Wozu brauchen wir eigentlich noch die Bauern, wenn unsere Nahrungsmittel doch beim Discounter hübsch verpackt, portioniert und billig zu haben sind?

02.11.2020 - 14:13 | 1856641


Artikel von UTR |Umwelt|Technik|Recht| e.V.

Nicht nur die Energie Versorgungssicherheit steht auf dem Spiel auch die Versorgungssicherheit mit Nahrungsmitteln ist in Gefahr. Der Wohlstand und die Sicherheit Deutschlands werden nicht zuletzt durch eine hohe Versorgungssicherheit mit Nahrungsmitteln und mit Strom gewährleistet.

Die Versorgungssicherheit mit Energie in Deutschland war bisher durch unseren hohen effizienten und robusten technologischen Standard nie gefährdet. Nun soll es nur noch Strom geben, wenn der Wind weht und die Sonne scheint.

„Es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass die Bundesregierung die Nutzung der „Erneuerbaren Energien“ unter dem Siegel der „nationalen Sicherheit“ vorantreiben will“, sagt Horst Roosen, Vorstand des UTR |Umwelt|Technik|Recht| e.V. Wind und Sonne richten sich nicht nach dem Erneuerbaren Energie Gesetz, sondern wehen, wann sie wollen. Das bedeutet, Strom gibt es nur dann, wenn der Wind weht und die Sonne scheint.

Das neue Gesetz für erneuerbare Energien birgt ein erhebliches Risiko für die Versorgungssicherheit Deutschlands mit Energie und ist unmittelbar mit der Hoffnung auf Bereitstellung ausländischen Stroms verbunden. Energiesicherheit ist für das Funktionieren der deutschen Wirtschaft aber unverzichtbar

Mit dem neuen EU-Agrarpakt, der in Brüssel vom EU-Agrarrat vor einer Woche beschlossen wurde steht nun auch der Landwirtschaft eine „Systemwende“ ins Haus.

Danach müssen die Landwirte nachweisen, dass sie Umwelt und Klimaschutzleistungen erbringen. Künftig soll ein Teil des Geldes davon abhängen, ob der Landwirt weitergehende Auflagen erfüllt, die dem sogenannten „Umweltschutz“ zugerechnet werden. Er soll „freiwillig“ an diesen Öko-Regelungen teilnehmen können, bekommt allerdings ohne Teilnahme kein Geld.

„Zu der fraglichen Versorgungssicherheit mit Energie wird nun auch noch die Lebensmittelversorgung unseres Landes gefährdet“, empört sich der UTR Vorstand Roosen.

Lesen Sie zum Thema hier bei uns den Beitrag von Holger Douglas

BAUERN PROTESTIEREN - Die EU-Agrarpolitik setzt die heimische Lebensmittelproduktion aufs Spiel

Gegenüber Importen haben deutsche Landwirte mit ihren Produkten kaum eine Chance. Sie müssen teurer produzieren, weil sie erhebliche Auflagen und Bürokratien erfüllen sollen. Die neue EU-Agrarreform mit ihren Umweltauflagen verschärft die ohnehin schwierige Lage der Bauern.



Kaum verabschiedet, soll sie wieder gekippt werden. Die EU-Agrarreform (die wievielte eigentlich?) wurde gerade von den EU-Staaten in Brüssel verabschiedet. Landwirtschaftsministerin Klöckner bejubelt sie als „Systemwende“. Ist sie nicht, jammert Umweltministerin Schulze und will sie weg haben. Derweil tanken Bauer ihre Traktoren und protestieren.

„Tankt die Schlepper, kocht Kaffee“, hieß es in den vergangenen Tagen immer wieder unter den Landwirten. „Land schafft Verbindung“(LSV)-Aktionsgruppen hatten zu neuen Protestfahrten aufgerufen. Während der Bauernverband, die bisherige Interessensvertretung der Landwirte, unter dem neuen alten Präsidenten über Frauenquoten im Vorstand debattiert, fahren Bauern immer wieder mit ihren Treckern vor große Zentrallager von Lebensmittelketten und blockieren sie. „Jetzt sind wir dran, wir wollen keine Restgeldempfänger mehr sein und unsere Arbeitskraft unterhalb des Mindestlohns verschenken.“

Die Bauernbasis startet einen „heißen Herbst“ und fordert unter anderem eine verpflichtende Herkunftsbezeichnung nebst Inhaltsstoffen und die Einpreisung des CO2-Abdruckes ab dem Herkunftsland. Gegenüber Importen haben deutsche Landwirte mit ihren Produkten kaum eine Chance. Sie müssen teurer produzieren, weil sie erhebliche Auflagen und Bürokratien erfüllen sollen. Ihre Einkommen werden in den kommenden zehn Jahren deutlich zurückgehen, wie das Thünen-Institut herausgefunden hat. Erhebliche Aufwendungen für immer neue Auflagen in angeblichen „Umwelt- und Tierschutz“ zehren immer mehr vom Gewinn.

Grund ist der neue EU-Agrarpakt, der in Brüssel vom EU-Agrarrat vor einer Woche beschlossen wurde. Etwa ein Drittel des Agraretats, 345 Milliarden Euro, sollen vom kommenden Jahr an bis zum Jahr 2027 in den Agrarsektor direkt an die Landwirte gelenkt werden. Allerdings sollen die ersten Gelder erst ab 2023 fließen, bis dahin gelten noch die alten Agrarvorschriften der EU, die aufgrund von Corona um zwei Jahre verlängert wurden.

Doch Direktzahlungen sollen nicht mehr nach Fläche bezahlt werden; die Landwirte sollen nachweisen, dass sie Umwelt und Klimaschutzleistungen erbringen.

Künftig soll jedoch ein Teil des Geldes davon abhängen, ob der Landwirt weitergehende Auflagen erfüllt, die dem sogenannten „Umweltschutz“ zugerechnet werden. Er soll „freiwillig“ an diesen Öko-Regelungen teilnehmen können, bekommt allerdings ohne Teilnahme kein Geld.

»Erstens ist wichtig, dass unsere Ernährung Sicherheit gewährleistet ist, für 450 Millionen Verbraucherinnen und Verbraucher. Aber es müssen auch die Ressourcen für die Zukunft gesichert und geschont werden«, sagte Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner, als sie in Berlin die Ergebnisse der gemeinsamen Agrarpolitik vorstellte. »Deshalb wird es kein Geld mehr geben – keine Direktzahlungen – ohne Bedingungen. Ohne Bedingungen an Umweltschutz, an Klimaschutz, an Tierschutz. Und der weitere Punkt ist: Es gibt verpflichtende Ökoregelungen, und es gibt ein verpflichtendes Mindestbudget. Das heisst, es ist ein Systemwechsel, ein Meilenstein dahingehend, dass Landwirte honoriert bekommen, wenn sie sich für das Gemeinwohl einsetzen, nämlich für Umweltschonung und dabei vielleicht auch auf eigene Erträge verzichten. Das ist dieser Systemwechsel.«

Der neue »Umwelt- und Klimaschutzstandard« soll für alle EU-Mitgliedsstaaten gelten; an den sollen sich alle halten, hofft jedenfalls Landwirtschaftsministerin Klöckner. Eine Reihe von EU-Staaten will die Flächenprämien an regionale besondere Merkmale anpassen. Vor allem für kleinere Betriebe deutet sich eine noch kompliziertere Bürokratisierung an, die sie endgültig überfordern dürfte und in der sie Bürokratie vollends ertrinken werden.

Die Direktzahlungen, daran muss erinnert werden, waren ursprünglich als Ausgleich für europäische Bauern gedacht, als nämlich der europäische Agrarsektor für den Weltmarkt geöffnet wurde. Europäische Bauern können aufgrund immer irrsinnige werdenden bürokratischen Vorschriften, und Lohnregelungen nur deutlich teurer produzieren als ihre Kollegen in der weiten Welt. Von Naturidylle träumenden Städtern geforderte Blühstreifen, Dauergrünland und nicht produktive Flächen kosten Geld, das die außereuropäischen Produzenten nicht bezahlen müssen.

Die sogenannten »Umweltschützer« in den einschlägigen NGOs wie Greenpeace, BUND und sogar der WWF sind mit dem vereinbarten Kompromiss nicht einverstanden und fordern eine vollkommen neue Agrarpolitik.

„Etikettenschwindel“ warf der Agrarsprecher der Grünen Bundestagsfraktion, Friedrich Ostendorff, Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) in dieser Woche in einer aktuellen Stunde des Bundestages über die EU-Beschlüsse vor. Dass nur 20 Prozent der EU-Agrarzahlungen an Ökoauflagen gebunden werden, sei zu wenig. Außerdem seien die Jahre bis 2025, die als „Lernphase“ gelten, als „Jahre des Nichtstuns“.

Sie wollen keine Direktzahlungen mehr, am liebsten nur Ökopunkte vergeben und dementsprechend Gelder verteilen. Diese Punkte würde natürlich nur jener Bauer erhalten, der den Grünen nach dem Munde redet und schön „bio“ nach den Wünschen der Grünen anbaut. Dann allerdings würden sie auf denselben Flächen nur noch die Hälfte Ertrag einbringen. Das bedeutet umgekehrt: Öko benötigt die doppelte Fläche verglichen mit der gescholtenen „Intensiv“-Landwirtschaft, um ausreichend Lebensmittel produzieren zu können. Für die zusätzliche Ernährung Millionen politisch gewollter „Migranten“ müssten noch einige Wälder gerodet werden.

Erkennbar ist, dass die anderen EU-Mitgliedsstaaten wenig Lust haben, den dunkelgrünen deutschen Sonderweg mitzumachen und sich ihre Agrarwirtschaft durch ruinieren lassen. Von der Leyens „Green Deal“ kommt nicht überall in Europa gut an. Ebenso wie bei deutschen Begriffen wie „grüner“ Strom oder „grüner“ Wasserstoff tippt man sich eher an die Stirn. Ab November wollen EU-Agrarminister, EU-Parlament und Kommission mit den abschließenden Beratungen beginnen, die wahrscheinlich dann im kommenden Jahr in die endgültige Fassung der Agrarreform münden wird.

Die Bundesumweltministerin hat sich von ihrem Staatssekretär Flassbarth und den NABU-Vertretern in ihren Ministeriumsreihen wieder aufputschen lassen und hebt zu einem lauten Gejammer an. Sie will den Kompromiss nicht: »So, wie die Landwirtschaft das jetzt gemacht hat«, stampft Schulze mit dem Fuß auf, »so funktioniert das nicht.«

Sie treiben die Landwirtschaftsministerin vor sich her und setzen leichtfertig die Lebensmittelversorgung eines ganzen Landes aufs Spiel. Bestürzende Bilder aus Nigeria zeigen, wie schnell die Lage kippen kann. Gewaltige Menschenmassen stehen dort vor großen Hallen, brechen die Tore auf und dringen ein. Es sind Lagerhäuser, in denen Lebensmittel lagern. Die einzigen, die es in der Region gibt. TV-Bilder von Al Jazeera zeigen einen brennenden Supermarkt im Stadtteil Leck in Lagos. Sie haben Hunger und plündern. Politiker in dem ölreichen Land sollen nach Berichten Lebensmittel privat gehortet haben, während die Regale in den Supermärkte leer sind.

Es war schon immer gefährlich, mit der Lebensmittelversorgung eines Landes zu spielen.
Autor: Holger Douglas

Wer Antworten sucht,

der sollte das Buch von Holger Douglas „Mit Vollgas gegen die Natur „Wie Umweltschutz zum Ökowahn wird“ lesen. In 36 Kapiteln beantwortet dieses Buch die Fragen und entlarvt vieles von dem Schwindel, der täglich auf uns einprasselt, und für den wir empfänglich geworden sind.

Holger Douglas ist Wissenschafts- und Technikjournalist. Er produziert seit langem Film-Dokumentationen und schreibt fundierte Artikel aus Politik, Wissenschaft und Technik. Er veröffentlichte Bücher, welche die wahren Hintergründe des Dieselskandals aufdecken (»Die Diesel-Lüge«), darüber, was alles an Erstaunlichem bei Muskelarbeit geschieht (»Kraftwerk Körper«) und berichtet Faszinierendes aus der Welt der geheimnisvollen Netzwerke der Pflanzen.

„In den 36 Kapiteln dieses spannenden und flüssig zu lesenden Buchs verbergen sich handfeste Überraschungen“, sagt Horst Roosen, Vorstand des UTR |Umwelt|Technik|Recht| e.V. Man legt es tatsächlich von der ersten bis zur letzten Seite nicht mehr aus der Hand!

UNBEDINGT LESEN!! JETZT HIER! BESTELLEN.

Wer Antworten sucht, ob Windkraftanlagen Krankmacher sind

und wie sich der Infraschall auf die Gesundheit auswirkt der sollte das Buch des Biologen Wolfgang Müller „Krankmacher Windkraftanlagen? Auswirkungen des Infraschalls auf unsere Gesundheit“ lesen. Das Buch kostet 16,90 Euro, erschien am 14.Juli 2019 und kann

JETZT HIER BESTELLT WERDEN.

.Der UTR |Umwelt|Technik|Recht| e.V., seine Mitglieder und Förderer
stehen für Meinungsfreiheit in einer freien Gesellschaft.

Das Recht, seine Gedanken auszudrücken und frei mit anderen zu kommunizieren, bestätigt die Würde und den Wert jedes einzelnen Mitglieds der Gesellschaft und ermöglicht es jedem Einzelnen, sein volles menschliches Potenzial auszuschöpfen. Meinungsfreiheit ist also Selbstzweck – und verdient als solche den größten Schutz der Gesellschaft.

Der UTR e.V. vertritt den Standpunkt, dass ein Urteil erst dann möglich ist, wenn man alle Fakten und Ideen, aus welcher Quelle auch immer, berücksichtigt und seine eigenen Schlussfolgerungen gegen gegensätzliche Ansichten geprüft hat.

Der Verein ist zur Finanzierung seiner Projekte und Aktivitäten
auf Ihre finanzielle Unterstützung angewiesen.

Eine finanzielle Zuwendung an den UTR ist die einfache und unbürokratische Form, sich gesellschaftlich zu engagieren, gibt Ihrem Engagement eine Stimme und trägt zur Finanzierung der UTR Projekte bei.
Sie können gerne auf das
UTR e.V. Bankkonto überweisen:
Bank: Volksbank Heidelberg
Konto: DE10 6729 0000 0149 6479 29
oder klicken Sie auf den Pay Pal Button

Der UTR e.V. dient dem Gemeinwohl und verzichtet ganz bewusst
auf das steuerliche Privileg der „Gemeinnützigkeit“.

•Dadurch muss er keine Rücksicht auf die Hand, die ihn füttert nehmen.

Die Meinungsfreiheit ist das Fundament der Selbstverwirklichung, die es zu bewahren und zu schützen gilt. Daher sind alle Meinungen bzw. Standpunkte aus Umwelt,Technik, Recht, Finanzen, Politik und Gesellschaft auf der UTR e.V. Internetseite https://www.ad-infinitum.online willkommen.

Das Ausmaß, in dem sich die Menschen mit dem UTR e.V. Slogan
„gesund und glücklich in einer intakten Umwelt leben“
persönlich verbunden fühlen, ist für das eigene Glück entscheidend.

Mit Ihrer Zuwendung unterstützen Sie nicht nur die Arbeit des UTR e.V..
sondern Sie machen sich selbst zu Ihres eigenen Glückes Schmied!

„gesund und glücklich in einer intakten Umwelt leben“

UTR |Umwelt|Technik|Recht| e.V.
Groß-Zimmerner-Str. 36 a
64807 Dieburg
Telefon 06071- 9816811
Telefax 06071- 9816829
e-mail: dokudrom(at)email.de
Internet: https://www.ad-infinitum.online https://dokudrom.wordpress.com

Unternehmensinformation / Kurzprofil:

„gesund und glücklich in einer intakten Umwelt leben“


Leseranfragen:
UTR |Umwelt|Technik|Recht| e.V.
Groß-Zimmerner-Str. 36 a
64807 Dieburg
Telefon 06071- 9816811
Telefax 06071- 9816829
e-mail: dokudrom(at)email.de
Internet: https://www.ad-infinitum.online https://dokudrom.wordpress.com

PresseKontakt / Agentur:

Anmerkungen:

1856641

Kontakt-Informationen:
Vor- / Nachname: UTR |Umwelt|Technik|Recht| e.V.

Ansprechpartner: Horst Roosen
Stadt: Dieburg
Telefon: 060719816811

Keywords (optional):


Dieser Artikel wurde bisher 193 mal aufgerufen.

Verlinkung-Tipps:



Direkter Link zu diesem Artikel:




Diese Pressemeldung bookmarken bei...


Tausendreporter BlinkList del.icio.us Folkd Furl Google Linkarena Mister Wong oneview Yahoo MyWeb YiGG Webnews Technorati

Über einen Link auf Ihrer News-, Presse- oder Partner-Seite würden wir uns sehr freuen.


Hiermit versichert der Erfasser, dass der eingestellte Artikel der Wahrheit entspricht. Er ist frei von Rechten Dritter und steht zur Veröffentlichung bereit. Die Haftung für eventuelle Folgen (z.B. Abmahnungen, Schadenersatzforderungen etc.) übernimmt der Eintrager und nicht internet-intelligenz.de


[ Anfrage per Mail | Fehlerhaften Artikel melden | Druckbare Version | Diesen Artikel an einen Freund senden ]


Alle Artikel von UTR |Umwelt|Technik|Recht| e.V. RSS Feed

tea exclusive startet Bio-Anbauprojekt in Sri Lanka
Brennholzauktion abgesagt? Erfolgreich Brennholz verkaufen trotz Corona
Landesvereinigung Tierschutz in Kempen: Tierschutz wichtiger Bestandteil auch der Kommunalpolitik
Warnung vor Gedenkstücken im Bestattungswald





Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.deBlog Top Liste - by TopBlogs.de