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Frankfurter Rundschau: Koalition ohne Gemeinsamkeiten

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(ots) - Etwas hat sich verändert mit dem bedrohlichen
Vormarsch der AfD in Mecklenburg-Vorpommern. Die Vertreter der großen
Koalition waren sich einig, dass kleinliches Parteiengezänk die
falsche Antwort auf die massenhafte Abwendung frustrierter Wähler
wäre. Die Politik müsse die Sorgen der Bürger ernst nehmen, ohne sich
den Populisten in Inhalt und Form anzupassen, mahnte Merkel. "Wenn
wir untereinander nur den kleinen Vorteil suchen, um zum Beispiel
noch irgendwie mit einem blauen Auge über den Wahlsonntag zu kommen,
gewinnen nur die, die auf Parolen und scheinbar einfache Antworten
setzen", forderte die Kanzlerin einen Schulterschluss der Demokraten.
Es war die stärkste Passage ihrer Rede. Ein hehres Ziel. Doch die
Realität sieht anders aus.



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Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222




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Mitteldeutsche Zeitung: zur Merkel-Rede
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Datum: 07.09.2016 - 17:18 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1397568
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Politik & Gesellschaft


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