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Bei Feindseligkeit gegen Juden nicht weghören oder wegschauen

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(ots) - Dass der wachsende Antisemitismus auf Deutschlands Straßen auch durch Zuwanderung importiert wurde, ist offensichtlich, mittlerweile beleidigen auch Kinder in Schulen ihr jüdischen Mitschüler, dazu kommen rechtsradikale Kreise, die seit jeher ihren Judenhass ausleben. Klar ist: Für legitime Kritik an Israel braucht man keine antisemitischenBegründungen. Ein Patentrezept gegen diesen Hass auf Juden gibt es nicht, allerdings können etwa Schul- und Universitätsleiter einwirken, indem sie unmittelbar und scharf reagieren, wenn Aufklärung und Appelle nicht fruchten. Jüdische Mitbürger beklagen, dass die Zivilgesellschaftzu leise ist und zu oft weghört und wegschaut. Das sollte uns zu denken geben, nicht nur wegen der deutschen Vergangenheit.

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Straubinger Tagblatt
Ressort Politik/Wirtschaft/Vermischtes
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Datum: 04.06.2025 - 15:54 Uhr
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