InternetIntelligenz 2.0 - Krings: Strafrechtliches Sanktionensystem erweitern - Fahrverbot als Hauptstrafe prüfen

InternetIntelligenz 2.0

kostenlos Pressemitteilungen einstellen | veröffentlichen | verteilen

Pressemitteilungen

 

Krings: Strafrechtliches Sanktionensystem erweitern - Fahrverbot als Hauptstrafe prüfen

ID: 215750


(ots) - Zur aktuellen Diskussion über die Einführung des
Fahrverbots als selbständige Hauptstrafe erklärt der stellvertretende
Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Günter Krings MdB:

Das Fahrverbot als Hauptstrafe kann eine sinnvolle Ergänzung des
Strafrechts sein, weil es das dem Richter zur Verfügung stehende
Arsenal an Strafsanktionen um ein effektives und intelligentes Mittel
bereichern würde. Es führt zu einer empfindlichen Einschränkung der
Mobilität, ohne gleich eine Haftstrafe zu sein. Das Auto, ein
Statussymbol für viele junge Erwachsene, wird dem Täter für eine
begrenzte Zeit als identitätsstiftendes Merkmal genommen. Gerade für
junge Erwachsene ist ein Fahrverbot eine empfindliche Einschränkung
ihrer Bewegungsfreiheit und häufig ein wirksamerer Denkzettel als
eine Haft- oder Geldstrafe.

Wir prüfen daher, ob ein Fahrverbot auch bei allgemeiner
Kriminalität in der Praxis sinnvoll ist. Bislang können Fahrverbote
nur als Nebenstrafe zu einer Haft- oder Geldstrafe verhängt werden,
falls es einen Tatzusammenhang mit der Benutzung eines Autos gibt. In
der Vergangenheit war der Vorschlag mit der Begründung abgelehnt
worden, ein solches Fahrverbot treffe nur ausgewählte Straftäter mit
Fahrerlaubnis und verstoße gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung.
Diese Kritiker verharren einem veralteten Denken des
Spiegelstrafrechts, in dem sich die Art und Weise der Begehung der
Tat in der Art der Bestrafung widerspiegeln soll. Dieses Denken ist
in der heutigen Zeit zum Glück überwunden. Auch Geldstrafe und
Freiheitsentzug haben regelmäßig keinen direkten Zusammenhang mit der
Natur der begangenen Tat.



Pressekontakt:
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de




Email: pressestelle(at)cducsu.de

Weitere Infos zu diesem Fachartikel:

Themen in diesem Fachartikel:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:



Leseranfragen:



PresseKontakt / Agentur:



drucken  als PDF  an Freund senden  Uniklinikengesetz: GRÜNE erwarten Berücksichtigung der Evaluation des Wissenschaftsrats Dorothée Menzner: Keine Deals mit Atomprofiteuren
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 23.06.2010 - 16:17 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 215750
Anzahl Zeichen: 0

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:

Berlin


Telefon:

Kategorie:

Politik & Gesellschaft


Anmerkungen:


Dieser Fachartikel wurde bisher 151 mal aufgerufen.


Der Fachartikel mit dem Titel:
"Krings: Strafrechtliches Sanktionensystem erweitern - Fahrverbot als Hauptstrafe prüfen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

CDU/CSU - Bundestagsfraktion (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Krings: Iran-Krieg: Migrationskrise wie 2015 verhindern ...

Europa darf nicht zum Ziel für iranische Mullah-Anhänger werdenDer Krieg im Iran führt bereits zu vermehrten Grenzübertritten von Iranern ins Nachbarland Türkei. Hierzu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Gà ...

Alle Meldungen von CDU/CSU - Bundestagsfraktion



 

Wer ist Online

Alle Mitglieder: 50.291
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 86


Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.