Gutachten von Prof.. Ueberschär für Albert Schweizer Stiftung gegen NRW-Agrarministerin Schulze-Föcking fraglich

22.07.2017 - 13:31 | 1513413


Artikel von Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA)

Wie kann ein emeritierter Professor, der mit seiner Frau ein privates Labor für Kleintiere und Pferde betreibt, ein Gutachten zur Schweinehaltung und Schweinegesundheit des Betriebes der Familie Schulze-Föcking, NRW-Landwirtschaftsministerin, in Steinfurt abgeben? Ein solches vermeintliches Gutachten eines Nichtfachmannes im Bereich der Schweine kann nicht akzeptiert werden. "Schuster bleibe bei Deinen Leisten".

Die spezialisierten Schweinefachtierärzte wundern sich. Plötzlich taucht ein Gutachten der Albert-Schweizer-Stiftung (ASS) zu den Zuständen im Schweinemastbetrieb des Ehemannes der NRW-Agrarministerin Christina Schulze-Föcking in Steinfurt auf. Ein gewisser Professor Dr. Ueberschär, vermeintlicher Tierpathologe, beurteilte nach Bildern die Zustände im Stall der NRW-Agrarministerin.
Dieses Parteiengutachten für die ASS, also kein gerichtlich beauftragtes Gutachten, kommt von einem emeritierten Professor, der sich, laut Homepage, mit seiner Frau um Labordiagnostik für Kleintiere und Pferde beschäftigt- mit 50% Rabatt bei Erstuntersuchung. Dieses Labor des Professors in Ruhestand hat also in keiner Weise Berührungspunkte mit Schweinen. Seine Kenntnisse über Haltung und Tiergesundheit von Schweinen dürften demnach sehr rudimentär sein. Wie in aller Welt kann ein emeritierter Professor ein Gutachten zum Betrieb und zur Schweinegesundheit der Tiere von Schulze-Fökings erstellen? Wie können Aussagen über Gaskonzentrationen im Stall von der NRW-Ministerin gutachterlich aus der Ferne gemacht werden? Und anscheinend ist dem Professor in Rente auch nicht die Funktion von Krankenbuchten klar. Weiß er, wie kranke Schweine in Krankenbuchten sich gegenüber Buchtengenossen verhalten? Er weiß es anscheinend nicht, wenn man das Gutachten liest, was in Teilen in der Presse veröffentlicht wurde.
Es versteht sich eigentlich von selbst, dass ein Kleintier- und Pferdelabortierarzt bei „seinen Leisten“ bleiben sollte. Ein Fachtierarzt für Schweine würde sich auch nicht anmaßen, ein Gutachten z. B. zur Zytologie des Hundes oder der Katze – das Arbeitsgebiet des Professors- zu schreiben. Aus fachlicher und fairer Sicht sollte solch ein vermeintliches “Gutachten“ zurückgezogen werden. Einmal sicher wegen Befangenheit und zum anderen, weil Schweine nicht sein Fachgebiet sind. Nur weil ein emeritierter Professor eine "Tierpathologische Praxis" für Kleintiere und Pferde betreibt, sollte er kein Fachgutachten zu Tiergesundheit und Tierhaltung von Schweinen abgeben. „Schuster bleibe bei Deinen Leisten“.


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Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) hat sich zur Aufgabe gestellt, gemeinsam mit der Veterinärmedizin und der Landwirtschaft die Probleme der Tierhaltungen und Tiergesundheit anzugehen, um mittels Präventivtiermedizin den Einsatz von Arzneimitteln auf ein Minimum zu beschränken. Tierwohl und Tiergesundheit, aber auch die ökonomischen Belange des Betriebes dürfen nicht vernachlässigt werden. Gründer und Leiter der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) ist der Fachtierarzt und Agrarwissenschaftler Ernst-Günther Hellwig, der seit über 25 Jahren Präventivtiermedizin betreibt und auch lehrt.


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