Keine Konjunktur-Euphorie trotz Stabilisierung

28.01.2010 - 13:36 | 156965


Artikel von Simone Amores

Hamburg, 21. Januar 2010. Zum Jahresbeginn zeigt der
monatliche Marktmonitor von projektwerk ein ungleichmäßiges
Bild. Tendenziell sank die Zahl der Projekte auf projektwerk.de
im letzten Quartal des vergangenen Jahres leicht, hielt sich
jedoch größtenteils über den Zahlen des vorangegangenen
Quartals.


Marktmonitor

Diese Entwicklung ist auch in den Konjunkturerwartungen der
deutschen Wirtschaftsexperten sichtbar. So habe die
Wirtschaftsdynamik im vierten Quartal 2009 nachgelassen,
merkte das Statistische Bundesamt bei der Veröffentlichung
des Jahresergebnisses des Bruttoinlandsproduktes 2009 an.
Dies unterstützte auch das Zentrum für Europäische
Wirtschaftsforschung, dessen monatlich ermittelter Index im
Dezember bereits zum vierten Mal in Folge sank.
Dies bedeute laut ZEW keinesfalls ein Ende des Aufschwungs,
jedoch sei der erneute Rückgang als ein Warnsignal zu
verstehen, die Konjunktur-Euphorie nicht zu übertreiben.

Währenddessen rechnen die Experten des Deutschen Instituts
für Wirtschaftsforschung in ihrer Prognose für 2010 und 2011
mit einem Zuwachs des Bruttoinlandsproduktes von jeweils
rund 2 Prozent. Das DIW geht sogar davon aus, dass das
Vorkrisenniveau von 2008 bereits gegen Ende 2011 erreicht
werde.

Trotz der gegensätzlichen Signale sind sich die Experten
jedoch in einem Punkt einig: Auch das DIW warnt vor einer
möglichen Konjunktur-Euphorie: „An den Folgen werden wir
noch lange zu tragen haben“, so DIW-Präsident Klaus
Zimmermann

Der ITK-Markt ist zwar ebenfalls von der Wirtschaftskrise und
ihren langfristigen Nachwirkungen beeinflusst worden, jedoch
weniger stark ausgeprägt als die deutsche Gesamtwirtschaft.
nach der aktuellen Prognose des European Information
Technology Observatory (eito) wird sich der ITK-Markt im Jahr
2010 europaweit stabilisieren. So werde der Umsatz in Europa
um rund 0,5 Prozent zurückgehen. Dies ist eine deutliche
Erholung im Vergleich zum Vorjahr, in dem der Umsatz um 2,2
Prozent zurückging.

Diese Analyse unterstützt auch BITKOM-Präsident Prof.
August-Wilhelm Scheer: „Die globale Wirtschaftskrise trifft den
ITK-Sektor weniger als viele andere Branchen.“


Die Gründe hierfür seien einerseits, dass sich im vergangenen
Jahr gezeigt habe, dass Unternehmen durch IT-Lösungen
Kosten sparen können. Andererseits habe sich ein
Investitionsstau gebildet, der sich in den nächsten Jahren
abbauen wird, so projektwerk-Geschäftsführerin Dr. Christiane
Strasse.



Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Über projektwerk
projektwerk wurde 1999 gegründet und ist heute Deutschlands
führende Projektbörse im Internet. Unter www.projektwerk.de
bietet sie allen Teilnehmern des flexiblen Arbeitsmarktes eine
Plattform für die schnelle und effiziente Rekrutierung von
Spezialisten für Projekte sowie zur Vermarktung der eigenen
Dienstleistung. Das Angebot richtet sich an die Generation work
2.0 – insbesondere an Unternehmen, Freelancer und Agenturen.
Monatlich werden über 2.000 Projekte und Profile veröffentlicht.
Die Mitgliedschaft kostet 300 € / Jahr.


Weitere Infos zum Artikel:
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Leseranfragen:
Ansprechpartnerin
Simone Amores
Kleine Seilerstraße 1
20359 Hamburg
Tel: 040/ 432130-53
Fax: 040/ 432130-10

156965

Kontakt-Informationen:
Vor- / Nachname: Simone Amores


Art des Artikels: PresseMitteilung
Freigabedatum: 28.01.2010
Veröffentlichung: Veröffentlichung
Keywords (optional):
wirtschaft, freiberufler, freelancer, konjunktur, projektmarkt,

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