deutschlands hier bei uns getestet wird. Wir sind stolz, Teil dieses wegweisenden Projekts zu sein. Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein: Probieren Sie es aus, fahren Sie mit, geben Sie uns Ihr Feedback. Gemeinsam sammeln wir Erfahrungen, die den Nahverkehr von morgen prägen können.“

Albus-Fakten in Kürze:

- Start für Fahrgäste: Montag, 15. September 2025

- Taktung: 1 Fahrt pro Stunde

- Anmeldung: für alle ab 18 Jahren digital über www.uestra.de/albus

- Kosten: kostenlos

- Strecke, 1. Abschnitt: ZOB– Gartenstraße – Vor dem Celler Tor – Kleiner Brückendamm – Schwarzer-Herzog-Kreisel – zurück

- Strecke, 2. Abschnitt (später): Erweiterung bis Südstadt, über Geibelstr., Niedersachsenring, Berliner Ring, Immenser Landstraße, Immenser Straße

- Sicherheit: Genehmigung durch das Kraftfahrbundesamt (KBA), geschultes Fahrpersonal immer an Bord

- Dauer des Testbetriebs: bis Ende 2025, Verlängerung möglich

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Bereitgestellt von Benutzer: PresseBox
Datum: 29.08.2025 - 13:10 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Christoph Borschel
Stadt:

Region Hannover/Burgdorf


Telefon: +49 (511) 616-22260

Kategorie:

Automobilindustrie



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