Frankfurter Rundschau: Kommentar zum Lehrerstreik
(ots) - Es gibt die erwartbaren Reaktionen auf den
Lehrerstreik. Gebt den Lehrerinnen und Lehrern halt ein paar Euro
mehr im Monat, aber schafft endlich das Beamtentum ab, sagen die
einen. Wieso sollen die mehr Geld bekommen, die haben doch wegen der
Schulferien so viel Urlaub, polemisieren die anderen. Dabei haben
vermeintlich einfache Antworten auf komplexe Probleme noch nie
weitergeholfen. Bleibt man auf der tariflichen Ebene, ist der
Arbeitskampf der Pädagogen ein normaler Streit zwischen Arbeitgebern
und Arbeitnehmern, die darüber verhandeln, wie viel für eine Leistung
gezahlt werden soll. Diesen Zwist könnte man aber auch zu einer Frage
zuspitzen: Wie viel ist uns eine gute Bildung für unsere Kinder wert?
Es geht nicht mehr nur um die Höhe des Gehalts, sondern auch um Ziele
von Bildung. Und beides ist enger verknüpft, als mancher denkt.
Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 03.03.2015 - 17:40 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1180806
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:
Frankfurt
Telefon:
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 115 mal aufgerufen.
Der Fachartikel mit dem Titel:
"Frankfurter Rundschau: Kommentar zum Lehrerstreik"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




