Mitteldeutsche Zeitung: zu Köln
(ots) - Es gibt keinen Grund für einen letztlich
rassistischen Generalverdacht gegen Muslime und Asylbewerber.
Richtig bleibt auch, dass Sexismus die gesamte Gesellschaft
durchzieht. Vor 20 Jahren erst stimmten CDU und CSU im Bundestag zu,
Vergewaltigung in der Ehe unter Strafe zu stellen. Da verbietet sich
jede Überheblichkeit. Die Abwehr auf der politischen Linken, sich mit
den Verbrechen von Köln auseinanderzusetzen, ist aber ebenso fatal.
Denn Köln zeigt augenscheinlich, was sich schon vorher abzeichnete -
dass in bestimmten Migrantengruppen Sexismus und Gewalt weit
verbreitet sind. Darüber muss geredet und dagegen muss mit aller
Härte vorgegangen werden. Nach Köln sieht die Welt anders aus als
vorher. Es ist bitter. Doch es ist so.
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Hartmut Augustin
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Datum: 07.01.2016 - 18:41 Uhr
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