InternetIntelligenz 2.0

kostenlos Pressemitteilungen einstellen | veröffentlichen | verteilen

Pressemitteilungen

 

Frankfurter Rundschau: Monopole brechen

ID: 1613586


(ots) - Ahnungslosigkeit, Selbstdarstellung und
Selbstverliebtheit werfen viele den EU-Politikern vor, die
Facebook-Chef Mark Zuckerberg in Brüssel zum Datenskandal befragten.
Dieser Vorwurf ist falsch. Die EU-Parlamentarier waren gut
vorbereitet - vor allem im Vergleich zu ihren US-Kollegen, die sich
in zwei längeren Anhörungen an Kleinigkeiten festbissen, zum Teil
tiefe Unwissenheit über das Geschäftsmodell des sozialen Netzwerks
offenbarten. Diesen Fehler begingen die meisten EU-Politiker nicht.
Sie hatten ihre Hausaufgaben gemacht: Viele hatten sich zuvor von
Experten beraten lassen oder ihre Fragen von besorgten
Facebook-Nutzern gesammelt. Geholfen hat es nichts. Weil das Treffen
mit Zuckerberg aus einem anderen Grund von Anfang an zum Scheitern
verurteilt war: Der Mann, der in Datenform das Leben von Milliarden
Menschen in Händen hält, der Debatten lenken und weltweit Wahlen
manipulieren könnte, wenn er nur wollte - er ist der Politik zu
keinerlei Rechenschaft verpflichtet.



Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222

Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell




Themen in diesem Fachartikel:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:



Leseranfragen:



PresseKontakt / Agentur:



drucken  als PDF  an Freund senden  Heilbronner Stimme: PKM-Chef von Stetten: Ab dem 25. Mai droht Abmahnwelle gegen Vereine und Mittelständler - Bundesregierung hat Vereinbarung aus Koalitionsvertrag nicht umgesetzt
neues deutschland: Facebook-Wut kreativ nutzen: Kommentar zum Auftritt Mark Zuckerbergs vor dem EU-Parlament
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 23.05.2018 - 17:32 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1613586
Anzahl Zeichen: 0

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:

Frankfurt


Telefon:

Kategorie:

Politik & Gesellschaft


Anmerkungen:


Dieser Fachartikel wurde bisher 81 mal aufgerufen.


Der Fachartikel mit dem Titel:
"Frankfurter Rundschau: Monopole brechen
"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Die Macht aus Manchester ...

In neun Jahren als Regionalpräsident von Greater Manchester hat Burnham fast all das realisiert, was sonst gerne eingefordert wird, praktisch aber abmoderiert wird. Privatisierung von essenzieller Infrastruktur zurücknehmen? Erledigt. Nun wird in d ...

Die Linke bremst sich selbst ...

Ansatzpunkte für Protest von links bietet die Reform-Agenda der Merz-Regierung - zumal dafür auch die SPD in Haftung genommen werden kann. Die Linkspartei müsste es allerdings schaffen, dass die absehbare Empörung über Sozialkürzungen bei ihr e ...

Burnhams Hürden ...

Andy Burnham ist nach seinem Wahlsieg in Makerfield zum doppelten Hoffnungsträger geworden. Er kann nicht nur Premier Keir Starmer aus dem Amt drängen und damit die Regierungskrise sowie den Streit in seiner Partei beenden. Er hat in der Nachwahl o ...

Alle Meldungen von Frankfurter Rundschau



 

Wer ist Online

Alle Mitglieder: 50.300
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 75


Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.