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Wo sind die Einsparungen, Herr Roesler?

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Wo sind die Einsparungen, Herr Roesler?


(pressrelations) - Zum heute von Bundesgesundheitsminister Roesler vorgestellten Eckpunktepapier fuer eine Neugestaltung der Arzneimittelversorgung erklaert die stellvertretende gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Marlies Volkmer:

Was lange waehrt, wird doch nicht gut. Ziel von Minister Roesler haette es sein muessen, die Ausgaben fuer innovative Arzneimittel zu begrenzen. Das wird mit den Vorschlaegen kaum gelingen.

Der Haken ist der Marktzugang von neuen Arzneimitteln mit einem nachgewiesenen Zusatznutzen. Fuer solche Arzneimittel soll der Hersteller im ersten Jahr nach der Zulassung weiterhin selbst den Preis festlegen duerfen. Auf der Grundlage dieses Preises sollen dann Verhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband ueber einen Hoechstpreis stattfinden.

Die Hersteller waeren dumm, wenn sie ihren Aufwand fuer zusaetzliche Studien und die zu erwartenden Rabattvertraege nicht im Einstiegspreis beruecksichtigen wuerden. Damit steigen die Preise im ersten Jahr und sinken am Ende aller Verhandlungen auf einen heute ueblichen Preis.

Die SPD setzt sich dagegen dafuer ein, dass vom Markteintritt an ein Hoechstpreis gilt, der vom Gemeinsamen Bundesausschuss auf Basis einer Empfehlung des Instituts fuer Qualitaet und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) festgelegt wird.

Hochproblematisch bleibt im Roesler-Vorschlag, dass ausfuehrliche Kosten-Nutzen-Bewertungen durch das IQWIG die Ausnahme bleiben sollen. Sie sind aber die einzige Chance festzustellen, ob sich ein Zusatznutzen gegenueber bewaehrten Therapien in der Versorgung belegen laesst. Nur so ist auch ein am Nutzen orientierter Preis sinnvoll feststellbar.

Es darf nicht das Ziel sein, dass die kuenftige Versorgung abschliessend auf Schnellbewertungen beruht. Deshalb setzt sich die SPD dafuer ein, dass kuenftig fuer alle neuen Arzneimittel Kosten-Nutzen-Bewertungen angefertigt werden.


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Datum: 26.03.2010 - 18:47 Uhr
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