Frankfurter Rundschau: Kommentar zur Griechenland-Debatte
(ots) - Griechenlands neue Regierung hat sich auf ihrer
Europatour eine weitere Abfuhr eingeholt: Die Europäische Zentralbank
(EZB) verweigert jede Teilnahme an einem Schuldenverzicht und lehnt
zudem eine Aufstockung des Programms ab, mit dem sich Athen
kurzfristig Geld leihen könnte. Diese harte Haltung ist nicht
verwunderlich. Die EZB ist an ihre Regeln gebunden. Ob Griechenland
Luft zum Atmen gegeben oder genommen wird, ist keine Frage von
Zentralbankregularien, sondern von politischen Entscheidungen. Das
hat die Vergangenheit gezeigt, in der die EZB ihre ach so strengen
Regeln auf EU-Wunsch kreativ ausgelegt hat. Bemerkenswert ist
allerdings, dass die Politiker in der EU die jüngsten Vorschläge des
griechischen Finanzministers zur Schuldenerleichterung nicht
aufnehmen. Denn die Vorschläge sind kein Werk einer linksradikalen
Regierung, sondern moderat.
Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Telefon: 069/2199-3222
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 04.02.2015 - 17:35 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1169033
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:
Frankfurt
Telefon:
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 101 mal aufgerufen.
Der Fachartikel mit dem Titel:
"Frankfurter Rundschau: Kommentar zur Griechenland-Debatte"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




