Euler Hermes nimmt wieder mehr Risiken in Deckung
Euler Hermes nimmt wieder mehr Risiken in Deckung
Verhaltener Wachstumstrend der deutschen Wirtschaft ermöglicht offensivere Risikopolitik
(pressrelations) - Nach der neuesten Analyse der Euler Hermes Gruppe setzt sich die Erholung der Weltwirtschaft bis 2011 mit verhaltener Dynamik fort. Nach wie vor bleiben aber die Risiken als Folge der schwersten globalen Rezession bestehen. In seiner Prognose rechnet der weltweit führende Kreditversicherer für dieses und nächstes Jahr mit einem weltweiten Wirtschaftswachstum von 2,9 Prozent. Treiber sind Asien und die USA. Für Westeuropa prognostiziert Euler Hermes ein Wirtschaftswachstum von weniger als 2 Prozent. Für Deutschland fällt das prognostizierte Wachstum mit 1,5 Prozent in diesem und 1,4 Prozent im nächsten Jahr relativ schwach aus.
Euler Hermes hat die sich abzeichnende wirtschaftliche Entspannung bereits in seiner Risikopolitik berücksichtigt. "Obwohl wir weiterhin bei unseren Entscheidungen sehr wachsam die Entwicklung der Forderungsausfälle und Insolvenzen berücksichtigen werden, unterstützen wir unsere Kunden in ihrem Wachstumsbestreben, indem wir mehr Risiken übernehmen. Durch unsere angemessene Risikopolitik seit Ausbruch der Krise sind wir jetzt in der Lage, den sich abzeichnenden wirtschaftlichen Aufschwung unserer Kunden sehr engagiert zu begleiten", erklärt Ralf Meurer, Vorstandsvorsitzender der Euler Hermes Kreditversicherungs-AG in Hamburg.
Geringer Insolvenzanstieg 2010
Das Geschäftsmodell der Kreditversicherung erlaubt es, schnell auf die verbesserte Situation am Markt zu reagieren und den Unternehmen wieder mehr Deckung zur Verfügung zu stellen. Insgesamt geht Euler Hermes davon aus, dass sich die deutsche Wirtschaft zwar langsamer als erhofft, aber dennoch stetig von der größten Rezession der Nachkriegszeit erholen wird.
Für die Unternehmen und die Insolvenzentwicklung bedeutet dies zwar noch keine Entwarnung, da Euler Hermes zumindest für dieses Jahr mit weiter steigenden Unternehmensinsolvenzen rechnet. Jedoch dürfte der Insolvenzanstieg 2010 niedriger verlaufen, als zunächst angenommen. Die finanziellen Schäden haben mit 73 Milliarden Euro ausstehender Forderungen 2009 den historischen Höchststand erreicht.
Viele Unternehmen litten im Zuge der Krise unter starken Auftragseinbrüchen und erhielten teilweise aufgrund der starken Verschlechterung einzelner Risiken nicht immer den gewünschten umfassenden Deckungsschutz. Die Zahl der Insolvenzen stieg in 2009 um mehr als elf Prozent auf insgesamt 32.687 an. Dennoch versicherte die Euler Hermes Gruppe auch in den vergangenen Krisenjahren Transaktionen im Wert von 700 Milliarden Euro. Die Schadenzahlungen 2009 beliefen sich allein für die deutsche Gesellschaft auf 400 Millionen Euro.
Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen, der Ihnen oben rechts zur Verfügung gestellt wird.
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Sabine Enseleit
Euler Hermes Kreditversicherungs-AG
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Datum: 23.04.2010 - 12:17 Uhr
Sprache: Deutsch
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