Mitteldeutsche Zeitung: zu Armenien
(ots) - Die Resolution, mit der der Bundestag heute die
Massentötung von Armeniern im Osmanischen Reich im Ersten Weltkrieg
als Völkermord bezeichnet, ist verdienstvoll. Denn sie verweist
nicht nur auf die Massaker der jungtürkischen Regierung, denen bis zu
1,5 Millionen Angehörige der christlichen Minderheit zum Opfer
fielen, sondern auch auf die Unterstützung durch das Deutsche Reich,
das damit zum Komplizen der Völkermörder wurde. Schon deshalb ist der
Einwand unsachlich, die Resolution gefährde das ohnehin schwierige
Verhältnis zur Türkei. Denn es geht auch um das Verhältnis der
Deutschen zu ihrer eigenen Geschichte. Und eben auch um die bis
heute beschwiegenen Verbrechen der deutschen Kolonialvergangenheit.
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Datum: 01.06.2016 - 19:00 Uhr
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