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BKA warnt vor Rückschlägen im Kampf gegen Kinderpornografie

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(dts) - Nach dem Verbot der Vorratsdatenspeicherung durch das Bundesverfassungsgericht befürchtet das Bundeskriminalamt (BKA) schwere Rückschläge vor allem im Kampf gegen Kinderpornografie und Kindesmissbrauch. Das geht aus einem internen Bericht der Wiesbadener Behörde an das Bundesinnenministerium hervor, aus dem die "Bild-Zeitung" zitiert. In dem Papier weise das BKA darauf hin, dass es in rund 80 Prozent der 2008 registrierten Straftaten im Bereich der Informationstechnologie (insgesamt 38.000 Fälle) ohne Zugriff auf Telefon- und Internetverbindungsdaten "keine Ermittlungsansätze" gegeben hätte. Es dürfe "keine verfolgungsfreien Räume" geben, warnt das Bundeskriminalamt die Bundesregierung. In einem aktuellen Missbrauchsfall konnte ein Kinderschänder laut BKA nur noch mit Hilfe von Daten ausländischer Dienstellen ermittelt werden.



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Bereitgestellt von Benutzer: dts
Datum: 29.03.2010 - 07:32 Uhr
Sprache: Deutsch
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