Mitteldeutsche Zeitung: zu Griechenland
(ots) - Die Bundesregierung dagegen hat alle Trümpfe in der
Hand und bleibt hart. Wenn man gutwillig ist, so kann man kleine
Fensterchen sehen, die Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) seinem
griechischen Kollegen geöffnet hat. So sei ein Schuldenschnitt nicht
von "aktueller" Bedeutung, sagte Schäuble, man habe in den
"eigentlichen Streitpunkten" keine Fortschritte erzielt, "manche"
Maßnahmen Athens zielten "nicht unbedingt" in die "richtige
Richtung". Das kann man als mikroskopische Angebote zur Verhandlung
deuten. Vor allem scheint es der Bundesregierung um eine
Machtdemonstration zu gehen mit der Botschaft: Was auch immer
Griechenland an Erleichterungen bekommen mag - wir entscheiden das,
in unserem Interesse. Ein gefährliches Spiel.
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Datum: 05.02.2015 - 19:17 Uhr
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