Stifterverband: Bachelor-Reform soll sich am Arbeitsmarkt orientieren
(dts) - Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hat die Hochschulen aufgefordert, sich bei der Umsetzung der Bachelor-Reform stärker am Arbeitsmarkt zu orientieren. Der stellvertretende Generalsekretär des Stifterverbandes, Volker Meyer-Guckel, sagte dem Nachrichtenmagazin "Focus" in der am Montag erscheinenden Ausgabe, es sei die Aufgabe der Universitäten, "möglichst viele Studierende zu einem Abschluss zu bringen", der im Berufsleben Bestand habe. Daran müsse man die Professoren messen. Angesichts der hohen Abbrecherzahlen in technischen Fächern kritisierte Meyer-Guckel, dass an Fachhochschulen zu viel Wert auf die Masterphase gelegt werde. Im Bachelorstudium werde die Lehre als "Verpflichtung zweiter Klasse" betrachtet. An vielen Technischen Universitäten herrsche die Vorstellung, "man müsse vor allem eine wissenschaftliche Elite ausbilden". Dies werde dem Arbeitsmarkt nicht gerecht. Am 11. und 12. März werden sich in Budapest und Wien die Bildungsminister der EU treffen, um zehn Jahre Bologna-Reform zu feiern.
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 07.03.2010 - 14:51 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 170923
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Stadt:
Berlin
Telefon: 01805-998786-022
Kategorie:
Vermischtes
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 133 mal aufgerufen.




