Tierernährung und Tierarzt gehören „zusammen“!

27.11.2017 - 16:50 | 1555950


Artikel von Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA)

Antibiotika-Reduktion aufgrund tierärztlich optimierter und kontrollierter Schweinefütterung

Tierernährung und Tierarzt gehören „zusammen“! Auch wenn dies auf den ersten Blick nicht plausibel klingt – in der heutigen modernen Schweinebestandsbetreuung ist dies ein absolutes Muss. Tierärzte sollen keine detaillierten Futterberechnungen durchführen, das ist nicht ihre Aufgabe, aber sie müssen viel über Futter wissen, denn der Darmtrakt ist zu rund 70% für die Ausbildung einer wirkungsvollen Immunität verantwortlich. Ganz einfach und trivial ausgedrückt: „Ist der Darm gesund, ist das Schwein gesund“. Und das bedeutet im gleichem Atemzug: weniger Arzneimittel, weniger Antibiotika. Ziel einer jeden Fütterung ist die tiergerechte Ernährung unter Beachtung der physiologischen Voraussetzungen, um die so genannte Eubiose aufrecht zu erhalten, also das friedliche Zusammenleben aller Darmbakterien untereinander. Erst dann sind die Tiere in der Lage, „gerne“ und gesund ihre Leistungen darzubieten. „Stimmt“ die Ernährung nicht und ist sie unphysiologisch, kommt es zu einer so genannten Dysbiose mit der Folge von Darmstörungen, die zu Durchfall, Vergiftungen etc. bis hin zum Tode des Tieres führen können. Der Darm ist dann nicht mehr in der Lage, seine Abwehrleistung aufrecht zu erhalten – die Tiere werden krank – ein Teufelskreis beginnt. In der Schweinernährung hat sich in den letzten Jahren sehr vieles geändert, was der Schweinebetreuungstierarzt unbedingt wissen muss, um den Schweinebetrieb erfolgreich, eben möglichst ohne Arzneimitteln und Antibiotika, betreuen zu können. Liegt der Verdacht nahe, dass das Futter in irgendeiner Weise Einfluss auf die „Entwicklung“/ „Gesundheit“/ Leistungsbereitschaft“ usw. hat, sind primär die Tiermediziner gefragt, um die Missstände aufzudecken und letztendlich abzustellen.
Um sich in Sachen Futter und Fütterung nach neuester landwirtschaftlicher und tiermedizinischer Wissenschaften auf den aktuellen Stand zu bringen, bietet die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) entsprechende intensive und praxisnahe Kurse speziell für Tierärztinnen und Tierärzte zu Schweinefutter und Schweinefütterung an, damit in der veterinärmedizinischen Bestandsanalyse Futter und Fütterungsfehler früh genug erkannt werden können, um selbige dann zu korrigieren. Ziel: gesundes Futter, gesunde Futterkonzeption für gesunde Schweine.


Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) im münsterländischen Horstmar-Leer, ist momentan die einzige Fortbildungsorganisation im deutschsprachigen Raum, die solche praktischen Intensivkurse anbietet. Leiter und Gründer der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Ernst-Günther Hellwig, ist selbst Fachtierarzt für Schweine und Agrarwissenschaftler mit Schwerpunkt Tierernährung. Seine langjährigen nationalen und internationalen Erfahrungen in der Schweinebetreuung und Fütterung von Klein- und Großbetrieben kommen den Seminarteilnehmern sehr zugute – einen besseren Erfahrungsaustausch kann es nicht geben. Zusätzliche Fachreferentin der zweitägigen Veranstaltung ist die Tierärztin Dr. med. vet. Sandra Vagt, die seit Jahren in der Futtermittelindustrie, Deutsche Tiernahrung Cremer in Düsseldorf, beschäftigt ist und in nahezu ganz Deutschland Betriebe in Sachen Futter, Fütterung und Tiergesundheit berät. Die Tierärzte waren von den ersten AVA-Fütterungskursen begeistert. Sie können ab sofort die Futter- und Fütterungsprobleme auf Schweinebetrieben anhand der erarbeiteten Checklisten noch besser aufdecken und entsprechend Hilfestellung für eine optimale Tierernährung geben. „Ist die Fütterung ok, sind die Tiere gesund und der Arzneimitteleinsatz, insbesondere die Antibiotika, auf ein Minimum eingeschränkt“. AVA-Fortbildungen helfen Arzneimittel einsparen!
Weitere Informationen über die Agrar- und Veterinär-Akademie und die Fortbildungen erhält man auf der AVA-Homepage unter: www.ava1.de.

Zur Information: Die AVA ist eine Fortbildungsgesellschaft mit dem Ziel der Aus- und Weiterbildung und der Verteilung von Informationen für den landwirtschaftlichen und tiermedizinischen Bereich. Gleichzeitig ist die AVA ein Forum für Landwirte und Tierärzte, das die Herausforderungen der Produktion gesunder Nahrungsmittel in den nächsten Jahrzehnten in den Blick nimmt.

»Ziel der Agrar- und Veterinär-Akademie ist es, die Probleme der modernen, nachhaltigen Landwirtschaft und Tierhaltung zu erörtern. Wir wollen gemeinsam Wege finden, um tiergerecht, praxisbezogen und verbraucherorientiert zu arbeiten« Ernst-Günther Hellwig (Agrarwissenschaftler und Fachtierarzt), Gründer und Leiter der AVA, Horstmar-Leer

Ernst-Günther Hellwig
Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) EG Hellwig
Dorfstraße 5 - D 48612 Horstmar-Leer
fon: +49-(0)2551- 7878 fax: +49-(0)2551-83 43 00
info(at)ava1.de www.ava1.de


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Zur Information: Die AVA ist eine Fortbildungsgesellschaft mit dem Ziel der Aus- und Weiterbildung und der Verteilung von Informationen für den landwirtschaftlichen und tiermedizinischen Bereich. Gleichzeitig ist die AVA ein Forum für Landwirte und Tierärzte, das die Herausforderungen der Produktion gesunder Nahrungsmittel in den nächsten Jahrzehnten in den Blick nimmt.

»Ziel der Agrar- und Veterinär-Akademie ist es, die Probleme der modernen, nachhaltigen Landwirtschaft und Tierhaltung zu erörtern. Wir wollen gemeinsam Wege finden, um tiergerecht, praxisbezogen und verbraucherorientiert zu arbeiten« Ernst-Günther Hellwig (Agrarwissenschaftler und Fachtierarzt), Gründer und Leiter der AVA, Horstmar-Leer



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