Frankfurter Rundschau: Kommentar zur Zukunft von Blockupy /Überschrift: Wer sich nicht wehrt
(ots) - Blockupy ist ein sehr vielgestaltiges Bündnis
unterschiedlichster Gruppierungen. Vielen kann selbst von ihren
entschiedensten Gegnern keine Nähe zur Gewalt unterstellt werden,
einige sehen sie unangenehm unentschieden, die wenigsten begrüßen
sie. Dieses Bündnis zusammenzuhalten, gilt zu oft als oberstes Ziel.
... Ein hoher Einsatz, den das Bündnis für seinen Erhalt riskiert.
Zum einen verlässt Blockupy damit den gesellschaftlichen Konsens über
die Protestformen in unserer Demokratie. Zum anderen setzt es seine
Existenz und damit auch das Gewicht seines Anliegens aufs Spiel. Denn
auch für Blockupy gilt: Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt.
Gegen Gewalt als Mittel der Auseinandersetzung muss Blockupy sich
wehren. Oder demnächst kommen eben nicht mehr 20000 friedliche
Demonstranten, sondern nur noch 800 vermummte Randalierer.
Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 19.03.2015 - 17:09 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1188739
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:
Frankfurt
Telefon:
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 131 mal aufgerufen.
Der Fachartikel mit dem Titel:
"Frankfurter Rundschau: Kommentar zur Zukunft von Blockupy /Überschrift: Wer sich nicht wehrt"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




