InternetIntelligenz 2.0

kostenlos Pressemitteilungen einstellen | veröffentlichen | verteilen

Pressemitteilungen

 

Neue Westfälische (Bielefeld): CDU-Wahlagenda
Merkel als einziger Programmpunkt
Dieter Wonka, Berlin

ID: 1506890


(ots) - CDU und CSU haben sich zu 100 Prozent für einen
Wohlfühl-Wahlkampf ausgesprochen. Noch vor einem halben Jahr wollte
man in der CSU keine Wahlplakate mit dem Konterfei der Kanzlerin
kleben. Jetzt versichert Horst Seehofer wie in einer billigen
Boulevardinszenierung, dass alles gut ist, wenn Angela Merkel bleibt,
wie und wo sie ist. Er nennt das einen "echten Gemeinschaftssinn". So
ist das eben, wenn die Kanzlerin das überzeugendste Produkt ist, das
die Union anzubieten hat. Es hat eine Weile gedauert, bis der
CSU-Chef das erkannt und akzeptiert hat. Die Kanzlerin spricht an
Seehofers Seite von ihrer "Lust auf Zukunft". Sie hat sich erkennbar
in ihr Schicksal ergeben. Es gebe keinen inhaltlichen Dissens,
versichern die beiden Unions-Vorsitzenden unisono. Sie werden dabei
nicht einmal rot. Das müssen sich auch nicht. Denn das 72-seitige
Programm ist nicht viel mehr als Beiwerk. Es gibt nur ein großes
Ziel, das CDU und CSU vereint: der Wahlsieg. Der Rest bleibt im
Ungefähren. Rente wird nach 2030 geklärt, bei der Vollbeschäftigung,
dem Breitbandausbau und bei der Forschungsinitiative wird 2025 Bilanz
gezogen. Darauf kann man vertrauen, oder auch nicht. Die Kanzlerin
steht nicht für Experimente zur Verfügung. Das ist Merkels Botschaft.
Sie achtete darauf, dass die zentralen Elemente der
Unions-Programmatik sowohl mit der SPD, als auch mit den Grünen oder
eben auch mit der FDP verhandelbar sind. Und was partout nicht
passend ist, wird gar nicht angesprochen oder, wie die CSU-Obergrenze
für Flüchtlinge, in den Bayernplan gepackt. In den Monaten des zähen
Streits zwischen CDU und CSU, als es um die "Flüchtlingskanzlerin"
ging, hat man bei der Union erkannt, wohin Streit in den eigenen
Reihen führt. Jetzt ist an die Stelle des Krachs das Bekenntnis zum
"blinden Vertrauen" getreten. Wenn die politische Konkurrenz das




zulässt, lässt sich so eine Wahl gewinnen. Auch bei der SPD kennt man
das beflügelnde Gefühl der Einstimmigkeit. Gerade erst haben sie
ihren Kanzlerkandidaten mit 100 Prozent Zustimmung ausgestattet und
dessen Wahlprogramm gebilligt. Nach derzeitigen Umfragen reicht das
nicht, um Merkel zu stürzen. Die Union steht besser da, weil sie
diese Kanzlerin hat. Und solange Angela Merkel die Kanzlerschaft
behalten will, ist ihr mit den Mitteln, die der SPD zur Verfügung
stehen, offenbar kaum beizukommen.



Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten(at)neue-westfaelische.de

Original-Content von: Neue Westf?lische (Bielefeld), übermittelt durch news aktuell


Themen in diesem Fachartikel:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:



Leseranfragen:



PresseKontakt / Agentur:



drucken  als PDF  an Freund senden  Rheinische Post: Zweiter Frühling
für die Union

Kommentar Von Eva Quadbeck
Lausitzer Rundschau: Das Programm heißt Merkel

Union stellt Wahlvorhaben vor
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 03.07.2017 - 20:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1506890
Anzahl Zeichen: 0

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:

Bielefeld


Telefon:

Kategorie:

Politik & Gesellschaft


Anmerkungen:


Dieser Fachartikel wurde bisher 41 mal aufgerufen.


Der Fachartikel mit dem Titel:
"Neue Westfälische (Bielefeld): CDU-Wahlagenda
Merkel als einziger Programmpunkt
Dieter Wonka, Berlin
"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Neue Westfälische (Bielefeld) (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Drastischer Anstieg von Essstörungen in NRW ...

Essstörungen greifen bei Mädchen und jungen Frauen aus NRW seit der Corona-Pandemie massiv um sich. Die Zahl der Betroffenen im Alter von 12 bis 29 Jahren stieg innerhalb von fünf Jahren um rund 42 Prozent an. Das berichtet die"Neue Westfäli ...

Hunderte antisemitische Straftaten in NRW ...

Bielefeld. Im vergangenen Jahr hat die Polizei in NRW 527 antisemitische Straftaten erfasst. Das teilte eine Sprecherin des NRW-Innenministeriums der"Neuen Westfälischen"mit. Die Zahl ist im Vergleich zum Jahr 2024 rückläufig (695), alle ...

Alle Meldungen von Neue Westfälische (Bielefeld)



 

Wer ist Online

Alle Mitglieder: 50.290
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 66


Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.